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5,1,b (1872) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1587 bis 1617 : Herrschafts- und Schirmortsangelegenheiten, Beilagen, Anhang und Register
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1880
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1880

Alt

Erneuerung des Bündnisses mit Frankreich.

I 31. Januar.

Bundesinstrument vom 31. Januar 1602.

Kantvnöarchiv Solothnru.

In dem Namen der heiligen Dry faltigkeit, Amen. Khundt vnd offenbar sehe Menckliche^'Allsdann ein wahrer Friden, Fründtschaft, Vereynnng vnd gute Verstendtnnß zwiischen den allerchrist^'lichesten Königen zu Franckrych, vnd den großmechtigcn Herren des; allten Pnndts obertütscher Landen hiev^vnd langen Zhtcn gewäsen, vnd damit gesagte Friindtschafft vnd gute Verstendtnnß immer zu erhalte»niemert geschwecht noch vnderlassen wurde, ist von der Zyt an König Carvli dcss Sibendcn ein schriftlichVertrag, der eewig hat sollen wären, hierum vfgericht worden; wollichen Ltiinig Ludwig der Einlift sydth^bestätigt, der noch ein anderen Tractat vnd Vertrag der Vercinnng mit wyttlonffigern vnd vsstrnckhenlich^'Berkoinnüssen vnd Conditionen, vff dass man sich gegen einanderen einer glichformigen Hilff bey ware»^^Läben desselben Künigs hätte zuuergwüsseren, hinzu gcthan hat; nach wölliches Königs Absterben dieCarolus der Acht vnd Lndonicns der Zwolft gesagte Vereynnng crnüwert vnd continnicrt haben, biss Z"Zyt vnd Regierung Königs Franciscj dcss Ersten, mit wollichem der eewige Friden zwiischen den>uhvnd der Cron Franckrych vnd der gantzen Eydtgnoschasft, zu beidersydtß in Eewigkheit vnverbrocheögehallten zewerden ist vfgericht worden, darnf man glich hernach ein anderen vßtrnckhenlicheren VertragsVereynnng vfgericht hat, der mich wohlbemelts Königs Läben lang vnd darzn etwas Zyts nach sinei» H'"scheydt hat wären sollen, wollichc Vereynnng sidtharo durch die König, so an die Cron Franckrych ,vnd succediert, allwegen wan dieselben ires Endt erreicht, widernm erfrttschet vnd also glöcklich z»Nationen gemeiner Wolfhart continnicrt worden: Harum wir Heinrich der Viert von Gottes Gnaden KönigFranckrych vnd Nauarra, Hertzog zu Meylandt, Graf zu Ast vnd Herr zu Gennonw, vnd wir diemeyster, Schulltheisen, Lgndamann, Nhat vnd Gemeinden der Stetten, Ländcren vnd Herrschasftcn dess ^Pnndts obertötscher Landen, nämlich von Bern, Lucern, Vrj, Schwytz, Vnderwaldcn ob vnd nidt dci«wald, Zug mit dem vssern Ampt, Glarnis, Basel, Fryburg, Solothnru, Schafhnsen, Appenzell, mit saMplHerren Apt vnd der Statt Sant Gallen, vnch Honptman, Meyern, Obern, Castellanen, Zechenden vndlöthen der Landen in den dryen Pöndten, vnsern Pundtsgnossen Wallis, Milhnsen, Nvtwyl vnd Biel, lh>^khundt allen Gegenwörtigcn vnd 5khönfftigen hiemit, daß wir dem Excmpel vnd Byspyl nach unsererelteren, zu Handthab Schutz vnd Schirm aller unserer Personen vnd Ehcren, Königrychen, Hertzog-,thumben, Stetten, Länderen, Herrschafften, Gerechtigkheiten, Erdtrichen vnd Vnderthanen, wolliche tz'ch ^seyendt, die wir sowohl hie diset alls enent dem Gebirg besitzendt, beydersydtß för vnß genommen ein ^Vereynnng, Pöndtnuß vnd glichfvrmige gute Verstendtnnß zwiischen vnß znernöweren, vfzcrichtenbeschließen, vnd derowegen zu beydersyts unsere Anwält mit wytlöuffigem gnngsamcn vvlkhomnen GwallBevelch, so gesächen, geläscn vnd khundtbar gemacht worden, allein die Ernöwerung der Vereynnngvnd zubeschliessen verordnet vnd abgevertiget haben, nämlich wir hochgedachter König unsere harznverordnete Anwalt, Herren Carolum de Gontault, Hertzogen zu Biron, Pair vnd Mareschal dessvnnser beyden Orden Ritter vnd Vilsers gcheymdesten Rhats, Honptinan Uber hundert Lantzen unserer