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5,1,a (1872) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1587 bis 1617
Entstehung
Seite
493
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Februar 1599. 493

Man sehe auch im Abschnitte Herrschastsangelcgenheiten:

Landvogtei ffreiämtcr, «. Art. 144. Locales.

»72.

Gemein-eidgenössische Tagsaznng der XIII und zugewandten Orte.

Kaden. 15VS, 14. Aevruar

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Gesandte: Zürich. Konrad Großmann, Bürgermeister; Hans Kainbli, Sekelmeister und des Raths.Bern. Anton Gasser, Vcnner, des Raths. Lucern. Jost Pfysser, Ritter, alt-Schultheiß. Uri. WalthcrJmhof, Ritter, Landanimann. Schwyz. Ulrich Aufdermauer, Landammann. Unterwalden. Konrad Wirz,Landammann, von Obwalden; Andreas Lussi, Ritter, Landammann; Johann Waser, Ritter, alt-Landammannund Pannerherr, von Nidwalden. Zug. Michael Staub, Sekelmeister und des Raths. Glarus. MelchiorHässi, Landammann; Jost Tschudi, alt-Landammann. Basel. Melchior Hornlocher, des Raths. Freiburg.Jakob Wchrli, Sekelmeister und des Raths. Solothnrn. Petermann Sury, Sekelmeister; HanS Jakob vomStaal, beide des Raths. Schaffhausen. Hans Konrad Meyer, Burgermeister; Georg Mäder, Statthalterund des Raths. Appenzell. Johannes von Heimen, Landammann, von Jnner-Nhoden; Sebastian Thöring,Landammann; Hauptmann Hans Merz, des Raths, von Außer-Rhoden.

Abt von St. Gallen. David Studer, Hofmeister; Georg Jonas, Kanzler. Stadt St. Gallen.Joachim Zollikofer, des Raths. III Bünde. (Entschuldigt). Wallis. Hauptmann MartinKuntzi"(Kuentschcn), des Raths. Rottweil. Jakob Wölflin, Bnrgermeister; Sebastian Treyer, Zunftmeister nndRaths. Biel. Hans Hugi, Bnrgermeister.

Nach Vermeidung des Grusses ihrer Obern und Anwünschnng eines freudenreichen neuen Jahrseröffnen die Gesandten von Zürich, daß der Wichtigkeit der zn behandelnden Geschäfte wegen auch die zuge-wandten Orte auf diesen Tag eingeladen worden seien; zugleich theilen sie ein von den III Bünden eingelangtesEntschuldigungsschreiben mit. I». Nachdem die zugewandten Orte in die Sizung geladen worden, erklären dieGesandten der VII katholischen Orte sammt Appenzell Jnner-Rhoden, nicht neben den Gesandten MühlhausenStagen zu wollen, weil sie mit Mühlhausen nicht mehr im Bunde stehen. Zürich entgegnet, Mühlhausen seieingeladen worden, weil es sich hier nicht um politische Verhandlungen, sondern um Bezahlung der Anforde-rungen an Frankreich handle, mit dem Mühlhausen auch im Bündnis; stehe; übrigens sei es immer noch miteinigen Orten verbündet; auch Wallis stehe nicht mit allen Orten in Bündniß und doch werde gegen dessenBeisiz nichts eingewendet. Bern nnterstüzt diese Ansicht. Die katholischen Orte wollen aber nicht nachgeben,meinen, Wallis sei nicht in gleichem Falle wie Mühlhausen, indem senes sich gegen alle Orte stets eidgenössischgehalten, dieses aber nicht, und drohen sich zu entfernen, wenn Mühlhansen der Beisiz gestattet werde. Zürichnimmt dieses in den Abschied, damit es sich in Zukunft bei Ausschreibung von Tagsazungen darnach zu verhaltenwisse. «. Hierauf eröffnet Solothnrn, es habe für nöthig erachtet, gegenwärtige Tagsaznng ausschreiben zulassen, weil auf die wiederholten Reklamationen an den König von Frankreich immer nur Versprechungen er-folgt seien, während viele der Ansprecher darben müssen. Der französische Ambassador erwidert, ein großerTheil der versprochenen Summe liege in Lyon und er habe sie nicht herführen lassen, weil noch immer etwas