114 Juni 1588.
Grafschaft Sargans.
«.
Art.
48.
Judicatur-u.EomPetcnzanst.
Grafschaft Badr».
i».
Art.
201.
Verschiedenes.
»n. Ar«. 202.
Verschiedenes.
V.
.
147.
Gotteshäuser.
Kit. 38.
Judikatur-u.tlompetenzanst.
Landvogtci Freiänitcr.
Art.
23.
Rechts- u. Gerichtssachen >c.
Bier cmietb. Vogt, iibcrh.
»I
Art.
174.
Handel und Verkehr ic.
Landvogtci Luggarus.
»>
Art.
80.
Statuten.
Art. 122.
Justizsachen.
Conferenz der fünf evangelischen Orte anläßlich der Iahrrechnung zuBaden. 1588, im Juni »nd Juli.
TtaatSarehiv Ziirteh: Abschiedbd. 130, S. 401.
Gesandte: Zürich. Kaspar Thomman, Bürgermeister; Hans Keller, Obmann und des Raths. Ber».Anton Gasser, Venner; Ludwig von Erlach, beide des Raths. Glarus. Ludwig Wichser, Landanima»»-Basel. Jakob Obcrried, Pannerherr; Wolfgang Sattler, beide des Raths. Schaff Hansen. Dietege»von Wilkenberg, genannt Ningk, Burgermeister; Johann Konrad Meyer, alt-Burgermeister.
». Da Zürich der Bericht zugekommen ist, daß der spanische Gesandte bei den III Bünden in C»r-walchen über Annahme des Bündnisses abermals gar heftig sollicitire,'und da es in Betracht gezogen hat,welch' großer Schaden und Nachtheil für das geliebte Vaterland daraus entspringe» möchte, wen» die Spanierfreien Durchpaß und Paß in die eidgenössischen Lande bekämen, so hat es nicht ermangeln wollen, den vierOrten dieses mitzntheilen, damit sie ihre Gesandten auf die Iahrrechnung mit Vollmachten darüber abfertige»'Nach gepflogener Berathnng hierüber wird dem französischen Ambassador, Herr» von Sillery, zu Sinn gelegt,was dem König daran gelegen sei „vnd das dem durch khein besser mittel, dann mit gelt, vorzesind."diese wohlwollenden Gesinnungen gegenüber Frankreich dankt er freundlich unter Vermeidung, daß er dieBündner bereits schriftlich ermahnt habe, wohl zu betrachten, was die Annahme des spanischen Bündnissesmit sich führe. Aus der darauf erhaltenen Antwort sei er zu hoffen berechtigt, daß es noch eine Zeit lang ^gehen werde; indessen werde er des Geldes halber für möglichste Beförderung sorgen. Wenn inzwischen eine»'Ort „etwas sorgklicher zytungen" zukämen, möchte man sie ihm sogleich mittheilen, so wie er es seinerseitsauch thnn werde. Sollte beliebt werden, eine Botschaft hinauf zu schiken, so sei er bereit, Jemanden nutz»senden. Da man inzwischen Berichte erhalten hat, daß die spanischen Gesandten »»verrichteter DingeBünden abgereist sind, und da die III Bünde die Vollstreknng der früher articulirte» Vereinung mit den s>^Orten stark betreiben, wird nicht für rathsam erachtet, jezt eine Gesandtschaft an sie abzuordne», sondernder fünf Orte Namen ein ernstliches Schreiben an jeden der III Bünde zu erlassen, mit dem Begehren, ^möchten allen ihren Gemeinden dieses Schreiben abschriftlich mittheilen. Sollten aber die Umstände zu »e»e"Besorgnissen Anlaß geben, so soll hiemit beschlossen sein, daß der Ambassador oder Zürich de» übrigenTag und Malstatt zu einer Zusammenkunft anseze, nm von dort ans in die Bünde zu reiten und daselbst d>^