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Juli 1589.
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Tagsazung der Xlll Orte.
Hladen. 158!), 25. Auli (St. Jakobstag).
Staa««ar-I»iv L»cer»! Allgem. Abschied- vv^. N>. Sammlung der nicht gebund, Abschiede.
Gesandte: Zürich. Kaspar Thomman, Bürgermeister; Hans Keller, Pannerherr, Obman» und desRaths. Bern. (Abwesend). Luccr». Ludwig Pfyffer, Ritter, alt-Schnlthciß; Jost Holdermcyer, Sekeliiieistekund des Raths. Uri. Hans Jakob Trogcr, Ritter, Landammann. Schwyz. Christof Schorns, RittenLandammann, Pannerherr; Nndolf Reding, Ritter, alt-Landamman». Untcrwalden. Johannes Roßach^Landanimann, von Obwalden; Hans Wascr, Ritter, alt-Landammann nnd Pannerherr, von Nidwalden.Christen Jtcn, des Raths. GlarnS. Jost Tschndi, Landammann; Fridolin Hässi, Ritter, des Raths. Bas^'Hans Jakob Oberried, Pannerherr; Remigius Fäsch, beide des Raths. Frcibnrg. Martin Gottran, Sekclmeistcr; Hans Meyer, Bürgermeister, beide des Raths. Solothurn. HanS Jakob vom Staal, Stadtschrcibe^Schaffhan fem Hans Konrad Meyer, Bürgermeister. Appenzell. Hans Boviner, Landammann.
». (S. u. Thnrgau). I». (S. u. Lauis). «. Der französische Ambassador, Herr von Sillery, schrri^an die zu Baden versammelten Gesandte» der XIII Orte unterm 24. Juli: Verhindert, die gegenwärtigTagsazung zu besuchen, bitte er, die Eidgenossen möchten wohl bedenken, was ans den früher erwähnte» li»'ordnnngcn erfolgen könnte und mit ihrer bekannten Borsicht zu Werke gehen. Die Gesandten der V katlgtische» Orte geben ihre Berantwortung auf de» Bortrag, welchen der französische Ambassador auf legetJahrrechnnng gehalten, schriftlich in den Abschied. — Das Alles wird in den Abschied genommen. «I-Bezug auf den Krieg zwischen Savoycn nnd Bern wird, da man nicht weiß, ob Bern diese» Krieg für >'oder im Rainen des Königs von Frankreich führt, von den Gesandten der XII Orte an Schultheiß und Mder Stadt Bern am 27. Juli folgendes Schreiben erlassen: Man sehe mit Bedauern, daß zwischen BernSavoyen ein Krieg ausgebrochen sei, habe daher diesen Tag ausgeschrieben, um die Mittel zu beratheil,die Feindseligkeiten beigelegt und Ruhe und Einigkeit im Baterland erhalten werden könnten; da man ^nicht wisse, ob die eidgenössische Vermittlung Bern angenehm wäre, so bitte man um beförderliche Mitthcil»^seiner Gesinnung. Darauf antwortet Bern mit Zuschrift vom 29. Juli: Viele Handlungen der Herzog!'^Räthe und Amtleute, namentlich aber die angezettelte Verschwörung zu Lausanne haben Bern veranlaßtden Waffen zu greifen; hätte es minder schädliche Mittel zu seiner Sicherheit gekannt, würde es denunterlassen haben, denn im verflossenen Januar habe es eine gemein-eidgenössische Tagsazung ansgeschr'^und nach eröffneter Klage um ein getreues Aufsehen gebeten, den Erfolg aber kenne man aus dein Abseht'auch voin Herzog habe es immer schlechten Bescheid erhalten, übrigens zeigen die damaligen Verhandln»^"'wie weit die gegenseitigen Prätcnsionen von einander abweichen; inzwischen habe es nichts dagegen, wen» ^Eidgenossen einen Frieden zu vermitteln versuchen und ihm die Artikel schriftlich zustellen. Am 31. Julian Bern geantwortet: Man könne die Vergleichnngsartikel noch nicht übersenden, weil man bisher vomvon Savoyen noch keinen Anlaß bekommen habe und nicht wisse, was er zu thuu gesonnen sei. Damit aberSache zu einem erwünschten Ziele gelange, habe man beschlossen, eine Gesandtschaft von sechs Orte» a»