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5,1,a (1872) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1587 bis 1617
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October 1588.

Wüschen vnns den Regenten, j Rhütten vnnd bürgern der Statt vnnd gemein Bisanh vnnd vnns ividerwerttigen etwasbetrübnng, zweyung vnnd beschwernnssen erwüchsen, dahar dan krieg vnnd vffrnr m ächtend entstan, vnnd derselben vnnsererwiderwerttigcn einer oder meer sich vnnscr der s Schultheißen, Rhütten vnnd bürgern beider Stetten Frybnrg vnnd Solothur»Rechtlichen erkhandtnuß vnnderwürfsig machen vnnd derselben one alles appellieren wellend geleben, Alldan sollen wir vor«gemelte Regenten, Rhütt vnnd burger zu Bisanh von allem gwallt stau f vnnd vnns die erkhandtnuß vnnd vrtheil Jet!'vorgedachter beider Stetten Frybnrg vnnd Solothurn znglycherivyß vnndcrgeben. Es ist onch beredt vnnd nnngenomntt»worden, Das die Statt Bisanh, onch all vnnd yede Jr schlösser, vestinen, Stetten vnnd werinen vnns den f genanten beidenStetten, vnnsern Houpt vnnd kriegslütten vnnd vnnsern burgern vnnd vnnderthane» zu allen zytten des fridens vnnd deskriegs von vnnserer gemeinen oder Jrer eygnen geschefften vnnd hanndlungen wegen, Es sye darin zngan, zewonen, »ßvnnd Inn f zuwandlcn, so dick vnnd vill die nott es ervordert, offen sin vnnd blyben solle one Inntrag, hindrnng vnndwidersprechen, Doch also, das bezalt werde so bezalt werden soll, one der Jnnwonern vnnd vnnderthanen schaden, lehungvnnd entgeltnnß, Vnnd sollicher wyß, daS die gc- > wapnekten vnnser der beiden Stetten Inn khomlicher zall abgetheilt Ire» vnnd Zugang mögindt haben. Kheyne vnnserer parthyen soll onch der anndern parthy vyendt vnnd widerwerttige»wüssentlich nit enthalten noch Inn Iren Lanndcn vnnd gebietten gedulden, sonnder f dieselben vertrybe», Vorbehalten die,so das recht ivurden annruffen, welches Innen mitgetheilt werden soll so dick vnnd vill es nott sin wirt. Vnnd dawümangelhalb des rechtens Wüschen vnns, den vilgedachten parthyen, vnnd vnnsern vnnderthanen khein j Irrung, klag oderspan entstände, So ist übereinkhommen vnnd beredt, So Inn lhünfstiger Zytt zwüschen vnns denselben parthyen ettlichIrrung, spän, klegd vnnd annsprach sich erheben wurden, Das wir aldan Inn der Statt Lanndern Inn der GräflichstNüvenburg j zesamen khommen vnnd aldo vor den durch vnns erwclten zngesahten das recht vmb sollich spün vnnd an»'sprachen nemmen vnnd geben sollen, Nllso, das ein yeder vnnser der beiden Stetten Frybnrg vnnd Solothurn Einer v»tInn gedachter Statt Bisanh Zwcen j erwelt vnnd dargebe» sollen werden, Nesonnder so solliche Irrung, span vnnd n»»'sprachen vnns genante dry Stett Inn gemein berüren wurde» Oder man eine vnnder vnns den beiden Stetten gegen ^Statt Bisanh oder genante Statt Bisanh wider eine vnnser vorgenanten f beider Stetten znhanndlen Helte. Alldan sollen »"»yedem theill wilknrt Richter, wie vorstadt, erwelt werden, welliche zngesahten by Verbindung Jrer öffentlicher gethaner Eydls'pflichten nach verhör der parthyen vnnd der gestalt Jrer annsprachen, sürwendnngen vnnd f beschwürnngen die spünige sa^'Es sye rechtlich oder fründtlich mit der parthyen willen vnnd vff Jr rechtsah vßsprechcn vnnd crkhenncn was sy billich »»»^recht annsechen wird. Vnnd was allso fründtlicher oder rechtlicher wyß durch den meercrn theill derselben f zugcsahü"erkhendt vnnd vßgesprochen wirt, Sollen wir beid spänig theill hallen vnnd demselbigen nachkhonnnen vnnd gnng thnttcinich wytter appellieren, bcrnffen, vßzüchen vnnd widersprechen. Wo sich aber besügte, das genante zngesahten v»»^wilknrt > Richter sich Inn Iren vrthcillen vnnd vßsprüch zertheillen vnnd zweyen wurden, Allso, das ziveen einer vnnd d»anndcr zwecn aber einer anndern Meinung wercnd, AllSdann soll vnnd mag der klagend theill einen obman Inn deStatt Baden erwellen, Der sich glycher- f wyß by Eydtspflichtcn verbinden soll, die beladnuß des vßsprnchs vnnd Rechb-'erkhandtnuß vff sich zenemmcn vnnd alles, was hienor von den zngesahten gesagt ist, znerstatten one vffzng. So »d^zwüschen sonnderbaren Personen vnnd vnnderthanen Znsprüch, f klegt vnnd vordrnngen erwachsend, wan dieselben beid the'dvnnser der Statt Bisanh allein zugehörig sind vnnd »it vnns den beiden Stetten zngethan noch vnnderworfsen, Alsd»^sollen wir die genanten Regenten, Rhütt vnnd bnrgcr von Bisanh Innen das recht f halte» vnnd brnchen lassen, wievnnhit har gemont haben. Wan aber entwederc der gemelten sonnderbaren Personen eine vnnser der zweyen Stetten obge»»vnnderworfsen vnnd die anndere vnns denen von Bisanh zugehörig were, Inn dem vaall soll der kleger f den antivurt^fürnemmen vnnd besagen vor sinem ordenlichcn Richter vnnd desselbigen vrtheils crwartten vnnd gnng thun, Vnnd ^dersclbig Richter onch hicmit by sinen pflichten verbunden sin, vff der parthyen bcger sin endtlichc vrtheill znvellen Jn»^'halb f zweyen Manodten, one lengern vffzng. Vnnd wan derselbig Richter Inn boßheit sin vrtheill vsfznge, So sollklüger nachgelassen sin, den anntwurtter Inn der Statt Lanndern, alls einer gemeinen dingstatt, vor den gcsahten v»"^obman für zenemmen vnnd j der antwurtter pflichtig sin, daselbs zuerschinen vnnd ivas daselbs erkhendt wirt znerstatten ^hieuor geredt ist. Ob aber ein sonndrige person von den vnnsern ciniche vordrnngen vnnd annsprach hettcnd wideroder meer obgemelter vnnserer dryen Stetten, f dieselbe person soll vnnd mag billich sin annsprach fürnemmen vnnd bejaü^