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5,1,a (1872) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1587 bis 1617
Entstehung
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125
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September 1588. 125

71.

Jahrrcchimngscoiifercnz der Städte Bern und Frciburg.

Htern. 1588, 19. September (9. alt. Kal.).

TtiatSarchtv Beru. Jnstructionenbuch l^. S. ViiI.

Gesandte: Nicht angegeben.

Das Bcrhandclte findet sich im Abschnitte Herrschastsangelegenheiten:

^°»tci Tscherlih. « » v. Art. 1882vl.

B°ntci Mnrtc». Art. V80-N87.

72.

Confercnz der VII katholischen Orte.

Lucern. 1588, 19 September.

Staatsarchiv Liiccrn. euccrncr Abschiede <!, K7.

Gesandte: Lncern. Ludwig Pfysfer, Ritter, Schultheiß und Pannerherr; Heinrich Fleckenstein, Ritter,"^"Schultheiß; Jost Holdcrmcyer, Sekelnieister; Ulrich Dnlliker; Niklaus Krns, alle des Raths. U r i.Sebastian Tanner, Ritter, alt-La»da»»na»n. Schwhz. Kaspar Abyberg, Landanimattn. Unterwaldcn.Caspar Jakob, Landau,mann, von Obwalden; Melchior Lussi, Ritter, Landammann, von Nidwalden. Zug.Heinrich Jw, des Raths. Frciburg. Martin Gottrau, Sekelmeistcr und des Raths. Solothurn. HanS.^"kob von, Staat, Stadtschreiber.

Dem Ansuchen derer von Wallis, den Tag fiir Erneuerung des Burg- und Landrechts auf EndeDctvbcr zu verschieben, wird entsprochen und der Tag hicfiir ans den 28. October neue» Kalenders angesczt.^>e Gesandten von Uri, Schwyz und Untertvalden sollen von oben her dnrch's Land reiten und mit denvertrauten das Nöthige in'sgeheim verabrede» (öffentlich sollen sie äußern, sie habe» diesen Weg ans Bc-^ucinlichleit eingeschlagen); hicfiir soll ihnen eine Vollmacht von den VII Orten mitgegben werden. Luccrn,^"!l, Frciburg und Solothurn sollen ihren Weg über Frciburg »ach Sitten nehmen und, wenn sie vor jenen"selbst anlangen, mit den, Bischof, Domdcchant und andern Vertraute», ebenfalls gemäß der ihnen zu erthei-^den Vollmacht, das Nöthige verhandeln. Über de» Vorschlag derer von Wallis, den Bnndesschwur vonM zehn Jahren abwechselnd bald da, bald dort abzuhalten, soll inzwischen jedes Ort sich entschließen und^"en Boten nach Sitten darüber instruircn. Wenn die Boten eS fiir gut finden, sollen sie die Annahme^ ttenreformirten Kalenders daselbst vorschlagen. I». Der französische Ambassador schreibt an die VII katho-uicn Orte: Er habe nicht crmangelt, den König ernstlich an Berichtigung der ausstehenden Zahlungen zu"'"hncn; es habe sich die Sache »nr wegen Auswechslung der Mitnzsorten verzögert, bis zum 25. soll aberGeld unfehlbar auSgetheilt sein und dann das Übrige gemäß Verabredung nachfolgen. ES wird an den