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5,1,a (1872) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1587 bis 1617
Entstehung
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September 1588. 127

Verrechnung der die Vogtcicn Grasbnrg, Orbe mit Tscherlih, Graudsoil imd Akurtcn regierenden

Orte Bern und Freiburg.

Ircivnrg. 1588. 2t>. und 27. September.

^ Staat«ara,w Bern. Freiburg. Adscht-dsamml. ZW.

Gesandte: Nicht angegeben.

^ Itk. (S. n. die betreff. Bogtcien). II. Freibnrg stellt an Bern das Begehren, dafür zu sorgen,der Frau Reiff von Noinont ihr Zehnte» zn Rossens, bis er nach Inhalt deS Wiedcrlosungsbriefs abgelöstworden, nicht entzogen »nd die deßhalb erlittenen Kosten vergütet werden.

Das INiriftc Vcrhandcltc sehe »in» i>» Abschnitte Hcreschnstsangclcaenhcitc»:

^°l»ci GraSlinrg. »«-«-. Art. 109 -110.

^Wki Orbe i»it Tschcrlit,. IV 1,1, Art. 202204.

^°Ntc> Grandso». »-«. Art. 40242.?.

°»>ci Aturtkii. II. u. KK. Ar«. KM u. «89.

7S.

Confcrenz der beiden Städte Freiburg und Solothurn.

Areibnrg. 1588, t». Hctover.

Kantonsarchlv Solothur»! Adlcht-dbd. R>.

Gesandte: Freiburg. Ludwig von Affrh, Schultheiß; Peter Krunicnstol; Martin Gottran; Jakoballe des Raths. Solothurn. Hans Jakob vom Staat, Stadtschreiber »nd des Raths.

Die freiburgische Gesandtschaft eröffnet: Auf das Ansuchen der freien Reichsstadt Besanyon a» die dreiadle Bern, Freibnrg und Solothurn sei im Jahr 1518 ein freundlich Burgrecht auf fünfzehn Jahre errichtet^'den, welches aber schon 153.? in Folge Anflündnng sein Ende erreicht habe. Im Jahr 1579, da die Wider-"r des katholischen Glanbens verschiedeneböse vnd vffsctzige Praticken" wider die Stadt vorzunehmen sich^ ^standen, haben Gnbcrnator, Näthe iind ganze Gemeinde zn Bcsan^on bei Freiburg und Solothurn wiedererlangt, daß dieses Burgrccht vorzüglich um Erhaltung willen der katholische» Religio» in der Stadtbeid""^" Niemanden, weder Geistlichen noch Weltlichen zn Troz oder Leid neuerdings anfgcrichtct undauf zehn Jahre bestätigt worden sei. Da so.dann im verflossenen Mai die Stadt Besan^on um. dieses Bnrgrcchts angehalten, habe man der augenscheinlichen Angelegenheiten wegen keine Resolution

' ^"dern d'e Sache auf jezt verschoben. Inzwischen habe der spanische Ambassador nicht nur in den beidene», sondern auch auf dem Tag der Jahrrechnung zu Baden vorgetragen, ans welchen Gründen weder