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5,1,a (1872) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1587 bis 1617
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April 1593.

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Eidgenosse» keinen Beistand leisten, ohne Verlezung der Versprechungen, welche sie den Königen von Frankreich^d dem Herzog selbst gemacht; anch sollen die Eidgenossen nach den schon gemachten Erfahrungen wohl be-denken, was sie von jenem Aufbruch zu hoffen haben, wie sie gehalten und betrogen worden, wie man ihnen^gegeben, daß der Krieg, sobald sie in Frankreich angekommen, ein Ende haben werde, wie man ihnen vor-spiegelt, daß sie für ihre alten und künftigen Anforderungen Sicherheit erhalten werden; der Erfolg aber^ bekannt; anch müsse er die Eidgenossen an jene Zusicherung zu Erlangung des lezten Ausbruchs erinnern,">cm warte allein auf ihr Kriegsvolk, um einen König zu Rheims zu krönen. Daher möchten die Eidgenossen^ der Hut sein und sich nicht mehr betrügen lassen und ihre Hülfe nicht wider ihren besten Freund undBundesgenossen schikcn, sondern bedenken, daß der Krieg auch ihnen Nachtheil und Schaden bringe. Er bitteu> Betracht zu ziehen, ob sie befugt seien, vom König Bezahlung zu verlangen, wenn sie ihr Volk wider ihnziehen lassen; er hoffe aber, das werde nicht mehr geschehen, sonst wäre er gezwungen, gegen jene zu erklären, weder sie noch die Ihrigen irgend eine Ansprache am König oder an seinem Land, welchem sie so vielHuden zugefügt, haben sollen. Er bitte schließlich zu Gott, daß er die Eidgenossen in aller Wohlfahrt be-rühren und in seinen göttlichen Schuz und Schirm nehmen möchte. Da diese wichtige Angelegenheit nichtallein Frankreich, sonder» die ganze Christenheit und namentlich das eigene Vaterland angeht, so finden diesandten der sechs Orte für gut, in Abwesenheit der sieben andern Orte jezt in der Sache nichts zu be-setzen, dagegen soll eine gemein-eidgenössische Tagsazung auf den lli. Mai nach Baden ausgeschrieben werden,r^niit Solothnrn beauftragt wird.

Die Gesandten aus dem Bcrner Exemplar.

22».

Conferenz der V katholischen Orte.

Lucern 15S3. 11. Mai.

«.»»»»«ariMv vnccr»! Luc-rner Abschied- ». !M> Allg, Ndschi-d- b'I". !>!,!>.

Gesandte: Lucern. Ludwig Pfhffer, Ritter, Schultheiß; Jost Krepsinger, Ritter, alt-Schultheiß; JostMderineycr, Sekelmcistcr; Niklaus Schumacher, des Raths, llri. (Entschuldigt). Schwyz. Rudolf Reding,^r, Landammann; Ulrich Ceberg, Statthalter. Unterwaldcn. Kaspar Jakob, alt-Landammann, vonCalden; Melchior Lussi und Johann Waser, beide Ritter und alt-Landaininann, von Nidwalden. Zug.

Hamann Meyenberg, des Raths.

, Obwalden hatte die Ausschreibung dieser Tagsazung des savohischen Aufbruchbegehrens und andererstlger Geschäfte wegen verlangt. Bereits haben Luccrn, Nidwalden, Zug und Freiburg ihre Einwilligung^'fbruch ertheilt, in der sichern Erwartung, daß die andern Orte auch dazu stimmen werden. Das wirdN-s. Orten in den Abschied gegeben. Sobald man über die Sache einig geworden sein wird, will man

^ wit dem savohischen Gesandten, Herrn von Lambert, über die Capitnlationspunkte verständigen, namentlich^ ^ ^estsezung der Besoldung, damit hernach nicht wieder solche Anstände, wie beim lezten Aufbruch, erfolgen.Der spanische Ambassador della Croce versichert in schriftlichem Vortrage, wie der König sich über die"gleit der katholischen Orte freue, wie er das Bündniß zu halten gesonnen sei und ihnen seinen mächtigen^ zusichere. Seine freundschaftlichen Anerbieten werden ihm verdankt und daneben bemerkt, die