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5,1,a (1872) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1587 bis 1617
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3W August bis October IS95.

wie nüzlich Frankreich und der Eidgenossenschaft die gute alte Korrespondenz bisher gewesen sei, und mit derErmahnung, darin zu verharren und sich durch spanische Ränke davon nicht abwendig machen zu lasse». Dasvon Herrn von Sillcrh ihnen zugestellte Concept des Abschieds bezüglich der versprochenen Zahlungen habe»sie ihm, da sie einige Mängel darin gesunde», nebst Gegenbemerkungen mit der Bitte zuriikgeschikt, folgende»Tags darüber Antwort zu geben.

Am 1. October haben ihnen die Herren von Sillery und von Fresnes augezeigt, daß sie mit de»wünschten Verbesserungen des Abschieds wohl zufrieden seien und daß jedem Gesandten eine Abschrift davon zuHänden gestellt werde.

Am 2. October haben sie gemeinsam die ihnen zugestellten Abschiede geprüft und in allen Theile» be^sriedigend befunden und sodann die Herren Urs Zurmatten und Hartman» von Hartmannis, welcheParis reisen wollen, gebeten, daselbst die versprochenen und zur Sache uothwendigen Briefe zu verlangen, Z»welchem Ende sie ihnen ein Creditiv mitgegeben haben. Hierauf haben sie durch einen Ausschuß Herrn »o»Sillery anzeigen lassen, daß sie gern den Abschied der königlichen Deputirten zur Hand hätten, da sie wen»möglich am andern Tage abreisen möchten. Auf die Bitte des Connetable aber, bei dem sie das Morgenbrodeingenommen, noch einen Tag zu verbleiben, da er noch etwas mit ihnen zu reden habe, haben sie zugcsolsi'derselbe habe sie aber warten lassen.

Auf die ihnen am 4. zugekommene Anzeige, daß Hauptmann Hans Spyrer von Basel nach Paris reise»wolle, haben sie ihn darum angesprochen, im Namen der fünf Städte die Zinsen von den 70,000 Kronen sa»»»der versprochenen Obligation bei Herrn von Sillery zu erheben und nach Haus zu bringen. Hiefür w>rihm ein Gewaltsbrief zugestellt.

Folgenden Tags haben sie Herrn von Sillery wieder um Zustellung des Abschieds ersucht. ErstAbend des 6. habe Herr Bigier jedem Gesandten seinen Abschied sammt einem königlichen Missiv an jedes derbetheiligten Orte und einem gemeinsamen Schreiben an die sieben Orte Zürich, Bern, Glarus, Basel, Sol»thurn, Schaffhausen und Appenzell und dem Schein iiber Erlegung der drei Zinsen von den 70,000 Kro>w»überbracht, welcher dem Gesandten von Basel zugestellt wurde.

Am 7. October habe sich Herr von Sillery im Auftrag des Connetable und der übrigen noch anwesi'»^königlichen Räthe zn ihnen verfügt, dieselben entschuldiget, daß die Abfertigung sich so lange verzögert hc>^und im Namen des Königs gebeten, in der guten Freundschaft mit Frankreich zu verharren, wie derselbeihnen gegenüber auch thun werde. Worauf sie ihm erwiderten, sie haben allerdings lange warten müssi''werden übrigens ihren Herren und Obern in freuen berichten, daß Überhäufung mit Geschäften daran sgewesen sei; er möchte den beiden nach Paris reisenden Gesandten zur Ausbringung der Ratificationen »der andern brieflichen Gewahrsamen behülflich sein. ^

Nach einem Abschiedsbesuche beim Connetable seien sie am Donstag den 9. October (19. n. Kai.) »Lyon abgereist.