März 1588.
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Tagsazililg der XIII Orte.
Paden. I5KK, L7. März (Sonntag Lätare z» Mitterfasten).
Viiccr». NNgkm. Adschlc^e M. Vn»dc»archi« Nidwaldeu. »laiitonsaicliiv I» Aara» vir IS. Va»de»archiv wlartt»
Gesandte: Zürich. HanS Keller, Obmann; HanS Escher, Setelmcister, beide des Raths. Bern,^"ton Gasscr, Benncr; Marqnard Zchendcr, beide des Raths. Luccr». Ludwig Pfhffer, Ritter, Schultheiß"ud Panncrherr. Uri. AinbrosinS Piintiner, Ritter, Landammann. Schwhz. Kaspar Abhberg, Land»^'u>»anii; Ulrich „Ziiberig" (Cebcrg), alt-Statlhattcr nnd des Raths. Untermal den. Marquard Jmfeld,^"daniniann, von Obwalden; Hans Wascr, Ritter, Landammann, von Ridmalden. Zug. Adam Bachniann,^^tschreibcr. Glarus. Ludwig Wichscr, Landamma»». Basel. HanS Jakob Hofmann; WolfgangEitler, beide des Raths. Frciburg. Martin Gottran, Sekelmeistcr nnd des Raths. Solothnrn.
Jakob vom Staal, Stadtschreibcr. Schafft) anse». Georg Mädcr, Zunstmcister; Alexander Keller,^elincister, beide des Raths. Appenzell. Johannes von Heimen, Landammann.
tt. Bor den Gesandten der XIII Orte eröffnet der französische Ambassador, Herr von Sillery: Der"'il bedanre herzlich, daß er wegen seiner steten Kriege verhindert morden sei, der Eidgenossen Anforderungen
Pensionen zn berichtigen, danke ltbrigenS fiir die bisher gehabte Gednld; die Eidgenossen solle» nichtDauben, daß der König ctmaS versprochen habe, was er nicht zu halten Willens sei, aber die Kriege, dieEmpörungen und die daherigc Berarmnng des BolkeS habe» ihm die Ausführung unmöglich gemacht.
König anerkenne die Beschwerden der Eidgenossen als billig. Seit er als Gesandter in der Eidgcnvssen-sei, sei sein stetes Bestreben gewesen, dem König die Dringlichkeit nnd die Roth einiger Ansprecher vor-^sKlle», „in wenigstens die Bezahlung der alten Schulden auszuwirken; es sei nun seinen Bemtihnngen^"uge„, daß Anordnungen zur Befriedigung aller Ansprecher getroffen worden; schon sei mit den Obersten
Hnuptleuten der zwei lezthin abgedankten Regimenter der Anfang gemacht worden; auch habe er einenUschlag Verbesserung des Finanzwesens eingegeben, welchen der König genehmiget habe. Eine Auflage"k das Salz ertrage jährlich 250,VW Kronen, welche ausschließlich zur Tilgung der Schulden an die Eid-verwendet werden sollen, nnd zwar ohne Mitwirkung der Finanzherrcn; man könne das Geld vonüb" ^^affner des Stadthauses zn Paris »ach Belieben alle drei oder sechs Monate in Empfang nehmen;^ ^dieß a„ch eine gewisse Assignation fiir IW,VW Kronen jährlich gegeben »verde», so daß die Schulden^ >ven^ Jahren sich bedeutend vermindern werden; das sei der sicherste Weg zur vollständigen Tilgung nndxjge„e Erfindung. Die also anfgescztcn Assignationcn seien den Zufällen nicht so unterworfen, weilköniglichen Finanzen gesöndert nnd der Einwirkung der Finanzherrcn entzogen seien, nnd erfreuenkij,, allgemeinen Vertrauens; die Eidgenossen sollen kein Bedenken tragen, daran z» glauben, denn eSdurch viel tausend Personen bestätiget werben, der Erfolg werde cS auch bald beweisen. Auf künftige»^ ^hannstag werden unfehlbar kW,VW Kronen bezahlt werden, eine gleiche Summe noch im Laufe des»i/^' vielleicht diese Summe zu gering erscheinen im Vergleich zur, Größe der Anforderungen, sodie Eidgenossen die Lage Frankreichs betrachten nnd die erwähnten Verfügungen, und sollen des gnä-
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