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5,1,a (1872) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1587 bis 1617
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Haimar IK02.

getreue Eidgenossen anzuerkennen, lt. Die Beschwerden der Kaufleute, namentlich der Zollikofer, wegen derihnen zil Lyon verarrestirten Gelder und Waaren, und die Klage Berns iiber einen neuen Zoll zu Versoix,werden den französischen Gesandten init der Bitte um Abhülfe initgetheilt. Marschall von Biron meint, daßdie Kaufleute wohl etwas Anlaß zu diesem Verfahren gegeben haben werden, will sich indeß beim König ernstlichfür Abhülfe verwenden. Wird in den Abschied genommen, damit die Gesandten, welche zur Beisiegclnng derVereinung nach Frankreich reisen, darüber instruirt werden. I. Dieselben Gesandten sollen sich für Solderhö-hung und bessere Bekleidung der Garde verwenden, und dafür sorgen, daß der Lieutenant und nicht der fran-zösische Hauptmann die ledigen Pläze beseze, und daß jener den Ehrentritt, d. h. das Recht auf der rechtenSeite zu gehen, nicht dem französischen Hauptmann cedire. »»». Man wünscht von den französischen Gesandtenzu vernehmen, wann die Besiegelung der Vereinnng vor sich gehen solle. Diese versprechen Antwort innertvierzehn Tagen. Zugleich wird beschlossen, daß kein Ort mehr als zwei Gesandte schiken dürfe, dagegen istjedem Ort zugelassen, nach bisheriger Übung nur Einen zu schiken. i». Die Gesandten Zürichs legen zweiZuschriften vor, die ihnen vom Grafen von Fürstenberg und von Pistorins dem jünger» zugekommen sind unddas Verlangen enthalten, Mühlhausen nicht in den Bund mit Frankreich aufzunehmen, weil es der Erbeinungentgegen wäre. Wegen anderer dringender Geschäfte werden diese Zuschriften einstweilen bei Seite gelegt.Dagegen antworten die katholischen Orte, die besondere Schreiben von Pistorins und seinem Vater erhaltenhaben, daß sie diesem Begehren nicht willfahren können. «». Zürich begehrt, daß die Orte, welche sich wegendes Tauschhandels um Biel noch nicht erklärt haben, es nunmehr thun, und daß namentlich die katholischenOrte sich aussprechen, ob sie den Bielern den Bcisiz und die Zugewandtschaft lassen wollen; auch haben sichFreiburg und Solothurn noch zu erklären, ob sie die Bieler im Bunde behalten wollen. Bern bittet, manmöchte diesen Entschluß beförderlichst geben und berüksichtigen, daß durch den Tausch die Freiheiten und Privi-legien Biels noch vermehrt worden seien. Die Gesandten von Biel ersuchen, es bei seinen Froiheiten, Bünd-nissen, beim Ehrenbeisiz und der Zngewandischaft zu schirmen. Da man hieraus ersieht, daß alle Parteien diebaldige Erledigung dieses Handels wünschen, wird hiefür eine Tagsazung nach Baden auf den 17. Märzangesezt. >». (S. u. LauiS). «z Zürich zieht an, es werden in einigen Orten die groben Münzen einge-schmolzen und kleine daraus geschlagen, und beantragt, weil der Silberkanf gesperrt sei, das Münzen in allenOrten einzustellen, oder aber das Umschlagen der groben Münzen in geringere bei hoher Strafe zu verbieten.Wird all instruenäum genommen, r. Dein Landvogt von Mentlen wird die zu seiner Rechtfertigung begehrteAntwort auf das schriftlich überbrachte Begehren des spanische» Gesandten, das Herzogthum Moyland in derVereinung mit Frankreich vorzubehalten, also gegeben: Der Landvogt habe seinen Auftrag ausgerichtet; weilaber die meisten Orte darüber nicht instruirt seien und die mit Spanien verbündeten Orte dem Ambassadorbereits Erläuterung gethan haben, könne man über sein Begehren weder mit ja noch mit nein antworten;indeß werde man gegen die an das eidgenössische Gebiet gränzende» Amtleute und Unterthanen des Königsstets gute Nachbarschaft halten, »t. (S. u. Thurgan). t. (S. u. SarganS). ». Solothurn legt vor denübrigen katholischen Orten ein Schreiben ans, welches ihm lezter Tage von Freiburg zugekommen ist und worinwegen der Appellation eines Urtheils in Ehesachen an den Bischof von Lausanne gegen Bern Klage geführtwird. Nach Anhörung eines Berichtes der Gesandten Freibnrgs, werde» diese Schreiben abschriftlich in denAbschied genommen, v. Dem Begehren der Gesandten beider Städte Freiburg und Solothurn an die katho-lischen Orte um Mitteilung des Hangenden Streits wegen des Tauschhandels um Biel an den französischen