Juli 15.9 l.
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b°i lezter Conferenz zugesagt haben, ansonst man sie verbieten und verrufen wurde.
R«K.
Münzconferenz der Städte Bern, Frciburg und Solothurn.
Bern. 1591, 19. Zngusl (S. alt. Kal.).
t>'a»lo»»arci>iv Hreibi»«! Ndschicdbd. 140.
Gesandte: Bern. Abraham von Grafenried, alt-Schnlthciß; Ulrich Mcgger, Dcutsch-Sekelmeister.^eiburg. Jost Vögcli, Ritter. Solothurn. Ludwig Grimm.
^ Versammelt, um sich über die Antwort des Bischofs von Sitten wegen Verrnfung der u»ter seinemu">Pel geschlagenen Kreuzer zu berathen und über andere Miinzangclcgcnheite» sich zu besprechen, lassen diesandten vorerst sowohl diese Antwort als den Entwurf eines in dcS Bischofs und der drei Städte Rainen an denzu erlassenden Schreibens verlesen. Da sich ergibt, daß die bcnanntcn „bösen," mit dem Walliser Geprägeschlage,,e„ Kreuzer nicht i» der Landschaft Wallis, auch nicht mit Wissen nnd Willen deS Bischofs geschlagenrdcn, ferner daß auch anderer Orte, nanicntlich der Städte Bern und Freibnrg Stämpel nachgeschnitten^ gefälscht werden, daß die vom Bischof geschlagenen Münzen der Münzordnung der drei Städte gemäß, daß es demnach unbillig wäre, der falschen wegen auch die guten zu verrufen, daß übrigens der Bischofin seinein Schreiben vorkommenden Andeutung zufolge mit gleichem Rechte auch der drei Städte Kreuzerlassen möchte, was große Unordnung und Schaden zur Folge hätte; da endlich zu hoffen ist, der^ei„e Mg,,,, bei der Annahme von Walliser Kreuzern vorsichtiger sein und die falschen von den guten^Unterscheiden sich bemühcn, so wird unter Ratificationsvorbehalt beschlossen, das Verrufen der Walliser°uzer einzustellen und den Amtleuten anzubefehlen, daß sie ihre Amtsangchörigcn belehren, warum die guten^Uschaften Walliscr Kreuzer erlaubt nnd nur die falschen verboten seien, ferner daß sie mit Ernst auf solche"oncn achten, welche solche falschen Kreuzer in Menge ausgeben, daß sie einen jeden, er sei einheimisch^ fremd, i„ Untersuchung ziehe» nnd die falschen Münzen so viel möglich zu Händen der Obrigkeiten ein-^n. die Obrigkeiten diese Einstellung des Verrnfens der Walliser Kreuzer rathsam finden, soll dem
^ ^uvo» Kenntniß gegeben werden. I». Der Münzmeistcr berichtet in Betreff der Neucnburger Kreuzer,ubx ^ vorgenommenen Probe der neuesten Stüke mit dem einfache» Kreuz gefunden, daß
^ gebessert haben, daß auf eine Mark »nr Onintchc» fehle, daß 180 Stüke ans eine Mark gehenl>Ur Stüke zu viel seien. Dcßhalb nnd weil der Gubernator nnd die fürstlichen Näthc zu Reucn-
2 >n ihrer Antwort gemeldet, daß sie das Münzen gegenwärtig eingestellt und die Stämpel eingeschlossen
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