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5,1,a (1872) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1587 bis 1617
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März 1587.

einigen Briefen, durch welche gewisse Personen sehr compromittirt würden; der Bischof von Basel habe sichgeäußert, in Kurzein werde Savohen das bcrnische Land und Österreich das Aargan sainint Allein, was es' daselbst besessen, wieder zu Händen nehmen; Bern habe von einein heiuilichc» Anschlag vernommen, die Stadtzu überrumpeln und Schreken in das ganze Land zu bringen, die deßhalb getroffenen Maßregeln seien abergeeignet, außer Sorge zu sein; mit einein reichen Kaufmann an den eidgenössischen Gränzcn sei unterhandeltworden, für den Monat Februar 40,000 Sonnenkronen und sodann monatlich 5000 Sonnenkronen im Namendes Papsts in die V katholischen Orte zu liefern,weil er sonst die Auneios ^iioutolicos an andere endenverlegen thuege", was derselbe aber abgeschlagen habe. Weil nun diese und andere Warnungen sehr wichtigsind, wird vorgeschlagen, einen eidgenössischen Tag unter Beizichung der zugewandten Orte ausznschrcibc», umdie V katholischen Orte anzufragen, ob sie etwas davon wisse», oder wessen man sich der alten Bünde halberzu ihnen zu versehen habe. Da man aber diesen Vorschlag nicht für zwekmäßig hält, indem die acht Orteleicht den Anlaß nehmen könnten, auch St. Gallen und Biel die Blinde herauszugeben, wenn sie dieselbenauf Seite der evangelischen Städte sähen, und indem man ihre Resolution ans ihrer schriftlich gegebenenAntwort genugsam vernommen hat, so wird für rathsam erachtet, fleißig zu kundschaften, die alte Fenerorduungbezüglich der Wahrzeichen von den Bergen und der Postenanzusechen", damit matt einauder im Fall derRoth unverzüglich warnen und aufbieten kann. Dieses wird in den Abschied genommen. «. Da sich vieleguten Leute darüber verwundern, warum auf den Vortrag der VII katholischen Orte kein Gegenbericht erfolge,und da zu besorgen ist, es werde, wenn man nicht antwortet, die GegenparteiVictor! schrehen", so wird dieFrage, ob eine gegenberichtliche Antwort abzufassen sei, den Gesandten in ihre Abschiede gegeben. «I. DieGesandten Berns berichten: Im verflossenen Juli sei im Auftrag der IV evangelischen Städte Hans Jakobvon Dießbach an die Könige von Frankreich und von Navarra abgeordnet worden; Bern habe diesem Gesandten400 Sonnenkronen vorgeschossen, daher es von jödem Ort nach Verrechnung der Auslagen von 588 Sonnen-kronen dessen Antheil von 72 Sonnenkronen reclamire. Wird in den Abschied genommen. «. Bern verlangtvon Zürich Vergütung der Kosten für die Sendung des Ulrich von Bonstetten an den König von Frankreichin der Genfer Angelegenheit, welche Kosten sich laut beigefügter Rechnung auf 40!) Sonuenkronen belaufen.

Conferenz der VII katholischen Orte.

Solothurn. 15,87, 17. März (Dienstag nach Judica).

Staatsarchiv Lucrr», Alien: Spanien, Bündnisse.

Gesandte: Lucern. Heinrich Fleckenstein, Ritter, Schultheiß. Uri. Sebastian Kuhn, Panuerherr;Martin Schick, beide des Raths. Schwyz. Werner Pfyl, Landammann; Balthasar Eberhard, Commissär.Unter walden. Johann Roßacher, Landammann,'von Obwalden; Johann Waser, Ritter, alt-Landamman»,von Nidwalden. Zug. Hauptmann Martin Brandenberg; Beat Hüsler, beide des Raths. Freiburg. Peter^ Krumenstol, Bürgermeister; Martin Gottrau, Sekelmeister, beide des Raths. Solothurn. Urs Surh,