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5,1,b (1872) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1587 bis 1617 : Herrschafts- und Schirmortsangelegenheiten, Beilagen, Anhang und Register
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1884
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zwolff Stuck Büchsen, so sy vnß vff vuser Ervorderen zugeschickt hatte, wider zustellen, sy syendt daN»verloren.

(14.) Bnd ist es Sach, dass wir Knnig Heinrich, vnser Nachfhar, oder wir die Eydt- vnd Pnndtsgnosst"mit Jemandt zu 5krieg kamendt, da sol noch jj mag d'wäderer Theil mit sinem Vyendh cinichen Anstandt »ocl>Friden annemen ohne Vorwüssen dess anderen, vnd ob glich wohl dass mit Willen dess anderen geschicht,je ein Theil den anderen im Friden oder Anstandt begryfen vnd nit vsschliessen. Wann aber demnach ^Theil, so vorbehalten ist, darin nit vergriffen sin wollt, soll es zu desselben Wahl stau, den Friden oder A»-standt zu beschlossen vnd anzenemmen, nach Gelägenheit siner Geschafften.

(IS.) Weder der ein noch der ander Theil vnder vnß sol noch mag in cinichen Weg dess anderen Ander-thonen in sinen Schirm, Landt, Stett oder Bnrgrecht annemen, noch deß anderen Vyendt, WiderwertigenBandytcn in sinen Herrschasften, Landen vnd Gerechtigkhcyten vfenthallten, gedulden, noch cinichen Pass ^Sicherheite geben, sonders dieselben sines Vermögens vertryben vnd vss dem Landt verjagen, wie dann derTractat dess eewigen Frydens vermag vnd sich zwüschcn wahren vnd vfrechten Fründen vnd Pnndtsverwandte»wohlgepürt.

(16.) Wir sollend onch die Strassen in vnsern Landen fry offen haben, damit wir ohne Hindernnß d»reinandercn vnverspert wandlen vnd vnsern Landen vnd Luthe» zu Hilf khommcn inogindt, wann, wo vnd a»wollichen Orten dass sye, vnd vnsern Fründen Bystandt thnn, Alles in Kräfte diss Briefs.

(17.) Vnnd damit offtgedachte Herren Eydtgnossen vnsere tvahre Liebe vnd Frygcbnng, darmit wirHeinrich sehen meinendt, gespüren vnd erkhennen mögendt, wollend wir vnd gfallt vnß (wölliches nach "vnser Son vnd succedierendcr Künig onch thnn würdt), dass nun hinfür jarlich, so lang dise Pündtnnßjedem Ort der Ehdtgnoschafft zu Mehrung geben wcrdindt thuscndt Francken über vnd zu den zweythust^Franckhen, so sh hievor gewohnt haben zu cmpfachen, vss Kraffte dess eewigen Fridens, mit vnserm Her^'vnd Grosanherren Francisco hochloblicher Gedächtnnß vfgericht, vnd dieselben verschaffen jedem Ort zu erlegtvff Zyl vnd Tag, als die Pensionen der obgemellten zwchthnsendt Franckhen gewonht sindt, nämlich also darzu Lyon in der Statt vff vnser Fronwcn Liechtmesstag, ohne allen Verzug. Wo aber dass nit bcscheche 'der Herrn Eydtgnossen Potte» svllicher Zahlnnge halb lenger dann acht Tag zu Lyon znuerharren gevrsar)würden, sollen wir Ihnen vinb den Kosten, den sy nach verschinnen acht Tagen tragen müesscndt, Vsrich^'^vnd gnug thnn. Znglicherwyse verstahndt vnd wollendt wir hochgenampter Künig den Zugewandten jarvnd so lang disere Vereynung beftadt, geben vnd vsrichten den halben Theil der Summen gemeiner Pension'so sy gewohnt haben zu empfachen vs Kräfte der Contracten dess eewigen Fridens, wollicher halb Theil i)erlegt vnd bezallt soll werden aller Gestallt vnd in dem Zyl, da die anderen gemeinen Pensionen vsger'werden, wie bissharo beschcchen ist. ^

(18.) Fürer ist onch zwüschcn vnß beschlossen worden, dass wann vnß den Eydtgnossen vnd Zugewa»der Saltzkvnff durch inrysende Krieg oder anderer Gestallt abgestrickt würde an denen Orten, da wir 9^haben dasselbig vfzenemen, wir hochgenampter König vnd vnser Nachkhommen sollendt gedachten vnsernvnd Pnndtsgnossen den Saltzkvnff vnd sonst anderer Getreydt nach irer Nottnrsft in vnseren Landen vinbPfenning vnd in dem Wardt wie vnsern eignen Vnderthancn znokhommen lassen, vnnd syen mit Zollen hawie von alltem harkhommen ist.

(19.) Diewyl nun (als Anfangs geredt) die Tractaten dess eewigen Fridens in allen iren