December 158V.
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12».
Confcrcnz der VII katholischen Orte.
Lucern. 1589, 12. Dccemvcr (Zinßtag nach Mariä Empfengnnß).
GtaatSaretiiv ^'ncern. ir'ucerner Abschiede <?.
Gesandte: k'uccr». Ludwig Pfhfscr, viitter, alt-Schnlthciß »»d Pannerherr; Ulrich Dnlliler, VennerAllans Krns; Jost Hvldermehcr, Sckclineister; Jost Krepsinger, Ritter, Stadtfähnrich, alle des Raths, ll r i.^lthcr Jnihvf, Statthalter. Schwyz. Hauptmann Melchior Schriber, Statthalter; Sebastian Biieler,^'lnicister. Untcrwaldcn. Johann Noßacher, ^andaininann, von Obwaldcn; Melchior Bissi, Ritter,^aininann, von viidwalden. Zug. Beat Znrlaubcn, Amman». Freiburg. ^Abwesend). Solothurn.nit erschinnen, bis erst »ach Mittag").
^ I» Betreff der vorgeschlagene» Botschaftschikung nach Frankreich behnfs Hciininahnnng der Trnppen/ ^thvlisthcn Orte ans dem Heere dcö Königs von Ravarra ist von Solvthnrn eine abschlägige Antwort^ilclangt. Da nnn Svlothnrn in seiner Antwort hauptsächlich drei Punkte hervorhebt und verlangt, es in^isk», wen» man ihm hierin nicht willfahren wolle, so läßt man die Sache vor der Hand ans sich^he». J»dcß wird doch an Solvthnrn eine frenndlichc Mahnung erlassen, sich von den katholischen Orten'^Aigionssachen nicht zu söndern, sonder» die Einigkeit zwischen diesen erhalte» zu helfen. Nach beendigterth«. ^ Gesandte von Solvthnrn an, hat aber keine andere Instruction als anzuhören, weil Solo-
v ">cht gewußt habe, warum dieser Tag angcsczt worden sei. Er sucht daS Verhalten stiner Obern in^he zu rechtfertigen und versichert, daß Solothurn »ach wie vor zu de» katholische» Orten halten^ I». Ans das von Freiburg eingelangte Schreiben wird geantwortet, man habe seinen Eifer für die^iolisthe Religion mit Befriedigung vernommen und sichere ihm jeglichen Beistand zu; was es bezüglich der"vnahnnng der Trnppen aus dem Dienste des Königs von Ravarra thnn wolle, stelle man seinem Ermessenjh,„ so viel möglich behülflich sein. r. I» Betreff der Aufnahme der acht Gerichtemattigcm in die Vereinnng wird an den österreichischen Statthalter zu Rheinfeldcn geschrieben, man könnede»' ^ ^"stweilen keine Antwort geben, weil man in dieser Jahreszeit die höchsten Gewalten (Landsgcnicin-^ ^'vßc Näthe) nicht versammle. «I. und «?. (S. u. Thnrgan). t Der Abt von Clcrinont, Ge-N? ^ verbündeten katholischen Fürsten und Stände in Frankreich, soll ernstlich an Berichtigung der ansAi verfallene» Zahlungen erinnert werden. gx. Dem Vandschreiber von Uri soll jedes Ort für gehabte
iibx/ Arbeit bei der BnndcScrnencrnng mit Wallis 3 Kronen schenken. I». Nidwalden führt Beschwerde»» b Hauptmann Scherer beim Papst vorgebrachte Verlennidnng nnd bittet, man möchte deßwegen
v Papst schreiben. Wird ml rvt'nroiulum genommen, i. (S. u. Engclbcrg). 1^. ^S. n. Thnrgan).
^ Man sehe auch in den Abschnitten Hcrrschastö- und SchirmortSangclegenhcitcn:
^^l>stchaft Thnrgan. «I Art. 563. Stifte und Kldstcr. k Art. 17. Justizlachen.
^ «. » 564. Stifte und Klöster.
'""»ogtli Engclbcrg. I. Art. 54.