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5,1,a (1872) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1587 bis 1617
Entstehung
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316
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April 1593.

wird, so wird ihm aufgetragen, neben gebührender Begrüßung des neuen Gubernators mit demselben auch >»Betreff der versprochenen Hülfe und anderer Artikel das Nöthige zu unterhandeln, damit diese wichtige Sackstnicht länger verschoben werde, k» Der gewesene Vogt zu Arbo», Mettler, wird dem Bischof von Consta»?für Erlangung seiner von dieser Vogtei herrührenden Ausstände empfohlen. 15. (S. u. Engelberg).

Man sehe auch im Abschnitte SchirmortSangelcgenheiten:

Schirmvogtci Engelberg. «. Art. 107.

22«.

Tagsazung der XIII Orte.

Sokotyurn. 1593, 28. April (Mittwnchen vor Philipi vnd Iacobi).

«taa»»arci,i» Lucer»! Allg«m«we Ablchi-d- »'!<> 25>S d. Gtaa»»ar«I,Iv Bern. Allg. Abschtede XX, S7I.

Gesandte: Zürich. Konrad Großmann, Burgermeister; Gerold Escher, Stadtschreiber und desBern. Beat Ludwig von Mülinen, Schultheiß; Vincenz Dachsclhofer, Sekelmeister und des Raths. Lucc»"'Uri. Schwyz. Unterwalden. Zug. (Sindt nit erschinnen"). Glarus. Jost Tschudt, alt-Landaniina»"'Fridolin Hässi, Ritter, des Raths. Basel. Melchior Hornlocher, des Raths. Freiburg. (Abwest»^'Solothurn. Urs Sury, alt-Schultheiß; Lorenz Aregger, Ritter, Venner; Wolfgang Degenscher, ^Sekelmeister; Hieronymus von Roll; Oberst Urs zur Matten, alle des Raths. Schaffhausen. Doc^Hans Konrad Meyer, Burgermeister. Appenzell. (Entschuldigtkurtze halb der Zyt").

Nachdem die Gesandten obiger sechs Orte bis auf den Abend auf die Ankunft der übrigen Gesa»^gewartet, eröffnet den andern Morgen Herr von Sillery: Die Ursache der Einberufung gegenwärtiger Tagsazung habe man bereits aus den Zuschriften erfahren; um nämlich zu einem dauerhaften Frieden zu gelangtsei der König genöthiget, die Gewalt der Waffen anzuwenden, und begehre daher von den EidgenossenAufbruch von 6000 Mann. Es sei des Königs Wille, dieselben allein zur Erhaltung seiner Krone und tv>d^jene zu gebrauchen, welche den Untergang Frankreichs anstreben. Der König hege ein solches Vertrauen ^den Eidgenossen, daß er zuversichtlich erwarte, sie werden gemäß deS ewigen Friedens und der Vereinung ^nicht verlassen, auch hoffe er zu Gott, er werde seinen gerechten Waffen seinen Beistand verleihen; dann >vcauch der König in den Stand gesezt werden, alle jene zu befriedigen, denen er etwas schuldig sei. Man ^ .versichert sein, daß der König die Liebe und Freundschaft, die er von den Eidgenossen empfangen habe »noch erwarte, zu vergelten suchen werde. Da gegenwärtig noch andere Werbungen um einen Aufbruch ^den König in einigen Orten stattfinden, so bitte er freundschaftlich, man möchte sich wohl vorsehen und »i?übereilen und in Erwägung ziehen, daß der König den Frieden und sein Land zu erhalten strebe,jene Krieg und Unordnung bezweken und den Frieden in Frankreich zu hintertreiben suchen, ja die Eidgen»!'^möchten wohl bedenken, daß sie bei Abschließung der Vereinung mit Frankreich feierlich angelobt haben, »und jede Güter der Krone, welche der König dieß- und jenseits des Gebirges besessen habe, zu schilpzu schirmen, auch sei in dem Bündniß mit Savoyen ausdrüklich erklärt, daß dasselbe nicht den Zwck ^ 'irgend einen Fürsten damit zu beleidigen oder anzugreifen, daß man gegentheils in lezterm Falle nicht da^gebunden sei. Weil nun der Herzog von Savoyen den Krieg begonnen, indem er die Markgrafschaft ,, ^lisses" (Saluzzo) sammt andern Gütern der Krone Frankreich in Besiz genommen habe, so dürfen ihn'