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und bleiben. — Beide Parteien nehmen diesen Spruch und Vertrag „mit gliipt" an. Als Bürgen fürbenannte Summe geben sich dem Abt dar Ammann Gorins Rüedlinger für das obere Amt, Ammann AbrahamMettler von Wattwyl und Ammann Georg Steiger von Flawyl für das untere Amt.
Confercnz der VII katholischen Orte.
Stans. 15W, 5. September.
T«aat»arcl>iv 0ucer»: ANg. Abschied- NU. ZW.
Gesandte: Lncern. Oberst Jost Krepsinger, Ritter, Schultheiß. Uri. Walther Jmhof, Ritter,Landammann. Schwyz. Oberst Nndolf Reding, Ritter, Landammann und Pannerherr. Unterwal^^Wolfgang Schönenbühl, Landammann; Marquard Jmfcld, alt-Landammann, von Obwaldcn; Melchior Lust'Ritter, Landammann; Johann Waser, Ritter, alt-Landammann und Pannerherr; Niklans Leu, Ritter, StaÜ
Halter, von Nidwalden. Zug. Hauptmann Paul Heinrich, des Raths. Freibürg. Hauptmann Christofdes Raths. Solothurn. Hauptmann Petermann Sury, des Raths.
»». Der Nuntius, Bischof zu Veglia, hat auf die ihm eröffneten Artikel folgende Antwort aus Nowhalten: l. Der Papst habe den Proceß über die Canonisation des Bruders Niklaus von Flüe der gewöhn!'^Congregation übertragen, er wünsche aber, daß man eine geeignete Person zur Betreibung dieser Sache >Rom abordne. 2. Derselbe habe für Vereinbarung der Könige von Spanien und Frankreich bereits die ^eigneten Schritte gethan, erwarte aber dabei möglichste Mitwirkung der Eidgenossen. 3. Den Rcchtsh»" ^wegen des Collegiunis zu Mayland habe er einigen Cardinälen übertragen. 4. Bezüglich der zwölf Plä.^gleichen Collegium werde Cardinal Borromäns beim Papst seine Verwendung eintreten lassen. 5. M>k ^ ^Kuhn und den interessirten Hauptlcnten werde wegen ihrer Ansprachen unterhandelt werden. Es werdendie Unterhandlungen für Canonisation des Bruders .Klaus und wegen des Rechtshandels und den zwölfim Collegium zu Mayland dem Gardehauptmann zu Rom übertragen; iiber den Kostenpunkt will »w» 'nachher verständigen; bezüglich der Friedensvermittlnng zwischen Spanien und Frankreich will manan den Papst und den Kaiser schreiben; dem Nuntius wird zu Händen des Papstes für dessen frenndsch»! 'Antwort gedankt. I». Der spanische Ambassador Casale eröffnet, daß das Hcrzogthnm Mayland gege»»'^ .Mangel leide an Korn und anderm Getreide und daß daher der Gnbernator unter Zustimmung desRaths die Bitte stelle, man möchte den ennetbirgischcn Unterthancn anbefehlen, so wenig als möglich Kor»dem Herzogthum zu beziehen, unter Versicherung, daß in bessern Zeiten der Kornkanf wieder wie früher ^gegeben werde. Nach Verdanknng seiner Anerbietnngen wird der Ambassador ersucht, beim Gnbernator st ^verwenden, daß er den eidgenössischen Unterthancn so viel Korn als möglich ans den gewönlichen Märktenden Capiteln verabfolge, damit dieser Aufschlag den Märkten in der Eidgenossenschaft nicht zum Nachtho^ ü
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reiche. Beincbens werden Lucern und Zug ersucht, dafür zu sorgen, daß auf ihren Wochenmärkten der 6""^Mann dadurch keinen Abbruch leide. «. Ans den Anzug, daß die Capuzincr zu Frauenfeld und Bade» d" ^ihre Ausfälle gegen die Evangelische» wenig Gutes stiften, wird dein Nuntius aufgetragen, den Capuzi»^"^>er nächsten Capitelsversammlnng zu Lucern ernstlich anzubefehlen, solcher „Stumpfpredigtcn" sich zu e»th» 'überhaupt nicht wider den Landfrieden, die Ruhe und Einigkeit zu predigen; Lucern soll im Namen der >»