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5,1,a (1872) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1587 bis 1617
Entstehung
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129
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Octobcr 1588. 129

^'"stt, so Müsch?» v»»s beiden thcillen mit all«» Im >oe>e»de» Bnrgrechten, so genante vo» Bisantz mit der Statt Bern""nd vorgeschribnen beiden Stetten Im Thnsent j sönffhnndert vnnd achtzechenden Jar vffrichten lassen, Sonnder michNachdem dasselbig Burgrecht sin vsigaug genmnnen biß vff disem tag beharlich gestannden vnnd gewesen ist, Ouch darby"""»steche» vsi wellichen l'illiche» vrsachen wollgedachte j Regenten von Bisanntz vnns die zwo genante Stett Frybnrg vnnd^»lothurn anngesncht vnnd gedetten, mit Innen dasselbig allt Bnrgrecht nit allein zu schütz vnnd beschirmung Jrer Statt''"ibeittcn vnnd liderteten, so sy von Keissern s vnnd Königen erlangt, sonnder onch zn erhaltung der Heilligen eatholischen^ 'ginn, Inn wellicher sy bist vff dise stnndt mit den gnaden Gottes beharret, widerumb vffzerichten vnnd zucrnilwcrn, Doch""e einichti, nachtheill vnnd abbrnch der psticht, s Eeren vnnd gcrcchtickeitten, so vnnser hcilliger vattcr der Rapst, der heillig' ibnisth die Keisserliche Mayestat, jr obcrhcrr, das heillig Römisch Rych vnnd die catholische Mayestatt vst Hispanien"stlbs habe» mögen. Vnnd zn ervolg des Haben wir die dr» j Stett vnnsere gcsanndlcn vnnd annwelten Inn die Stattu>b,»g abuerttiget, Vnnd sonnderlich wir die Regenten von Nisantz die Edlen vesten Frommen sllrnemmcn vnnd wyscnvkrien, Petrcmand, Pettern Lambert, bcid der rechten Döctor vnnd > Mitregenten derselben Statt, Hannscn Nardin,

' Gubernatorn, vnnd Cladj Marckis, erster Rhatt vnnd filrnemst der acht vnnd zwentzig rezenten Inn der vorgcnantenmit vollmechtigem gwallt vnnd bcnclch, mit vnns beiden wolgemeinten Stetten s sollichs allt Bnrgrecht widerumb zu»'scheu. Vnnd vff sollichs hin mit guttem Rhatt vnnd vorbctrachtnng, onch vst einhelligem willen vnnd gemilt vnnd das^ damit vnnsere Stett, Lanndt vnnd liltt, Stödt sryheittcn vnnd libertetten vnnd all unsere s bnrger vnnd vnndcrthanen,"""serm Herren Gott genallen halt, vnns durch sin Willigkeit vnnd gölte mitzetheillen vnnd vnnserm schirm vnnd regicrung^'""»dergcben, Inn der göttlichen sorcht vnnd eatholischen relligion dcst sicherer blnbcn vnnd geschirmt werden, s Inn frid vnnd>>w o»e Verletzung, Überfall vnnd beschwernnst leben, Onch gemelte vnnsere burger vnnd vnndcrthanen grössere vrsach"ndiljchkr zesamen Wandlung vnnd handticrnng haben mögen, Das offt gedacht vnnser alt bnrgrecht Inn nachvolgcndcn"""cklen, j clausulen vnnd Innhalt wider ernöwert, bestöttiget, anngcnommen vnnd beschlossen. Dem ist allso: Das erstlich^ die genannten Schultheissen, Rhött vnnd bnrger des kleinen vnnd grossen Rhalts der Stetten Frybnrg vnnd Solothurn"ö"ge> j sagten Herren Regenten, Rhött, burger vnnd gemein der Statt Bisantz zu vnnser» stödten waren bürgern"""genommen vnnd empfangen haben, vnnd nemmend dieselben zu vnnsern burgern die Jarzall lang, so hernach geschriben' ^"nd wir vorgedachtc s Regenten, Rhött, bnrger der Statt vnnd gemein zu Bisantz, allS die, so von Römischen Keissern^'"d Königen gcsryet sindt, zn vnnser beschirmung vnnd sichrung mit allen vnnd ycden Personen (doch onc nachtheill"öserlichcr Mayestat vnnd des Heilligen Römischen j Rychs) pöndtnnst, verkhomnust vnnd bnrgrecht vffzurichtcu vnnd ann-^"'"»nien, Beckennen ouch hiednrch mit vorgenanten Herren Schultheissen, Rhött vnnd bnrger der beiden Stetten Frybnrg"""d Äolothnrn dnsselbig bnrgrecht anngenommen vnnd vffgericht s zn haben. Vnnd derhalb wir die vorgenannten von Bisantz^Plagte beide Stett, vnnser gntt sröndt, onch zn vnnser Statt Bisantz glychen bürgern empfangen haben vnnd cmpsachend.'"d Inn krafst dises burgrechtenS verbinden wir vnns beid theill, yedc der s anndern parthy Eer, nutz, sronnncn vnndzusördern vnnd zuschirmcn vnnd Jrem schaden vnnd vneer sörzukhommen nach vnnserm vermögen vnnd alles dassilalten, das gethröwen vnnd vffrechtcn bürgern gezimpt vnnd woll znstadt, Alle generd s vnnd betrug hindangcsetzt, DochIu» nachgeschribnen wortten vnnd erlötterungcn: Das ivan sich zn cinichcn khönfftigen Zytten Im wcrcnden bnrg-l e» herben, das Jemand vst srönenlichem gemöt vnnd wider recht vnnd billickeit vnndcrstan > vnnd sörncmmen wurde,"^g^uelte stett Frybnrg, Solothurn vnnd Bisantz Inn gemein oder ein yedc Jnnsonndcrheit znbekricgen, zn überfallenKwnndertrucken oder ann derselben vnnser Stetten Fryheitten, priuilegicn, gerechtickeittcn, herrlickeitcn, > Lanndcn,göltern oder besitznngen znvcrlctzen vnnd annzctasten, das aldan yedc vnnser der gedachten parthycn Iren srycn^ '"'soll haben, der anndern parthy, so sollichcr vnnbillicher wyst überfallen vnnd beleidiget were, Hilst, bystand vnnd^ schirm»,,g mitzetheillen, Es sye mit schryben, bottcn senden oder anndcrer gehörender gcstalt, wie es anngcsechcn möchte^"»d harin znthnndt vnnd znhanndlen alls sich Jrem genallen nach gehören wirt. Aber wir die genante» regenten,. ! vnnd bnrger der Statt vnnd gemein von Bisantz sollen Inn kheincn weg, onch vst kheincr vrsach cinich krieg oder>1t!» """Kignng bewege», sörncmmen oder zulasse» noch verwilgen zngeschechcn durch vnns oder die vnnsern oder sinist durch^ '""dt s anndern, one vnnser der gesagten Schultheissen, Rhötten vnnd bürgern von beiden Stetten Frybnrg vnnd Solothurn'"st wüsten vnnd vcrwilgnng. Förcr So zn khönfftigen Zytten, diewyl dist b»rgreck)t bcstanndt hatt, sich zutrüge, das

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