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5,1,a (1872) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1587 bis 1617
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23« October 1SS0.

Ordnung gemäß verhalten. Was nach Abfluß der drei Jahre an Schiff und Geschirr noch vorhanden ist, !^der Nachfolger nach Schaznng Unparteiischer übernehmen und seinem Vorgänger bezahlen. — Was jedemhinsichtlich der obigen Artikel, besonders der vorgeschlagenen Kehrordnung genehm ist, soll es beförderlich!^Zürich mittheilen.

ISÄ.

Konferenz der sechs Schirmorte des Klosters Paradies.

Gotteshaus Paradies. 15W, 15. October.

t!a»d<«archtv «ylaru».

Gesandte im Namen der sechs Schirmorte: Jost Schilter, Landammann zu Schwyz; Melchior Hässi,ammann zu Glarus.

Man sehe da? Verhandelte im Abschnitte Herrschastsangelegenheiten:

Laudgrasschast Thurga». » U. Art. Ü76-S79. Stifte und Klvstcr.

ISS.

Konferenz der fünf evangelischen Orte.

Pasel. 15W, 25. October (15. October alt. Kal.).

t>a»»o»«arN>iv Rasel.

Gesandte: Zürich. Heinrich Thomman; Jost von Bonstetten. Bern. Anton von Grafenried, Vc»»^'

Anton Ammann. Glarus. Oberst Gallati. Basel. Hans Jakob Hofmann; Melchior Hornlocher. Sch"!'Hausen. Dr. Hans Konrad Meyer, Burgermeister.

Auf die Mittheilung der Stadt Mühlhausen hin, daß ihre flüchtigen meineidigen Burger mitetlicher fremder Soldaten kürzlich bei Nacht und Nebel vor dem obern Thor Lärm angefangen und aufHochwachen geschossen haben, aber von den äußern Wachen nach einem Scharmüzel in die Flucht gescW^worden seien, daß dieselben serner die gehorsamen Bürger anfechten und sogar die geschwornen Läufers^übel tractiren, hatte Basel gegenwärtige Conferenz ausgeschrieben. Nach Abhörung der Korrespondenz ^Hausens mit der österreichischen Regierung und mit Basel, woraus erhellt, daß dieser Negierung Haud^'^.weise mit ihren schönen Worten nicht übereinstimmt, ynd da zu vermuthen ist, es würde auf ei» süM ^oder mündlich gestelltes Ansuchen wiederum keine Antwort erfolgen, wird beschlossen, zwei AbgeordneteErzherzog Ferdinand von Osterreich nach Innsbruck zu schiken, um ihm die Sachlage vorzustellen, ih>'erinnern, daß er kraft der Erbeinung die vcrrätherischen mühlhausischen Flüchtlinge ans seiner landessürstüJurisdiction fortweisen müsse, und eine Resolution von ihm zu begehren. Es steht zu erwarten, der Erzh^°werde, wenn er den Ernst der evangelischen Orte wahrnehme, an die vorderösterreichische RegierungBefehle als bisher ergehen lassen. Daneben wird für gut erachtet, auch an genannte Negierung zuund sie um Ausweisung der Banditen zu ersuchen. Die einlangende Antwort soll Basel an Zürich, M ^theilung an die andern Orte, übersenden. Als Abgeordnete werden bezeichnet Thomman von ZürichHans Konrad Meyer von Schaffhausen. Endlich wird noch eine Zuschrift an die V katholischen Orte erlaw 'worin über die Vorgänge in Mühlhausen berichtet, über ihre Thcilnahme mit den flüchtigen verrätherv