1883
"> anderer Müntz so vil alls die Gulden gellten nach Gelägcnheyt der Orten vnd Landen, da die BezahlungTschechen würdt, vnd sol ir Besoldung anheben zu der Zyt, wann stz durch daß Geheiß dcss Königs Bcvelch-habers, der den Vfbruch thut, von ireu Hüsercn vnd Vatterlandt verrücken, sich in vnsere Dienste zuuerfügcn.^»d so dann der Vfbruch beschechcu vnd die Knecht bestellt, soll ihnen drh Monatsolld ohne Abbruch verlangen"ud bezallt werden, obwohl wir setzen nit so lange Ztzt in vnscrm Dienst bchalltcn wollten, vnd sol ihnen derMonatsold vor irein Hinzug vss irein Vatterlandt vnd die vberigcn zween Astonatsold an anderen Orten,^>e die Glegenhcit ervordcren würdt, bezallt werden.
(10.) Vnd im Fhal, dass wir dieselben Knecht lcnger dann drtz Monat behielten, sollen wir schuldig""d verbunden sin, Jedem zegeben vnd vsznrichten, von Monat ze Monat vnd zu Anfang dess Monats,"ainlich fünsfthalbcn Gnlden rinisch, wie obgemclt ist, vnd darzn iren Abzug, dermassen, dass stz in ir Vatter-^udt in zimlichcr Zyt widernm ankhommen mügendt. Wir wollend vnch die Honptlüth, Lientenampt, Venderich""d andere Amptslüth besolden, wie es btz Ztzten der Künigen vnsercr Vorderen hochloblicher Gedechtnuß istAbrückst worden.
(11.) Wann sich in wärendem Krieg zntrnege, dass ein Veldschlacht mit vnscrcm dcss Königs oder Vilsersbersten Veldherrn Willen vnd Bcvclch bcscheche, vnd mit Hilsf (Gottes vornß) vnd der Etzdtgnossen Btzstandt""vberet würde, oder dass in selbigem Zug oder Krieg vnsere der Etzdtgnossen Honpt- vnd Kriegslüth vss rechtero„d durch Vberfhal dcss Vtzcndts getrengt vnd genotigot wurden zeschlachen, vnd dann onch gcsigot'N'rde, so wollen wir hvchgedachtdl- König Heinrich, glich wie vnser gedacht Nachfhar onch thnn soll, gegenehegedachten vnseren Pnndtsgnossen vnsere Gutwillig vnd Neigung in dem Fhal, wie vnsere Alltvordcren,Zeigen vnd denselben Houptlttthcn vnd Knechten nach vermog irer Bestallung den Schlachtsold bezahlen lassen,^ bnd vor dem stz von vns gevrlonbet vnd in ir Vatterlandt geschickt werdind, zn vnd vber die Besoldungselbigem Monat billich verfallende.
(12.) Demnach ist vnnscr der Eidt- vnd Pnndtsgnossen halb zwüschen vnns betzden Thcilen erlütherotberedt worden, wann einicher Fürst oder Herr (wie Höchen oder nidern Standtß vnd Würde») vnß die^Idt- vnd Pnndtsgnossen an Ltzb, Ehr vnd Gut, Landt vnd Süthen, Hcrrschafftcn, Gercchtig- vnd Frtzhciten,^ir setz besitzcndt vnd habendt, lvo die gelegen setzendt, einicherlctz Gestalt bclcydigen vnd mit Krieg beschwüren'^"be, dass wir König Heinrich vnd vnser Nachfar obgcmcllt den gedachten Herren Etzdtgnossen zn Rettung^'b Schirm irer Landen, Süthen vnd Herrschafften vnd ihnen zn Hilsf, in sollichem Fhal vnd diewyl der"'"g wäret, in vnserm Kosten zesenden verbunden sin sollendt. Versprechendt onch für vnß vnd wohlgedachtenb»sern Nachfhar, svllichs zcthnn, so wir vnd dcrselb dessen crvordcret werden, nämlichen zwctzhnndcrt Lantzc»^ Wolfs Stück Büchsen vss Nedcrcn, nämlich sechs grose vnd sechs mittelmesigc, mit aller nottnrftiger^"htschofft vnd Munition.
(b3.) Wylers, zu Vffenthalltung desselbigen Kriegs vnd so lang derselb wären wnrt, wollen wir gcnampter'""g vnd vnser Nachkhommendt den Herren Etzdtgnossen verschaffen zu crleggcn jedes Vierthcljars fünffvnd-^""tzigthnsendt Kronen in der Statt Lyon, wir setzendt mit Krieg beladen oder nit, vnd so vnß Etzdtgnossen"statt der zweyhundert Laatzen lieber wärcndt zweythnsendt Kronen, wollen wir vnsere Wahl haben, dass" ^ oder die zweyhundert Laatzen anzencmmen, vnd in sollichem Fhal wollen wir hochgenamptcr Knnig vndNachfar verbunden sin, inen die zweythnsendt Kronen zn bezahlen, vnd so dass beschickst, sollen wir der""hhnndert Lantzen enthept sin. Wir die Etzdtgnossen sollendt aber nach Endt dess Kriegs Irer Mt. die