September 1591.
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fahren habe» die Kaufleute angefangen, diese Gegenstände von Küßnacht ans über den See in's Berngebiet""d an andere fremde Orte zu führen und so das Scegeld, das zwar unbedeutend sei, zu umgehen;^6 sei es, was Lncern zu dieser Maßnahme veranlaßt habe; übrigens nehme es von dem, was in die dreigehe, keinen Zoll, obschon es dazu befugt wäre, und wünsche, daß man sich darüber nicht weiter beschwere.i„ dx,, Abschied genommene t Es wird beschlossen, den Obersten und Hanptleuten ihrer Anforderungenfür de» du maynischen Kricgszng Verwcndnngsschreiben nach Rom und nach Frankreich zu ertheilen,>^vch dieselben vor ihrer Absendung noch vorgelegt werden, xx. (S. n. Engelberg). I». Lucern,^chlvyz, Unterwalden und Zug wünschen ans wichtigen Gründen, daß die Tagsazungen der katholischen Orte^ederum in der Stadt Lucern abgehalten werden. Wird ans Ratification hin zum Beschluß erhoben. I. (S.
^'auis). K. Die Herzogin von Savoyen verantwortet sich wegen des Ausbleibens einer Antwort ans das^reiben der Eidgenossen in Betreff des Friedensvertrags mit Genf damit, daß der Herzog wegen seines^"'gs j„ ^ Provence noch immer abwesend sei; sie könne aber die Bemerkung nicht nntcrlassen, daß dem"Ichein »ach die Genfer nicht sehr den Frieden wünsche», sonst hätten sie nicht während der Unterhandlungen^ Herzogs Schlösser in Brand gestekt und sein Land verheert; im Übrigen sei sie geneigt, den Orten zu^Illfahro,,. I. Hauptmann Peter Schmid von Uri rechtfertigt sich gegen de» ans ihm lastenden Verdacht des^"Uaufs und bittet um Erlaubniß, abermals ein Quantum Korn außer Landes ankaufen und ans die Märkte""Jen z« djjrfen. Wird ncl instruvmluin genommen, in. Uri wird beauftragt, über das „trutzliche An-dessen sich Hauptmann Jakob von Grißach gegen den Reitknecht des Hauptmanns Gamma von Urigemacht, sowie über dessen Scheltnngen gegen die V Orte Kundschaften aufznnchme», damit man das"gemessene verfügen kann. ». (S. u. LauiS). «». Cardinal Paravicini sucht um Geleit »ach für den neuen"ntins, der in Moyland darauf warte. Da die Instructionen darüber nicht übereinstimmen, aber bemerktdaß man die Gesandten des Papsts nicht wohl abweisen dürfe, besonders in gegenwärtiger Zeit, daßaus der Roth eine Tugend machen müsse, daß man ferner mit dem Papst bezüglich der du maynischen^gszahlungen zu unterhandeln und dazu noch Truppen in päpstliche» Diensten habe, so wird das Begehrenwütrucmäum genommen.
Man schc auch in den Abschnitten Herrschafts- und Schirinortsangelegenheiten:
""ddogtei Lauts. >- Art. 293. Getreidcbczug. i». Art. 395. Verschiedenes,
chirnidogtei Eilgeldern. «. Art. 93.
I8!t.
Consercnz der V katholischen Orte.
Lucern. IsiSl, 24. Septcmöer (Zinstag vor Michaelis).
Staatsarchiv Vueer»! Lu«r»«r Mschi-d« (i. IM.
des Lucern. Ludwig Pfysfer, Ritter, Schultheiß; Nillaus Krns; NiklauS Schumacher, beide
Naths. Uri. („Hat den Tag abgschlagcn"). Schwyz. Rudolf Rcding, Ritter, Landammann und""»erHerr. Unterwalden. Kaspar Jakob, Landammann, von Obwalden; Melchior Lussi, Ritter, Land-^'"»«n, von Nidwalden. Zug. Beat Uttingcr, des Raths.
Nachdem man einige alte Ordnungen, Sprüche, Verträge und Sazungen über den Kornkanf verlesen,