Februar 1595. Zf>7
^genommenen Vergleich in Betreff der Vogtei Windegg und Gaster die gewünschten Briefe aufrichten lassen'volle oder nicht. Die Gesandten von Schwyz entschuldigen sich, daß sie den „großen Gwalt," vor den diese^ciche gehöre, bisher nicht haben versammeln können, k (S. u. Nheinthal). I. Die Gesandten der IIIGlinde führen Beschwerde über Erhöhung der Zölle und des Wcggelds z» Bitten, in der March und zn^osen und bitten um Abhülfe, indem sie sonst gleiche Auflagen und Beschwerden machen müßten. Auch AdrianVogler klagt im Namen gemeiner Kaufleute über Beeinträchtigung durch die von Schwyz und Glarns, indemvv, der doch einen offenen Geleitsbrief von den XIII Orten besize, seine Maaren frei durch die Eidgenossen-schaft spediren zn können, und der auch überall Zoll, Weggcld und Zehrung pünktlich bezahle, gcnöthiget werde,vvf dein Gebiet der zwei Orte seine Waaren an drei Orten abzuladen und schwere Abgaben zu entrichtenv»d dabei noch Beschädigung und Entfremdung der Waaren gcfahre; wenn nicht Abhülfe geschaffen werde, sodie Kanflente gcnöthiget, andere Straßen außerhalb der Eidgenossenschaft, und zwar zu deren Schadensuchen. Zürich, Schwyz und Glarns werden daher beauftragt, beförderlichst eine Confercnz in RapperSwyl^Zuhalten und über Zoll und Weggeld eine Verordnung aufzustellen, worüber sich billiger Weise Niemand"'ohr zu beklagen habe. in. (S. u. Baden). «. Lucern bittet um Fenster in die Kirche des Klosters Rath-^»sen, Uri um Fenster in das neu gebaute Kloster Stedorf und in die Kirche zn Attinghausen. Beide Gesuche'Vörden a,<I innlruoixluin genommen. «». Uri und Zug werden ermahnt, ihre Anstände betreffend de» Anken-auf gütlichem oder rechtlichem Wege zn erledigen. Uri verbleibt bei der jedem Ort schriftlich zugcschiktcnAntwort. >». Lncern macht Anzug, daß seine Klöster und Pfründen große Koste» mit dem Bezug der ino»dern Orten besizenden Zinsen haben, und bittet »m Zusprechnng einer Entschädigung. Heimzubringen.^ (S. n. Baden), i Ans eine Reklamation des Landammanns Neding wird einstimmig beschlossen, daßlodcs Ort für Fenster und Wappen in das neue Rathhaus zu Schwyz beförderlich K Kronen hinsenden solle.
(S. n. Thnrgau). T. Uri macht die Anzeige, daß der Bischof von Como gestorben und zn besorge» sei,^ Möchte der Vicar zn Como, mit dem die Eidgenossen nach frühern Vorgängen nichts mehr zn thun haben'vollen, als Bischof erwählt werden, und daß Einer von Lanis, der ein Bisthnm im Genncser Gebiet habe,'vZteres gegen das zn Como aufgeben möchte. Uri erhält daher den Auftrag, hierüber an den Papst zntreibe». «. (S. n. Frciämtcr). v. (S. n. Baden). Rv. Die geistlichen Räthe des Bischofs zn ConstanzM>i> Brixen bitten um die Bewilligung, die Priester in den katholischen Orten Visitiren zu dürfen, was sehr"^lig sei. Die Gesandten der katholischen Orte nehme» das in den Abschied.
Man sehe auch im Abschnitte Hcrrschastsangelegenhcitcn -^"dgrafschaft Thlirga». Art. Ml. LocalcS.
Nheinthal. Art. 74. Ewiger Vcrspruch.
Msschaft Baden. »» Art. 5. Beamte. v. Art. lt)7. Kirchliches u. Glaubcnisachcn.
«I- „ 39. Judicatu» u. Compctenznnst.
Frciämtcr. »» Art. 64. Märchen ic.
""dvgotei Lanis. I>. Art. 278. Zollsachen.