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Juni 1S98.
332.
Marchbereinigung zwischen den Freiämtern und den Gebieten Berns und der Edeln von Hallwyl.
Aara« und Seengen. 1598, 7. bis Itt. Juni.
S«aat«archi» L»cer». Allg. Nbschlid» kl->». KU7.
Rechtssäze: Hans Rudolf Huber, Bürgermeister zu Basel; Haus Meyer, Schultheiß zu Freiburg!Laurenz Aregger, Ritter, Schultheiß zu Solothurn; Hans Konrad Meyer, Bürgermeister zu Schaffhausen.
Gesandte im Namen der die Freiämter regierenden VII Orte: HanS Rudolf Nahn, Ob'mann und des Raths, von Zürich; Hauptmann Ludwig Schürpf, Ritter, des Raths, von Lucern; NiklausLeu, Statthalter, von Nidwalden; Hauptmann Jakob Halter, des Raths, von Zug. Bern. Anton Gasser,Venner und des Raths; Anton von Erlach, Landvogt zu Lenzburg. Für die Edlen von HallwybJunker Hans Thüring Effinger von Wildegg; Junker Hans Friedrich von Hallwyl, zu „Schaffeßen" (Schafts'heim).
Da» Verhandelte sehe man im Abschnitte HerrjchastSangelcgenheiten:
Landvogtei Freiiimter. « Art. 7S. Märchen -c. I». Art. 7ti. Märchen -c.
333.
Konferenz der VIl katholischen Orte sammt Appenzell Jnner-Rhoden.
^Lucern 1598, 1K. Juni.
Ttaat»archtv Lueern. Lucerner Abschiede t>. 32.?.
Gesandte: Luccrn. Jost Pfyffer, Ritter, alt-Schultheiß; Jost Holdermeyer, Sekelmeister; Christa!Kloos; Niklaus Pfyffer, Ritter, Pannerherr, alle des Raths. Uri. Sebastian von Beroldingen, alt -La»d'ammann und Landeshauptmann. Schwyz. „Jost" (Ulrich) Aufdermauer, Landammann; Rudolf Nediug,Ritter, alt-Landammanu und Pannerherr. Unterwalde n. Konrad Wirz, Landammann; .Kaspar Jakob,alt-Landammann, von Obwalden; Johann Waser, Ritter, alt-Landammann und Pannerherr, von Nidwaldc»-Zug. Hans Jakob Stocker, Amman». Freiburg. Heinrich Lamberger, Bürgermeister und des Raths.Solothurn. Hans Jakob vom Staat, Ritter, deS Raths. Appenzell I.-Rh. Hauptmann KonrabTanner, Ritter und des Raths.
». In Betreff der französischen Zahlungen ist man über folgende Punkte übereingekommen: 1. Da dieevangelischen Orte und die Bündner gegen den König und dessen Ambassador fest zusammenhalten und soerlangt haben, daß man mit ihnen abgerechnet hat, sie auch bereits eine ziemliche Summe an ihre Ford^rungen erhalten haben, während den katholischen Orten nicht nur keine Abrechnung angeboten, sondern auchaus der lezthin vertheilten Summe so wenig zu Theil geworden ist, daß daraus mehr Unwillen als Bcfriedigung erfolgte, so wollen sie nun ebenfalls fest zusammenhalten, damit ihnen »ach so langer Geduld a» /billige Zahlung geschehe und sie nicht etwa durch ungleiche Theilung selbst in Zerwürfniß unter einanderrathen. 2. Auf nächster Tagsazung zu Baden will man gegen die lezthin beschlossene Art der Vertheilnng der'versprocheneu 300,000 Kronen auftreten und auf Aufhebung jenes Beschlusses dringen. 3. Daselbst will nm»von dem Ambassador begehren, daß er auch mit deu übrigen Orten abrechne, damit man desto weniger über'