Juni 1588.
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^ Uri und Zug sollen ihren Bescheid iiber das Schreiben nach Frankreich beförderlich nach Lncern melde».^ <An die geheimen Näthe, nicht in den Abschied.) Wen» der NnntinS wieder ankömmt, soll man mit ihmreden, was Landammann Lussi von linterwalden in Betreff des tridentinischcn Concilnims angezogen hat.
Man sehe auch im Abschnitte SchirmortLangelcacnhciten:
Schiriiivogtci «ingclberg. ,1. Art. 33.
Jahrrechntings-Tagsazung der ^'111 Orte.
Staden. 1588, 2K Juni (Sonntag nach Johann Baptist).
^a>,t«a,'chi» Viiceril t Allgrm. Abschiede <!(!». Z8N. Staatsarchiv aiiriti»! Abschicdbd. IM, S. »az. Staatsarchiv Ber»! Allgem. Abschiede Vi vv, >«,.
ttautousarchiv i» Älara»: Abschicdbd. VII, IS. .ttailtonsarchiv Svlvthnr»: Abschicdbd. SS. itailtvnSarchiv idretbiira! Abschiedbd. w.
Gesandte: Zürich. Kaspar Thvniman, Bürgermeister; Hans Lteller, Obmann und des Raths. Ber».
^>»on Gasscr, Benner; Ludwig von Erlach, beide des Raths. Luccrn. Ludwig Pfyffcr, Ritter, Schultheiß.
^ri. Hans Jakob Trogcr, Landainmann. Schwyz. Kaspar Abhbcrg, Landaininann; Werner Jntz, alt-
^viiiinissär und des Raths. Untcrwaldcn. Wiarqnard Jmfeld, Landainmann, von Obwalden. Zug.
Heinrich Jten, des Raths. Glarus. Ludwig Wichscr, Landainmann. Basel. Jakob Obcrricd, Panne»
Wvlfgang Sattler, beide des Raths. Freibnrg. Hans Meyer, alt-Bnrgermeister nnd des Raths.
^olothurn. HanS Jakob vom Staat, Stadtschreiber. Schaffhausen. Dietcgen von Wildepberg gena»»t
Bürgermeister; Haus Konrad Meyer, alt-B»rgerincister. Appenzell. Johannes von Heimen, Landauiniann.
^ (S. u. Baden). I». und v. (S. u. Thurgau). «I. Schwyz macht wiederum Anzug, daß troz derSchlüsse vom 2(1. Octobcr und M.November 158K nnd 28. Juni 1587 „von wegen Tröllens vnd JnkonsfenS"Landvogteicn und der Gesandten Ritte ans die Jahrrechnnngeii nnd Taglcistnngen dergleichen Umtriebeu»d Bestechungen ininicr noch vorkomincii. Es beantragt, daß, gleichwie die Gesandten, Landvögte, Fürsprecher»,. ennet dein Gcbirg jährlich schwören müssen, bei dieser Sazniig zu bleiben, dasselbe auch ans denVerrechnungen und Tagsazungen diesseits des Gebirgs beobachtet werden möchte nnd daß die übrigen^sandten nicht neben jenen sizcn solle», welche den Eid nicht leisten wollen. Auch Luccrn mißbilligt, es, daß^ Sazungcn an einigen Orten so schlecht gehalten werden, daß jedes Jahr wieder Bestechungen, Umtriebedgl, hei Bcseznng von Ämtern vorkommen, daß man Gesandtschaften an fremde Fürsten nicht für Landes«^u halte, indem in einigen Orten für solche Anlässe übertriebene Koste» gemacht werden. Es verlangt," >»an sich darüber verständige. Demnach wird beschlossen, die hierüber aufgestellten Sazungcn sollen strenge^cmdhabt werden, Bestechungen nnd Unitriebe für Ernennnngcn als Gesandte an frcmdc Fürsten solle»^R'rbleiben, jeder Gesandte soll eine Bescheinigung von seinen Obern beibringen, daß er seine Ernennung^edcr erkauft noch ans einem andern nnrcchtcn Weg erworben habe. Der Vorschlag in Betreff des Eid-^Dörens wird in den Abschied genommen, v. Junker Kaspar .Krieg von Bcllikon bittet mit Zuschrift vom'' H»lt bezüglich des lezthin mitgemachten FeldzugS nach Frankreich um Verzeihung und um die Gnade, sein