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Juni 1588.
«I.
Jahrrechnung der die IV eunetbirgischen Vogteien regierenden XII Orte zu
Lauls. 1588, 24. Juni.
Staatsarchiv Lucer». Ennetbirg. Nbschilde IV. 041.
Gesandte: Zürich. Kaspar Schinid. Bern. Hans Weyermann. Lncern. Ulrich Dnlliker, alt-Landvogtim Mainthal. Uri. Jakob Tanncr. Schwz. Heinrich Ott. Untcrwalden. Niklans „Weinli" (Windli).Zug. Kaspar Meyenberg. Glarus. Jost Schenri. Basel. Chriftmann Fürfelder. Freibnrg. Danielvon Montenach. Solothurn. Hans Arnold, Oberst. Schaffhausen. Hans Konrad Gottfried. — Alledes Raths.
Das Verhandelte sehe man im Abschnitte Herrschastsangelegenheiten:
I». Art. 2. Kammerrechnungcn.
«. Art. 304. Gebietsverlezungen. t
I». „ 110. Justtzsachen. «.
«I. „ 42. Beamte. I.
„ 207. Polizeiliches.
Landvogtci Mrudris. « Art. 421. Geistliche.
Laiiis n. McndriS.Landvootci Lauis.
Art. INS. Justizsache».„ 80. Nechnnngssachen.„ 48. Allg. Vcrwaltunstssachcn.
«2
Cvnferenz der V katholischen Orte.Lucern. 1588, 25. Juni.
Staatsarchiv L»c«r». Allgemeine Abschiede 00", 418.
Gesandte: Nicht angegeben.
»». Die Absendung einer Botschaft nach Frankreich wird einstweilen verschoben, weil man vom französische»Ambassador vernommen hat, daß eine Vereinbarung in Aussicht stehe. Nichts dcstoweniger wird beschlossenan den König und an die katholischen Fürsten in Frankreich zu schreiben, was man für zwekmäßig erachtetAn Freibnrg und Solothurn wird davon Mittheilung gemacht. Bei diesem Anlasse gibt Lncern in den Abschiedes seien behufs Erwählung von Gesandten nach Frankreich in einigen Orten viel Umtriebe gemacht wvrde»,zuwider den früher dagegen aufgestellten Verordnungen; Lucern erkläre, daß es, wenn in Zukunft wieder ab!solche verbotene Weise Gesandte erwählt würden, seine Gesandten mit denselben nicht reiten lassen werde«I». Ans nächstem Tage zu Baden will man die von Glarns zur Rede stellen, weil sie den Vertrag mit de»Katholischen über Besezung der Ämter nicht halten. «. Jedes Orr soll seinen Gesandten nach Bade»Instructionen mitgeben über das Einmischen der lutherischen Prediger in den Vogteien in weltliche Sache»,ferner über das Verhalten derer von St. Gallen gegen die Prediger im Thnrgan. «I. (S. n. Engelberg)'