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5,1,a (1872) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1587 bis 1617
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April 15,87.

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wcr an diese» unruhige» widcrspänigen Sachen Schuld und Ursach trage, l Ritter Roll von Uri begehrtein Schreiben an den Johannitcrincistcr und das Capitcl zu Speyer, damit sie erklären, wie sie seinen in denOrden getretenen Sohn in Zukunft zn halten gedenken. Es wird entsprochen, weil man die Sache für un-bedenklich findet. (S. u. Thurgau.) I». In Betreff der zwei verflossenen Winter gefangenen Hindinnenbegehrt Landammann Lussi, man möchte solches Hochwild einige Zeit freien und bannen, dann wolle er siewieder laufen lassen, damit dieses Hochwild wieder in Zucht komme. Heimzubringen.

Man sehe auch im Abjchnittc Hcrrschastsangclcgcnhcitcn:

^aiidgrasschaft Thurga». «. Art. 649, Localcs.

Z» I». Dm Kcsnndtschastsbcricht sehe man Zellwcgcr: Urkunden zur Geschichte Appcnzclls III, 9, S. 294.

8.

Tagsazung der XIII Orte.

Kaden. 15,87, 5». Zprit (ans Sonntag ciunmmmw) (27. März alt. Kal.).

Staatsarchiv Lncer». Allgcm. Abschleddd. Ol?., !K>. Staatsarchiv .liirtch. Ablchtcdlid. IZt), S. INI.

Gesandte: Zürich. Heinrich Thomman, alt-Sckelmeister, des Raths; Hans Eschcr, des Raths.Bern. Anton Gasscr, Benner und des Raths; Ludwig von Erlach, des Raths. Luc er». Ludwig Pfysfer,Ritter, Schultheiß »nd Panncrherr. Uri. HanS Jakob Trogcr, Ritter, Statthalter und des Raths. Schwyz.Werner Pfyl, Landammann; Christof Schorns, Ritter, alt-Laiidanimann und Panncrherr. Untcrwaldcii.Johann Rvßachcr, Landamma»», von Obwaldcn; Melchior Lnssi, Ritter, Laiidammann, von Ridwalden. Zug.Adam Bachinan», Stadtschrcibcr. GlarnS. Jost Tschndi, Statthalter; Hauptmann Fridolin Häffi, Ritter,beide des Raths. Basel. Jakob Obcrried, Panncrherr; Hans Jakob Hofmann, beide des Raths. Frei-b"rg. Peter Kn,menstol, Biirgermeistcr; Martin Gottran, Sekelmcistcr, beide des Raths. Solothnrn.Lorenz Arcgger, Pcnner nnd des Raths; Hans Jakob vom Staat, Stadtschrcibcr. Schaffhansen. Die-pgen von Wilkenberg, genannt Ringk, Bürgermeister; HanS Konrad Meyer, alt-Biirgermeistcr. Appenzell.lE'Uschnldigt.)

n. Solothnrn bittet um Fenster »nd Wappen der Orte in sein neucrbautes Schüzcnhans. Heimzubringen.^ (S. n. Freie Aemter.) Auf leztcm Tage hatte man eine Sazung iiber Abstellung des Practicirens»nd anderer Mißbränche beschlossen und in den Abschied genommen; seither hat Uri a» die Orte geschrieben,baß es den Borschlag auf die LandSgemcinde im Mai bringen werde; werde sowohl diese als das Bcrbotsür die Bögte, Gesandten und Räthe, Mict oder Gaben anznilchmen, ohne Zweifel angenommen werden.Daher wird jener Beschluß bestätiget. «I. Dvctor Friedrich Ryhincr von Basel eröffnet: Man habe anfleztein Tage nach Mittel und Wegen geforscht, »in zur Bezahlung der großen Anforderungen an Frankreichgelangen; er habe »nn die geeignete» Mittel nnd Wege gefunden; man möchte nur die erforderliche Procuraausstellen und dafiir sorgen, daß die Sache nicht in fremde Hände gerathe; wenn er die zusagenden Erklä-rungen der eidgenössischen Obrigkeiten nnd des Königs in Händen habe, so werde er die Sache mittheilcn »nd

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