April 15)91.
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171.
Cvnferenz der V katholischen Orte.
Schwyz. 1591, 25. April
Staatsarchiv Vucrrn, Allgtm. Adschicdr LN». tliii.
Gesandte: Lucern. Bogt Ulrich Dulliker, des Raths. Uri. Ambrosius Püntiner, Landammann;^'tin t>es Raths. Schwyz. Jost Schilter, Landamman»; Rudolf Neding, Ritter, alt-La»dammann^ Pannerherr; Balthasar Eberhard, des Raths, alt-Commissär zu Bellenz. Untern? alden. Wolfgangchöncnbiihl, Landaminann, von Obwalden; Niklaus Riser, Ritter, Commissär, des Raths, von Ridwalden.""3- Bachmann, Stadtschreibcr.
Solothurn hatte ein frenndschaftlicheS Schreiben an die V katholische» Orte in Betreff des vom"bst begehrten Aufbruchs erlassen. Da nun aber die Instructionen darüber nicht gleich lauten, wird die^ in den Abschied genommen, mit dein Borschlag, nächstens einen Tag für die VII katholischen Orte nachauszuschreiben; denn man ist der Ansicht, daß man Solothurn besser mündlich als mit der Feder"^Worten könne. I». Ans die Anzeige, daß in einigen Orten Umtriebe hinsichtlich des vom Papst begehrten!>k< ^ gemacht worden seien, und nachdem Uri und Zug sich darüber verantwortet haben, wird vorge-"gen, xg ^le Perbvt gegen Umtriebe für Gesandtschaften und Landvogteien auch auf Aufbrüche An-""g haben. «?. Unterwalden meldet, daß Michael Weber eine beleidigende Zuschrift an es erlassen habe,^ begehrt, daß man denselben, wo man ihn betrete, strafe. Wird in den Abschied genommen. «I. Uri wird""stragt, den spanischen Ambassador an Bezahlung der verfallenen Pension zu erinnern.
^ Instruction NidwatdmS bezeichnet den 2V, April („Frytaa »cchst nach Marci Evangelisttt") als Tag der Konferenz.
172.
Conferenz der Städte Bern, Frcibnrg und Solothurn.
Aern. 1591. k. Mai (2K, April alt. Kal.).
Staatsarchiv Ber» Ivstnictionenbuch S. IM.
^ Gesandte: Bern. Ulrich Mcgger, Sckelmeister; Johann von Büren, alt-Benner; Anton von Grafenried,alle des Meinen Raths. Freibnrg. Jost Bögeli, Ritter und des Raths. Solothurn. Wolf-^egenschev, Sekclmeister und des Raths.
. ^»f Schreiben, welches die drei Städte in dein Span zwischen dem Bischof von Basel und derei»^ betreffs des Panners und der Mannschaft daselbst an den Bischof gerichtet hatten, ist von diesemb Antwort eingelangt, in der er bei seinem Ansprüche verbleibt, weßwegc» man sich zu Abhaltung dieser'terenz veranlaßt sah. Zuerst vernimmt man nun die Replik der Bieler Dcpntirten, Burgermeister Jo-
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H"gi, Sekclmeister NiklanS Brand, Stadtschreiber Jakob Letter und Niklaus Wyttenbach. Sie wieder-
Baden bei der Bersammlnng der erwählte» Säze und seither in der Angelegenheit verloffenegcn jhrx Instruction und die Originale der kaiserlichen und königlichen, ans das Panner und die Mann-^ bezüglich?» Freiheitsbricfe vor, welche bisher von den Bischöfe» ebenfalls bestätiget worden seien, beziehen""s den vieljährigen Posseß und erklären, daß es ihnen unleidlich sei, sie davon verdrängen zu wolle»,