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5,1,a (1872) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1587 bis 1617
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August bis October I5S5.

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'»äßigen Ansprache» ausstehen, den Jaininer und die Noth geschildert, in welche viele Persvnen deßhalb ge-sellen seien, und dringend gebeten, der König möchte nunniehr, da durch seine Tapferkeit, Klugheit und Mäßi»6"»g der größte Theil des .Königreichs sich ihm unterworfen habe, ans Bezahlung dieser Ansprachen Bedacht"ehmen und die nöthigen Weisungen hicfiir ertheilen. Unter Verdankung der Gliikwiinsche habe der Königden Portrag zu Händen genommen und versprochen, Bescheid darüber zu geben. Nachdem man anläßlich derbesuch? bei», Connetablc, beim Großkanzler und bei Herrn von Anvile diese gebeten, die Sache beim Königüu unterstüzen, habe Herr von Sillery den Bescheid gegebe», man müsse sich gedulde», bis die Angelegenheitburgundischen Neutralität ausgemacht und jene Gesandten abgefertigct seien. Endlich am 7. Septemberse. K.) habe Sillery die lange Verzögerung durch des Königs vielen Geschäfte entschuldigt und dessen Wunsch^Meldet, man möchte die beiden nächst bei Lyon gelegenen Regimenter bereden, mit dem andern Kriegsvolkdrs Königs in die Picardie zu ziehen. Bei der Audienz beim König am folgenden Tage haben sie angebracht,I'e haben vernommen, daß er einige seiner Räthe beauftragt habe, mit ihnen zu tractiren, und daher gebeten,daß dieses beförderlich geschehe, da sie bereits fünfzehn Tage hier liegen und noch nichts ausgerichtet haben;"bch seinem Wunsche haben sie mit den Obersten und Hanptleuten der beiden Regimenter gesprochen, die sich"^r nichts Anderes beschweren, als daß ihnen die versprochenen Zahlungen nicht geleistet werden. Auf das^'sprechen dos Königs, daß er seinen Dcpntirten anbefehlen werde, die Sache zu befördern, und dessen noch-maliges Begehren, daß man die beiden Regimenter vermöge, in die Picardie zu ziehe» und Cambray entsezenä" helfen, haben sie es bei ihrem gegebenen Bescheid belassen, da sie der Kriegslente halber keine Vollmachthätten. Am Abend haben sie bei Herrn von Sillery nochmals auf Beförderung der Sache gedrungen und die^esorgnjß ausgesprochen, daß durch die, wie verlaute, bevorstehende Abreise des Königs die Sache in's Stoken^rathe. Auf alle während vielen Tagen gemachten Schritte und Jntimationen »in Beförderung haben sie"n»ier den Bescheid erhalten, die bnrgundische Angelegenheit müsse zuerst erlediget werden. Am 13. Septembersie vor den König geführt worden, der sein Bedauern ausgesprochen habe, daß die Sache noch nichtLeiter gefördert sei, mit der Anzeige, er müsse nothwendig nach Cambray, lasse übrigens seine Räthe hier,m sie zu befriedigen Vollmacht haben,hiemit vns abgnaadct." Darauf haben sie dem König zu seiner vor-habenden Reise Glük gewünscht, die Hoffnung ausgesprochen, daß seine Räthe mit ihnen zu ihrer Befriedigungs'ch vergleichen werden, ihn um Verzeihung gebeten, wenn sie mit ihrem täglichen Sollicitiren zu viel gcthanhaben, und die Eidgenossenschaft in sein Wohlwollen empfohlen. Am 16. September in des Herrn von Bel-liövreHerbrig" berufen, wo der Conuctable, der Kanzler, die Herren von Anvile und Belliövre, der Mark^af von Pisani, die Herreu von Villeroy, de Fresnes, von Bcanvoir, von Sillery, de la Grange und Marschall^svnso Corso, Oberst aller Schweizerregimenter, versammelt gewesen, habe der Connetable eröffnet: Dersei der treuen Dienste wohl bewußt, welche die eidgenössische Nation seinen Borfahren und besonders'h'" bewiesen, auch wisse er, daß er ihr große Summen schulde; die Bezahlung sei nicht aus Mangel anM»e>n Willen, sondern wegen der immerwährenden Kriege bisher unterblieben; man werde wohl einsehen, daßMHts geeigneter sei, die Bezahlung zu befördern, als Friede in Frankreich; nun sollen für das künftige Jahr^.V0l) Kronen in die Eidgenossenschaft geschikt werden, die folgenden Jahre eben so viel, bis sie für ihre"sprachen gänzlich bezahlt sei. Mit Verwunderung haben sie, die Gesandten, diesen geringen Vorschlag ver-"vviincn und entgegnet, daß sie denselben weder annehmen können noch dürfen, und verlangt, daß man ihrenartrag besser erdauerc und auf jeden Punkt desselben antworte, da es uöthig sei, mit jedem Gesandten ab