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5,1,a (1872) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1587 bis 1617
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Januar I «!U2.

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Niklaus von Meßbach, Herr von Grandconrt. Solothurn. Wolfgang Degenscher, Schultheiß; OberstLaurenz Aregger, Ritter, alt-Schultheiß; Ludwig Grinun, Penner; Peter Sury (so die Frag gehapt"), beideSekelmeistcr und des Raths. Schaffhansen. Georg Mäder, Bürgermeister; Doctor Heinrich Schwarz, desRaths. Appenzell. Johannes von Heimen, Landammann; Könrad Tanncr, alt-Landammann, von Jnner-Rhoden; Paulus Gartenhäuser, Landammann; Sebastian Thöring, alt-Landammann, von Außer-Rhoden.

Abt von St. Gallen. David Studer, Hofmeister; Georg Jonas, Kanzler. Stadt St. Gallen.Kaspar Rotmund; Hans Jakob Widcnhnber, Stadtschrciber. Landschaft Wallis. Gilg Jossen (Jost);Johannes in Albon; Georg Michel ans der Fluh, alle Landeshauptleute. Mühl Hansen. Hans Klötzli,Bürgermeister; GeorgZogli" (Zichle), Stadtschreiber. Rottwcil. Martin Wäber, Sekelmeister; SebastianTreyer, des Raths. Biel. Johann Aprcl, Sckelmcister; Marti» Scholl, Stadtschrciber.

t», Es haben alle Orte ihre Gesandten bevollmächtiget, die gewünschte Erneuerung der Bereinigung mitFrankreich einzugehen, nnr Zürich erläutert mit zierlicher Rede und weitläufigen Worten, aus welchen Gründenes nicht in dieselbe treten könne. Übrigens walten noch einige Differenzen über Bertheilung der MillioneGoldes, über die auf Lichtmeß verfallende Pension und über die Beschwerden der Kaufleute hinsichtlich derZölle. Nachdem der französische Gesandte, Herzog von Biron, Marschall und Pair von Frankreich, Guber-nator des Herzogthums Burgund und Oheim des Königs, durch eine» Ausschuß in die Versammlung begleitetworden war und seine Credenzbriefe abgegeben hatte, meldet er, daß er vom König abgesandt worden sei, umdie bisher durch die Herren von Sillery und von Vic gepflogenen Unterhandlungen zu einem erwünschten Ziele'zu führen, welche Ehre ihn freue, und berichtiget die noch obwaltenden Differenzen. Seine Erläuterungen undVersprechungen befriedigen, und daher wird die Vercinung von allen Orten (ausgenommen Bern, das sich nochüber zwei streitige Punkte, die es allein betreffen, mit dein französische» Ambassador verständigen will undvorher seine Stimme nicht abgeben kann, und Zürich, das abschlägige Antwort erthcilt hat) und von den zu-gewandten Orten, als Abt und Stadt St. Galleu, Landschaft Wallis, Mühlhauseu, Rottwcil und Biel ange-nommen und durch den Handschlag bekräftiget (Beilage 13). Die von der Vcreinnng von 1582 abweichendenacht Artikel werden in den Abschied aufgenommen. Schließlich verständigt man sich, daß den Gesandten »achFrankreich zur Besicgelung der Vereinung Vollmacht gegeben werden solle, zu den fünf Jahren der Dauer derKereinmtg nach des Königs Tode noch drei Jahre zu bewilligen, falls sie darum angesprochen würden. I». Aufdas von Landvogt, Regenten und Rath der vorderöstcrrcichischcn Laude gestellte Begehren, Österreich in derVereinung mit Frankreich vorzubehalten, wird geantwortet, eS werde dieses wie früher geschehen, e. Dagegenwird das durch Landvogt von Mcntlen gestellte Verlangen des spanischen Ambassadors Casale und des Grafenvon Fuentes, in der Vereinung Moyland ebenfalls vorzubehalten, ans Mangel a» Vollmachten unbeantwortetgelassen. «> u. «. (S. u. Lauis). t (S. u. LuggaruS). Die von Appenzell Außer-Rhoden bitten umFenster und Wappen in ihr neu aufgebautes Rathhaus, indem sie zugleich die ihnen früher in dasselbe ge-schenkten verdanken. I». Dem Onophrio Mcntziger wird ein Verwendungsschreiben an das Parlament zu Düleum Restitution des ihm von der Gemeinde Dampierre im Jahr 1588 geraubten Trosses u. a. m. ertheilt.I. Alle Gesandten, besonders die jener Orte, welche den Mühlhausern den Bund aufgekündet haben, sollenihren Obern berichten, wie deren Gesandte, da einige Orte nicht nebe» ihnen haben sizcn wollen, freiwilligabgetreten seien, nachdem sie eröffnet, daß Mühlhauscn in die Vercinung mit Frankreich zu treten gesonnen sei,und wie sie nm Gottes Willen gebeten haben, de» gegen sie gefaßten Unwillen fallen zu lassen und sie für