September 1590.
197.
Jahrrcchnung der die Vogteien Grasbnrg, Orde mit Tscherlitz, Grandson und Murtcn regierenden
Orte Bern und Freiburg.
Areiburg. 1590, 10. bis 15. September.
Staatsarchiv Bern. Freiburglrabschied« v, »lt.
Gesandte: Nicht angegeben.
» » (S. u. Grandson). «». George Monncrat von Nnvilly beschwert sich iibcr Besteuerung seiner >>nBcrnergcbiet liegenden Güter. Da nun dieses dem alten Herkommen beider Städte zuwider und eine Neuerungist, ersuchen die freiburgischcn Gesandten jene von Bern um Verwendung bei ihren Obern, damit dicstNeuerung abgeschafft werde. Die bernischen Gesandten nehmen es in den Abschied, p—im. (S. u. Vog^)'vv. Freibnrg stellt den Gesandten von Bern vor, wie Bern den Kirchcnsaz zu Bösingen und kraft dessenGüter und besonders den Zehnten daselbst besize, aber die Bedachung, Porten und Kirchenzierden ganz ^nachlässige, und bittet, für die nöthigen Verbesserungen zu sorgen. Ferner bittet es um Herstellung der dM^Überschwemmung beschädigten Straße bei Marnand, damit die Weinfnhr nicht gehindert werde.das Begehren der Gesandten von Bern, es möchte der Anstand bezüglich der Zehntmarchen von St.und Missy erörtert werden, wird erwidert, der Handel berühre den Herrn von St. Anbin, den man ^Hervorsuchung seiner Rechtsamen aufgefordert habe. »x. (S. u. Schwarzenburg).
Man sehe auch im Abschnitte Herrschaftsangclcgcnhcitcn!
Bogtei Schwarzenburg. I» „n, ««», MM, tt, »». Art. 118-12«.
Bogtei Tschcrlitz. II» >1 Art. 217 und 218.
Bogtei Grandson. » «, p »»i», »»>». Art. 424—449.
Bogtei Multen, »» I,I> Art. 701—703.
19«.
Conferenz der fünf evangelischen Orte.
Harau. 1590, 11. September (1. September alt. Kal.).
Staatsarchiv itiirtch! Mschtedbd. l»i, S. SO».
Gesandte: Zürich. Hans Escher, Sekelmeister: Konrad Großmann, alt-Schulthciß, beide des 5!«^Bern. Anton Gaffer, Venner; Hieronymus von Erlach, beide des Raths. Glarus. Hauptmann H^^'Vogel, des Raths. Basel. Jakob Oberried, Pannerherr; Melchior Hornlochcr, beide des Raths. Sch"^Hausen. Georg Mäder, Statthalter und des Raths.
« . Da für besser erachtet worden, über das vom französischen Ambassador auf dem lezten Tage zugestellte Begehren um einen Aufbruch von einigen Tausend Mann gemeinsam zu verhandeln, als durchOrt besonders dem Ambassador antworten zu lassen, wurde gegenwärtige Conferenz ausgeschrieben, ö"auch der Ambassador und der Gesandte von Genf eingeladen wurden. Die Gesandten Zürichs gebe» "folgende Erklärung: Da dieser Aufbruch eine gemeinsame Sache sei, wolle es, obschon es nicht wie dieOrte mit dem König von Frankreich, wohl aber neben Bern mit Genf in einem Bündniß stehe, imGottes den Aufbruch bewilligen und den ersten Monatsold darleihen, unter der Bedingung jedoch,Ambassador angebe, wohin er diesen Aufbruch führen und wo man nach Abfluß des ersten Monats deS Oe