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5,1,b (1872) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1587 bis 1617 : Herrschafts- und Schirmortsangelegenheiten, Beilagen, Anhang und Register
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1882
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in der Eydtgnoschafft vfbrcchen, bestellen vnd anneinen, alls vnß gefallen wärt, doch nit minder dann sechsthustndtvnd nit mehr dann sechszechenthusendt, es gescheche dann mit Willen vnnd Nachlast der gedachten Herrn Eydtgnosst»-(4.) Vnnd denselben Knechten sollen wir Künig Heinrich vnd gedachter vnß succedierender Son ncwvhastte, dapfere, redliche, eercn vnd fromme Houptlüth geben vss allen Orten vnd iren eetvigen Pnndtsgnosstl'vnd Zugewandten, alls nämlich vom Herren Apt vnd Statt Sant Gallen, von den dryen grawcn Pündten,Walliß, Milhnsen, Rotwyl vnd Bieln, nach vnserm Willen vnd in vnserm eignen Kosten. So dan die Knech^vnß den Herren Eydtgnossen vnd vns den Zugewandten angevorderot werden, vnd die Houptlüth vnd sy ^Rettung vnd Dienst hochgemellter Kün. Maiat, Landen, wie obstadt, hinzüchen wollcndt, mögen nochwir die Eydtgnossen dieselben in l'heinen Weg hinderen, sonder ohne Verzug vnd Widerrcdt hinreisten v»dgahn lassen, glich in zechen Tagen, nachdem die ervorderot werden, ohne wyteren Bevclch vnd Erklärung-

(5.) Dieselben Houpt- vnd Kriegsliith sollen ouch in vnsers Künig Heinrichen vnd vns succedierende»Sons Dienst vnd Besolldnng bliben vnd beharren, so lang der Krieg wären vnd vns Künig Heinrichen oderMiseren Nachkhommen gevältig sin würdt, vnd von vnß Eydtgnossen nit heimgemandt noch kernest werden, bis!der Krieg gcntzlich geendot ist. Wir Künig Heinrich vnd vnser Nachkhomendt sollen aber syen in vnserm Kost^'besolden nach gewohnlichem Bruch. Wo aber wir Eydtgnossen zu derselben Zyt in vnsern Landen, Erdln^vnd Herrschafften mit Krieg überfallen vnd beschwärdt wären oder würden, söllichermassen, dass wirGeverdt vnd Betrug Hindan gesetzt) nit mochten knn. Maiat., lnth disers Tractats, vnser Volck vsbrechenzureyssen lassen, ohne unseren mercklichen Schaden vnd Gefhar, dcssfhals vnd Mahls sollen wir dcss Vfbru^^ledig beliben, ouch gwaltig vnd mechtig sin, vnser Volck, so solliches schon verreyssct wäre, widernm heiwbZ^mahnen ohne allen Verzug, sonst nit, vnd wir Künig Heinrich vnd gesagter vnser Nachfhar werden dieselbeobgenampten Kriegsknecht ouch angentz vrlonben vnd sharen lassen.

(6.) So bald aber wir die Eydt- vnd Pundtsgnossen dess Kriegs wider Misere Landt, wie obstadt f>"'genommen, entladen sindt, vnd demnach kün. Maiat. vnsers Kricgsvolcks begärt, sollen wir dieselben Knutvss ir vnd ires Nachkommens obgemelt erste Anvordcrnng widernm znziechen lassen, aller Gestallt wie ^hievor beredt vnd überkommen ist.

(7.) Füegote sich ouch, dass wir Künig Heinrich, oder nach vnserm Absterben vnser Son, allsdann K'iiu'3'in wärendem Krieg vnns in eigner Person wider Miseren Vyendt an etlichen Orten wollten oderfinden lasten, sollen wir vorgedachtc Eydtgnossen Jrer Maiat. nit vor sin, ein solliche Anzahl Eydtgnchl^'Houptlüth vnd Kriegsknecht, in irem Kosten anzencmen, so vil sy deren begären vnd inen gelägcn sin wu^doch minder nit dann sechßthnsendt, souer dass die ss Houptlüth von jedem Ort vnser der Eydtgnossenvnsern eewigen Zugewandten, wie obstadt, erwehllt vnd bestelt werdindt. ^

(8.) Wir Künig Heinrich vnd vnser Nachfhar söllen vnd wollen ouch der Herren Eydtgnossen Hvup^"vnd Kriegsvolck kheineswcgs in dein Gcträf dcss Kriegs von einanderen thcillen ohne Bewilligung irervnd Honptlüthen, sonders in dem Fhal by einanderen stahn vnd beliben lasten. So bald aber die Geste ^vnd dass Geträf dess Kriegs fürgangen ist, mögen wir sehen in unsere Stett, Fleckhcu vnd Schlosser lM ^wider zu Schutz vnd Schirm derselben in Znsätz wohl theillen, thun vnd ordnen, doch also dass syLandt vnd nit vss dem Meer gebrncht werdindt. .

(9.) In disem ist ouch beredt worden von der Besolldnng wegen, dass wir jedem Knecht für st»sold, zwölff Monat für ein ein (sie!) Jar gerechnet, geben Und vsrichten sollindt fünsithalben Gnlden rinisch, ^