Februar I5>95.
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^"Massen beschaffen und wir söllich Mittel Helten, das wir »ach Jr Kcyscrliche» Meyestet ja auch vnserensklbs eignen härtzlichcn begeren den fachen mitt hilff vnd gnttcm nützlichen effect könnten vnd möchten bcgägnenhälfst,i"^ man könne sich aber wegen der gegenwärtigen Zustände im Vaterland zu einer Hülfe nicht entschließen""d »Nisse auf die schon vor neunundzwanzig Jahren bei einem gleichen Anlasse den kaiserlichen GesandtenÜMbcnc Antwort verweisen. In Baden sollen dann die Gesandten der VII Orte vor Beginn der Verhand-lungen sich versammeln und berathen und dann anhöre», was die übrigen Orte zu thnn gesonnen seien unddie kaiserlichen Gesandten weiter vorbringen werden, und Alles in den Abschied nehmen zu weiterer Be-^chung. Inzwischen soll an die katholischen Bundesgenossen, nämlich den Abt von St.Gallen, den BischofWallis, an Appenzell und Roltwcil, und durch Uri an die Katholiken in Bünden, durch Schwyz an dieKatholiken von GlarnS davon Mittheilnng gemacht werden, damit man zu Baden nin so einstimmiger handeln^»»e. I». Philipp von Mentlen, des Königs von Spanien Dolmetsch in der Eidgenossenschaft, meldet, derspanische Ambassador sei wegen Krankheit verhindert, selbst zu erscheinen, hoffe aber, auf nächste Tagsazung"ach Baden kommen zu können, und bitte, ihn wie bisher für befohlen zu haben und auf die nächste Tag-saz«»g die Gesandten dahin zu instruiren, daß sie dafür sorgen, daß nichts zum Nachtheil des Königs be-schlvsscn werde. Wird verdankt unter Gcgcncrbictcn alles Beben und Guten. O. Sobald ein Erzbischof inMoyland erwählt sein wird, will man an ihn und den eidgenössischen Procnrator daselbst schreiben, damit keine^schwerlichen Neuerungen, wie jüngst geschehen, mit dem eidgenössischen Collegium vorgenommen werden.^ Dem Statthalter Donada zu Biggarns werden offene Vcrwendnngsschreibcn wegen seines enuetbirgischcn^alzhandels crlhcilt. v. Da ein Anstand waltet zwischen Uri und Zug über den Ankcnkaus des Fähnrichwacker und Uri bei seinem Nechtsbot zu bleiben erklärt, so wird lezteres ermahnt, in Betracht der trübseligenpjx katholischen Orte der Einigkeit bedürfen, auf nächster Tagsazung diesen den Streit zur3l>tliche„ Vereinbarung zu übergeben, t Jedes Ort fvll seine Gesandten auf nächste Tagsazung über das"luch Klosters Rathhausen um Schenkung von Fenstern mit der Orte Ehrcnwappcn instruiren. zx. (S.p'auis). I». sS. u. Baden). >. (S. n. Thurgau). 1^. Nach Anhörung der Beschwerden der du maine'-Hauptlente gegen Oberst von Bcroldingen von Uri wird den Gesandten Uri's aufgetragen, ihre Herren""d Obern zu bitte» und zu ermahnen, daß sie den Herrn von Beroldingcn vermöge», sich von ihnen nicht zu»der» mW sei„e Streitigkeiten mit diesen Hauptleuten beizulegen.
Man sehe auch im Abschnitte Herrjchastsangclcgcnhciten:
^»dnrasschnst Thnrga». > Art. SSV. Stifte und Kwstcr.
"lschaft Bade». I» Art. 122. Gotteshäuser.
""ddogtci Lauis. «. Art. ISS. Justizsachen.
^ aus dem Schwyzcr Exemplar.
27i».
Confcrenz der beiden Städte Bern nnd Freiburg.
An der Kenscnvrüke. 1595, 13. Jevruar.
Kattton»archiv ^rctbttr^. Abschicddand 127; auch im Murtcnbuch und Jnstructtonenbuch Nr. 15.
^ Gesandte: Bern. Anton von Grafenricd, Vcnner; Vincenz Dackstelhoscr, Sekelmeister; Niklaus Moratel,Uleralcommissär. Freiburg. Martin Gottran; Jost von der Wcid; Franz des Granges; der Stadtschreiber.
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