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5,1,b (1872) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1587 bis 1617 : Herrschafts- und Schirmortsangelegenheiten, Beilagen, Anhang und Register
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1881
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"antz, obersten Veldherrn in Miseren Armaden, sowohl in alls vsscrt vnserm Knnigrych, Gnbcrnatoren vndv«sern Generalstatthalltern in vnsern Landen vnd Hcrtzogthnmb Burgnndt, Bcngey, Valroimncy vnd Gex -c.,H°rrn Nicolas Brnlart, Ritter, Herren zn Sillery, Nicomte zn Pisienx, onch Vilsers gehet,msten Nhats, vnd^'rh Viog. glichfhals Vilsers geheimbden Rhats, onch vnsern ordenlichen Ambassadoren in der Eydt-i>"°schafft vnd g'ranwen Pnndten, vnnd wir die obgenainptcn Ort der Eydtgnoschafft sainpt vnsern Zuge-wandten vnser Rhatspottcn, all mit gnngsamen Instructionen, volkhomnem Gwallt vnd Bevelch, welche nachVnderrednnß, zn Färderung vnd Nolzng eines so gotlichen vnd loblichen Wercks, in Kräfte solches iresWallis vnd Bevelchs, mit vnserm Gunst, Bewilligung vnd 'Nachlast ein wahre vnd gwässe Vereynung,Piindtnuß vnd glichformige gute Verstc.itnnß, so »vir obgenant beyd Theyl in warer Friindtschafft vnd lntherer^ttichtigkheyt sollend« vnd wollendt gcthrnwlich, volkhommen vnd vnverbrochcnlich in allen Pnncten vnd^ticuln dnrchvß hallten, wie hienach whtlönfsiger beschrhben wiirt, gemacht vnd entlich beschlossen habend, dochEnderung, Mehrlmg oder ANndernng dess Tractats dess eewigen Fridens, mit Känig Francisco demhöchster vnd loblichoster Gedächtnuß vfgericht, von wollichem wir nit abstahn wollendt noch sollendt,l°nders allerdingen vnvcrendert lassen bliben, allein in dem, so in disein gegenwürtigen Tractat erklart wärt,^°llicher in der Form vnd Wyß wie nachvolgt ist beredt vnd angenoinen worden.

Erstlich, dass wir einanderen in rechter Liebe zu wahren, vfrechten vnd gantz gethriiwen Pnndtsgnossen,einichen Betrug, hiemit angenommen vnd vereinigot haben zn Rnw, Schirm, Schutz vnd Erhalltung""lerer Personen vnd Ehren, Knnigrichen. Herzog- vnd Färstenthnmben, Lander, Stett, Erdtrichen, Herlich-^en, Hcrrschafften vnd Vnderthanen, wo vnd an wollichem Ort die sin mogendt, so wir diser Zyt hie^"dt vnd cnent dem Gebirg besitzcndt, Jnsonderhcyt die Länder, so wir Kiinig Heinrich jetzundt inhabcndtwegen vnser Känigrychcn Franckrychs vnd Nanarra, vnd onch die Landt, so vns durch den Hertzogen zuluth dess zn Lyon im Jannario dess sechszechenhundcrten vnd ersten Jars letst vfgerichten Tractatsvnd »vergeben sindt worden. Wir wollend vnd vcrstahndt onch, dass dise gegenwärtige Piindtnnß wärens° lang Gott dein Herren gefallen wärdt, vnß Känig Heinrich vnd vnsern Son, so nach vnserm Ab-teil an die Cron kon.men wnrdt, ime zn Lob vnd Dienst in diser Wällt läben zelassen vnd zuerhallten,^ «cht Jar nach vnserm vnd desselben vnsers Sons Todt vnnd Hinscheyden.

(2.) Vnd hierzwüschen sollen vnd wollen weder wir Känig Heinrich, vnser Nachfhar obgemelt, noch wirEhdt- vnd Pnndtßgnossen, weder in gemein noch einiches Ort besonders, Gwallt noch Macht haben, von^ Vereinung zestahn, abzetretten, noch die vfzesagen von cinichcr Capitnlation, Verkhomnnß vnd°"rags wegen' zwiischen'vns den Eydtgnosscn gemacht, noch in kheiner anderen Gestallt, dann wir gemeinlich""d sonderlich widersagcndt allen Capitnlationen, so einichcm Ort vnder vnnß Anlaß vnd Vrsach geben mäch-et' sich diser Pändtnuß znentzächen, die Vrsachen wärcndt dann rechtmesig nach Luth des eewigen Fridens.(3-) Wann in der Zyt diser wärenden Nereinnng wir Känig Heinrich oder vnser Son, so vnß succedierenin vnsern Känigrichen, Hertzvg- vnd Färstenthnmben, Gerechtigkheiten, Landen vnd Herrschasften, soietznndt inHaben vnd vns, wie oblnthet, cediert sindt hiedisendt oder enent dem Gebirg, mir Krieg an-schien oder äberfallen wärden, durch wöilichen Fürsten vnd Herrn, oder durch Jemand anderen, waß Standtß,. Würde vnd Wäsens der oder die seyendt, kheiner vsgenommen noch vorbehallten (obglich wol derselb°lf°>llicheren vnd höcheren Staudts wäre dann wir), mögen vnd sollen wir in sollichem Fhal so vil FusvolcksSchutz vnnd Schirm gedachter vnserer Känigrychen, Hertzog- vnd Färstenthnmben, Landen vnd Herrschaften,