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5,1,a (1872) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1587 bis 1617
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November 1588.

erlassene Mahnung mache die Übersendung des Vortrags überflüßig. Bern, Basel und Schaffhansen sollenihren Gesandte» auf die bevorstehende badischc Tagleistnng ihre Entschließung darüber mitgeben, damit da»»Zürich die Schreiben erlassen kann.

Ter Abschied ist "nur Bruchstük; es fehlt der Anfang. Über die Abhaltung dieses Tages gibt folgende Stelle ineinem Schreiben Basels an Zürich vom 7. October (alt. Kal.) Ausschluß:Alst ihr außer vnscrm Schreiben, vorgcster!datirt, verstanden haben, das wir den zu Taucrs (Davos) durch die drey Plludt angesetzten Tag mit cüch >'»beüvern auch vnsern lieben Eidtgnosscn der Stetten Bern vnd Schashauseu besuchen laßen wollen, also werden sie, gelicbtsGott, auf bestimpte Zeit bei euch erscheinen."

Staaliarchw Zürich, Truhe UV, Faic. 3, Nr. >2.

78.

Tagsazung der XIII Orte.

Htaden. 1588, >3. Movemver (Sonntag vor St. Olhmarstag).

Staa»»archtv Lueer»: Mg. Abschiede b!0. 4W. Staotiiarchtv ntirieh! Nbschiedbd. 130. S. 430. tcantonbarchiv i,i Aar«»! Abschiedbd. Vit. :d>

Gesandte: Zürich. Kaspar Thomman, Bürgermeister; Heinrich Lochman», Pannerherr und des RaW'Bern. Johann von Wattenwyl, Schultheiß. Lncern. Ludwig Pfysfer, Ritter, Schultheiß; Jost Kttp'singer, Ritter, Stadtvenner und des Raths. Uri. Hans Jakob Troger, Ritter, Landammann. SchwhZ-Christof Schorno, Ritter, alt-Landammann und Pannerherr; Rudolf Reding, Ritter, alt-Landammann. Unter'walden. Kaspar Jakob, Landammann, von Obwalden; Melchior Lnssi, Ritter, Landammann, vonwalden. Zug. Wolfgang Meyenberg, des Raths. Glarns. Ludwig Wichser, Landammann; Hanpti»»""Fridolin Hässi, Ritter, des Raths. Basel. Hans Jakob Hofmann, des Raths. Frei bürg. Hans vo»Lanten, genannt Heid, Ritter, Schultheiß. Solothnrn. Hans Jakob vom Staat, Stadtschreiber. SchaffHausen. Georg Mäder, Zunftmeister, des Raths. Appenzell. Johannes von Heimen, Landamman»-

». Landammann Trogcr von Uri legt ein ihm von Statthalter und Rath zu Uri überscndetcs Schreib^vor mit der Anzeige, daß auf mayländischcm Gebiet und in den ennetbirgischen Herrschaften falsche venetianis^Krenzkronen und Goldkronen in Umlauf seien. Diese Anzeige wird in den Abschied genommen, um Jeder:»»""zu warnen. I». (S. u. Luggarns), r. Wegen der ausstehenden Anforderungen an Frankreich für Pens!»«»'"'Sold u. A. in. hatte Lncern diesen Tag ausgeschrieben. Sinn eröffnet der französische Ambassador, HerrSillery, »nter Überreichung eines königlichen Schreibens vom 12. October, worin König Heinrich III-Nachsicht bittet bis nach Beendigung der Ständeversammlung: Der König habe bisher seinen Verpflichtung"nicht Genüge leisten können wegen der immerwährenden Kriege; ans der bevorstehenden Versammlung ^Stände zu Blois werde der König die Forderungen der Eidgenossen vorlege» und hoffe ans guten Erfolg! ^seinerseits werde Alles anwenden, um die Sache zn allseitiger Befriedigung zu erledige». Antwort:habe nnn schon seit vielen Jahren durch Gesandtschaften und schriftlich »m Beförderung der Bezahlung »"^halten, auch Versprechungen erhalten, allein die Gelder seien immer anderswohin verwendet worden. Nu» ^man von zuverlässigen Personen erfahren, daß entsprechende Mittel vorhanden wären, mit Hülfe derer »'""in Kurzem bezahlt würde und die den Finanzen des Königs keinen Eintrag thnn und auch den Unterth»"^