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5,1,a (1872) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1587 bis 1617
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October 1592. 307

gen und Nim mit großen Kosten eine eigene Kirche erbaut haben, Fenster mit den Ehrenwappcn der Orte"> dieselbe schenken. Wird all instruomium genommen. »». Landammann von Bcroldingen eröffnet in seinemseiner Mithauptlcute Namen, es sei ohne Zweifel allgemein bekannt, wie sie im Jahr 1589 mit Be-nign,,g ihrer Obrigkeit an einem Kriegszug nach Frankreich mit 28 Fähnchen sich betheiligt und daselbstWen Monate treu gedient haben; da sie zu keiner Bezahlung haben gelange» können, haben sie sich entschlossen,W Hanse zu ziehen, worauf sie durch einen mit einem Beglaubigungsschreiben versehenen Abgesandten desÖstlichen Legaten in Frankreich, CardinalS Cajetano, veranlaßt worden seien, noch länger zu dienen. DaWr ihe den hl. Stuhl als Zahler angeboten, dem sie fortan dienen und von dein sie ihre AnsprachenWer» sollen, so seien sie noch dritthalb Monate im Dienste geblieben unter fortwährenden Entbehrungen undfahren, bis sie das Ungliik gehabt, eine Feldschlacht zu verlieren, worauf sie in großem Elend nach Hause^Wgekchrt seien. Obschon sie zn Erlangung ihrer Forderungen in Rom wiederholt Schritte gethan, haben sie^ Wh zichtö weiter gebracht als zur Verhaftung zweier Herren Cajetano, Brndcrssöhnen benannten Car-">als. Ans das schriftliche Versprechen des Papsts, ihre Anspräche untersuchen und ihnen darauf die Bczah-"!>en verabfolgen zu wolle», haben sie den Arrest aufgehoben und neuerdings nach Rom gcschikt, aber wiederWe Erfolg, wcßhalb sie sich nochmals klagend an ihre Obern gewendet und von denselben die Zustimmunggalten haben zur Verarrestirung aller Einkünfte und Giiter, welche die ausländische» geistlichen Fürsten undElsten in der Eidgenossenschaft, in den Vogteien Lauis, Luggarns, Mendris und Mainthal, in der GrafschaftW», in den Freiämtcrn, im Nhcinthal, zn Bremgartcn und Mellingen, im Thnrgau und Sarganser-^»d bes,M. da sie aber ohne Wissen und Willen der andern regierenden Orte nicht wohl vorschreiten können,bitten sie ganz dringend um diese Bewilligung. Dieses Gesuch wird, weil die Mehrheit der Gesandten

' ber nicht instruirt ist, in den Abschied genommen. Jedes Ort soll seine Stimme darüber an LucernWem

» Man sehe auch im Abschnitte HerrschaftSangclegenheiten:

^Wrasschast Thurga». «> Art. 634. Stifte und Klöster.

»st Sargans. r. Art. V3. Märchen.

»st Bade». I. Art. 166. Locale».

^ >, »n aus dem Zürcher Exemplar Hg 3, 5, 16.

221.

Confercnz von Uri, Schwyz und Nidwaiden.

Aktors. 15S2, 17. Wovemver.

Vand«»ar«t,iv VNovalde».

Gesandte: Uri. Oberst Sebastian von Beroldingcn, Landainmann und Landeshauptmann; Johann

." »b Troger, Ritter, alt-Landammann; Hauptmann Peter Gisler, Ritter, Landesfähnrich. Schwyz. Oberst

" °lf Reding, Landammann und Pannerherr. Nidwalden. NiklauS Nyser, Ritter, alt-Commissär vonMenz.

Schwyz und Unterwalden haben auf den hier gehaltenen zweifachen Landrath Gesandte abgeordnet,^bezüglich des Fürkaufs von Korn und Wein, Abschaffung des Markts zu Snrsee nnd des Zolls wegenAllenz Maßregeln zu verabreden, damit der drohenden Theurung vorgebeugt werde. Uri hat darauf