Februar l«02.
Conferenz der III Schirmorte der Abtei Engelberg.
Staus. 25. Jevruar.
Staatsarchiv Lucer». Acte»! Abtei Engelberg. — Laudesarchiv Schwur.
Gesandte: Lucern. Hauptmann Wilhelm Balthasar, des Raths. Schwyz. Jost Schilter, alt-Land-ammann. Unterwalde». Kaspar Jakob, Landammann; Felix Burrach, Bogt zu Engelberg, des Raths,von Obwalden; Johann Waser, Ritter, Landammann; Niklaus Leu; Oberst Kaspar Lussi, leztere beidenRitter und alt-Landammann; Sebastian von Büren, Statthalter, von Nidwalden.
Das Verhandelte sehe man im Abschnitte Schirmortsangelegenheiten:
Schirmvogtti Engelberg. » I Art. 176-181.
k aus dem Schwyzer Exemplar.
Confereilz der katholischen Orte.cLucern. 5 März
Staatsarchiv Lucern. Sammlung der nicht gebundenen Abschiede.
Gesandte: Lncern. Ludwig Schürpf, Ritter, Schultheiß; Jost Pfyffer, Ritter, alt-Schultheiß; ChristofKloos ; Kaspar Pfyffer; Hans Helmlin, alle des Raths. Uri. Walther Jmhof, Ritter, alt-Landammann;Gideon Stricker, Statthalter und des Raths. Schwyz. Sebastian Büeler, Landammann; Andreas Rad-heller, Statthalter. Unterwalde n. Kaspar Jakob, Landammann, von Obwalden; Johann Waser, Ritter,Landamman» und Pannerherr, von Nidwalden. Zug. Konrad Zurlaubcn, Stadtschreiber. Freiburg.Johann Python, Sekelmeister; Heinrich Lamberger, alt-Burgermeister, beide des Raths. Solothurn. Peter-mann Snry, Sekelmeister und des Raths. Appenzell J.-Nh. Hans Kvnrad Schicgg, Landschrciber.
»». Da die Bieler neue Beschwerden eingereicht haben, die als ziemlich verdächtig erscheinen, so kann manüber das so lange Hangende Tauschgeschäft abermals zu keinem Schlüsse gelangen. Es werden nun diese Be-schwerden dem bischöflich baselschen Kanzler und Rath, Vr. Schmidlin, mitgetheilt, damit der Bischof sich znverhalten wisse. Anch findet man höchst nothwendig, daß Freibnrg und Solothurn sich zn Bern und Bielgenau über den Sachverhalt erkundigen und auf nächster Tagsazuug zu Baden darüber berichten, damit manendlich zu einem Schlüsse dieses mühseligen Handels kommen und Bern wo möglich dahin bringen könne, diefrüher vorgeschlagenen Mittel also moderiren zu lassen, daß Freiburg und Solothurn bei ihrem Bund mitBiel verbleiben mögen. Deßwegen soll.jedes Ort seinen Gesandten auf nächste Tagsazuug die nöthigen Boll-machten ertheilen, sich zu entschließen, ob man die von Biel, wenn die Sache so weit kommen sollte, bei derZngewandtschaft und dem Beisiz bleiben lassen wolle. Im Übrigen läßt man es hinsichtlich des Haupthandelsund Tausches bei der auf lezter Jahrrechnnng zu Baden gegebenen Erklärung bewenden. I». Das durch seinenCommissär I)r. Pistorins vorgebrachte Begehren des Kaisers um Antwort in Betreff Mühlhausens, wird n<Iinntruvndum genommen. (S. u. bern-freib. Bogt, überh.). «I. (S. n. Rheinthal), «b. (S. n. Thurgan).t Papst Clemens Vkkl. antwortet mit Breve vom 2. Februar ans das Dankschreiben der katholischen Orte