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5,1,a (1872) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1587 bis 1617
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September 1587. 5!)

Bescheid: Obwohl jener schriftliche Vortrag und die miiudlich gestellten Ansinnen eine einläßliche Verantwortung»nd Ablehnung erforderten, so wolle »>a» es doch dicßmal ans sich beruhen lassen; was aber den navarrische»Aufbruch anbelange, so hätten die fünf Orte von Herzen gern gesehen, daß das herrliche Königreich FrankreichFrieden und Ruhe und beim jüngst erlassenen Edict verbliebe» wäre und daß Niemand Ursache gehabthätte, ihr PM aufzuwiegeln; daß dieses übrigens ohne Wissen »nd Willen der Obrigkeiten, ja gegen ihr"usdrükliches Verbot zugegangen, habe man dem Ambassador bereits nachgewiesen. Die fünf Orte bedauernAnschuldigung, als hätten sie wider den ewigen Frieden »nd die Vereinnng gehandelt; denn außerdem, daßdieses Volk nicht wider den König und seine Krone, sondern allein wider die „Betrüber" seines Königreichsund der Ruhe der Christenheit ziehe, so haben die Obrigkeiten zu diesem Zug weder Rath noch That gegeben.Die begehrte Hcimmahnung des weggezogene» Volkes betreffend, so sei das, auch wenn man dazu geneigt>vcire, ein unmögliches Ding; denn da dieses Volk ohne der Obrigkeit Willen weggezogen sei, so könne man"uht erwarten, daß eö der Hcimmahnung Folge leisten würde, zudem auch von ander» Orten der Eidgenossenschaftu»d von den Zugewandten viele t'eute bei dieser Mannschaft seien, über die die fünf Orte nicht zn gebietenhabe» z überdies! seien viele deutsche Renter und anderes Volk dabei, die ohne Zweifel den Abzug der ^cnlca>>S den evangclischen Orten nicht zugeben würden; endlich würden sich diese auch nicht hcimiiiahncn lassen,bevor die ganze Mannschaft bezahlt wäre, und da in diesem Falle jene, welche sie aufgebracht haben, dieses"'cht thnn würden, wären alle Mühe, Arbeit und Kosten umsonst. Das möge der Ambassador wohl beherzigen,b'esen aufrichtigen Bescheid in bester Meinung anfnchincn und die fünf Orte für entschuldigt halte», indem siebeu ewigen Frieden und die Vercinung mit der Krone Frankreich zn halten bereit seien und desselben zum^ö»ig sich gleichfalls versehen. Ans diese dem Ambassador schriftlich niitgcthcilte Antwort läßt sich dieser dahin"Miehnien: Der König habe ihm anödrüklich befohlen, sich vor den fünf Orte» zu beschweren, daß eö dem^vige» Frieden und der Vereinnng zuwider gehandelt sei, wenn sie gestatten, daß ihr KricgSvoll ans dein^aude zwhe ,,„d mit offenen Fahnen seinen Feinden Beistand leiste, daß eö nicht genüge, scheinbar einigeVerbote z» erlassen und daneben heimlich die Ungehorsamen zu begünstigen, daß diese ungerechtfertigte Passivität°h"e Zweifel nichts Anderes sei, als dem Übel Vorschub leisten. Die Entschuldigung, der Ausbruch sei nicht>vider den König gerichtet, werde durch die wiederholten Erklärungen des Königs und durch den Ausgang desKrieges genügend widerlegt; wenn die fünf Orte ernstlich wolle», so werde es ihnen auch gelingen, ihrK'ricgsvolk heimzubringen, so wie eö ihnen im Jähr 15st2, wo ihr Volk bis nach Lyon gezogen, auch möglichAlvesen sei. Er bitte zn Gott, er möchte sie erleuchten, damit sie einen Entschluß fassen, der zn ihrer Ehre,Frieden der Christenheit und znr Wohlfahrt Frankreichs und der Eidgenossenschaft gereiche. I». DaOhmden wird, daß die Unkosten des Unterhalts der gegenwärtig in Mühlhauscn liegenden Bcsazung in die^ängc von der Stadt nicht zn erschwingen seien und daß daher etwas Anderes angeordnet, auch bezüglich desÖligen Wesens in Mühlhansen ein Einsehe» grthan werden müsse, wird beschlossen, auf de» l U./A1. SeptemberBasel darüber zu cvnferiren und auch die von Mühlhausen zu dieser Znsammenkunst einzuladen, damit sie'^e Anliegen eröffnen.

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