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September 1597.
halten und ob man nicht das noch in Frankreich liegende Kriegsvolk heimberufen wolle. Dieser Anzug wirdin den Abschied genommen; jedes Ort soll seine Meinung darüber Zürich mittheilen.
Zu >» Die Gesandtschast sand dann wirklich statt. Sie bestund Namens der fünf evangelischen Orte aus de» HerrenStadtschreiber Hans Georg Grevel von Zürich und Franz Güder, des Raths zu Bern, welchen Abgeordnete Mühlhausensbeigegeben waren: Stadtschreiber Hans Georg Zichle und Andere. Ihre Instruction datirt Zürich l. November (alt. Ka> )1597 und das Creditiv vom 15. gl. Mts. In Prag langten sie am 9. December (alt. Kal.) an, erhielten aber erst »achvierzehn Tagen, am 23., Audienz beim .Kaiser, welcher ihren Vortrag gnädig entgegen nahm und später Antivort zu ertheilenversprach. Nachdem die Gesandten bis in den Anfang des Monats Februar vergeblich aus diese Antwort gewartet hattenund von einem Tag zum andern aus deren Ertheilung vertröstet worden waren, traten sie, des erfolglose» Wartens über-drüssig und zu Vermeidung weiterer Kosten am 2. Februar (alt. Kal.) ihre Rükreise nach Hause an, nachdem sie zuvor mitZuschrift vom 1. Februar dem Kaiser den Gegenstand ihrer Sendung angelegentlich zu wohlwollender Berüksichtigung em-pfohlen hatten. In Zürich trafen sie am 22. Februar ein. (Actenstüke im Staatsarchiv Zürich, Tr. 180 Fase. 15.)
Conferenz der VII katholischen Orte.
Lucern. 1597, 7. Kctover.
St<x>»»<>r«Iliv Lueern: L»c»n«r Absch!«de (->. SM, und Mg. Adscht-d- 0M. 4SZ. — Kantonearchiv Ä»ft. Adschitddd. 7.
Gesandte: Lucern. Jost Pfyffer, Ritter, Schultheiß; Jost Krepsiuger, Ritter, alt-Schultheiß;Holdermeyer, Sekelmeister; Niklaus Schumacher; Niklaus Pfyffer, Ritter, Pannerherr, alle des Raths.(Abwesend). Schwyz. Rudolf Neding, Ritter, Landammann und Pannerherr; (Ulrich) Aufdcrmauer, Sekel-meister und des Raths. Unterwalden. Kaspar Jakob, Landammann, von Obwalden; Johann Was^-Ritter, Landammann und Pannerherr, von Nidwalden. Zug. Kaspar Heinrich, des Raths. Freiburg-Christof Reiff, des Raths. Solothurn. (Abwesend).
Der Handel wegen der „sträflichen" Zuschrift des französischen Ambassadors von Mortefontaine überden Aufbruch nach Savoyen und wegen Austheilung der Gelder zu Solothurn wird, da er alle Orte angclst-Uri und Solothurn aber abwesend sind, auf künftige gemeineidgenössische Tagsazung zu Baden gewiesen, umderen Ausschreibung Zürich ersucht wird. I». Auf eine Zuschrift Uri's an Lucern vom 2. October, worin esdie Gründe angibt, warum es den ausgeschriebenen Tag nicht besuchen werde, wird geantwortet, man Habswegen der vorliegenden wichtigen Geschäfte dieses Wegbleiben sehr ungern gesehen, um so mehr, da es in seinemSchreiben die Hauptsache gar nicht berühre und seine Gesandten mit dem gewöhnlichen Marktschiff so gute n»dbillige Gelegenheit gehabt hätten, nach Lucern zu kommen. (S. u. Freiämter). «I. Auf die Nachrichtdaß bei den Truppen in Savoyen Theurung und Mangel an Lebensmitteln sei, wird an die Obersten >"^Hauptlente das Nöthige geschrieben. «. Der Entwurf eines Schreibens an Uri wegen der CommenthurelTobel wird in den Abschied genommen, damit jedes Ort sein Votum beförderlich nach Lucern sende, ^Gesandte der Freigrafschaft Burgund, Scudier Benoyt, verantwortet die Stände der Freigrafschaft gegen dieAnschuldigung, als ob sie an der Gefangenschaft des Sekelmeisters Sury und an der Verhinderung der framzösischen Gelder, welche in die Eidgenossenschaft geführt worden, Schuld tragen, und wünscht beförderlicheAntwort über die ans lezter Jahrrechnnng zn Baden entworfenen Artikel. Wird in den Abschied genommen-« u. I». (S. ». Zhurgau). l. Über das Gesuch um Fenster mit der Orte Wappen in die neue Kirche Z»