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5,1,b (1872) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1587 bis 1617 : Herrschafts- und Schirmortsangelegenheiten, Beilagen, Anhang und Register
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1837
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Messung, das wir der König in allweg, wann gejagte Herren Eydtgnossen der vns verpündtcn Orten zn^andtskrieg käinendt, wir inen zu Trost vnd Hillsf koininen söllent vnd wöllent initt der benamseten Anzal^ Zwey tusendt Hagkenschützen vnd zweyhnndert Pferden, oder anstatt dcrselbige» mitt den zehen tusentKronen alle Monat, wedcrs inen den gesagten vns verpiindten catholischen Orten gefelliger wäre, alls obstat.

diewyl dann wir Eydtgnossen Ir catholische königktiche Maycstct erkhennend ein besondern gntthertzigisten,^sAgen Beschützer vnd Beschirmer syn deß allten, waaren, catholischen, christlichen Glvubens, da so hatt IrAcholische königktiche Mayestet sich gegen vns dessen erklärt, vnd wir der König versprechend es onch, nämlich^»n es Jnnsonderheit Glonbenssachcn belangt, oder zu Schutz, Schirm, Vsfnnng vnd Erhalltnng deß allten,Maaren, catholischen, christlichen Glonbens reicht vnd dient, wie dann Anfangs diß nündtcn Artickels MeldungSchicht, sy allsdann vns Eydtgnossen nitt allein die benamscte Summa jj Gellts oder Kriegßlütt, sonder nochtrüber, vnd zusampt der benamsetten vnd crlnttreten Hillsf noch alle Hillsf thnn solle vnd wölle, es syge^hch an Gellt oder Kriegslütten, oder bcyden, wie wir die verpündtcn catholischen Ort dasselbig selbst a» Ir^heftet old deren Gnberuatoren zn Meyland anervordern, begärcn vnd für nottwendig sin achten würdent,^ dann Ir Mayestet (wie onch in allweg) vns trostlichen vnd hillfflichen znstan sol vnd wil, wie gesagt.Zum Zehenden. So söllen onch wir beyde Parthygen nütt desto minder über sölliche vorbestimptevnd Bystand einandern zn beiden Theilen alls waare Fründ vnd Pnndtsgnossen nitt gestatten, dasv^'ch Vilser oder vnsrcr Vnderthanen beydersytts vnd deren Landen jemands die andre Parthy überzühen oder^digen möge, sonders wo man derglychen lvüßte oder vernäme, jede Parthyg die ander vnverzogenlich warnen,Witt allem Ernst vnd Thrüwen, so vil immer möglich, davor syn vnd verhütten, das söllichs nitt beschehe.Znm Einlifftcn. Antreffend die s^orm der Ncchtsübnng, so fürfallen möcht, da ist beredt vnd beschlossen,^ wo sich Späne zutrügent, die rechtliche Erörterung ervorderten, der Angesprochen oder Anklagt an dem Ort, da^ hußhablich gesessen, oder aber da der Handel vffgeloffen wäre, ersucht vnd also der Handel mitt gnttcm Rechten^ förderlichem Prvcedieren, onch vnfälbarlich vnd vffs aller lengst innerhalb vier Monaten vßgesprochen vnd znmv° gebracht werden solle. Wo aber wir, der König, oder wir, die Oberkeitten obgemellter Orten der Eydtgnoß-^vfft, ützit gegen einandern anzesprechen gewnnnent, oder ein sonderbare Person, es sye vff wöllchem Theil es wölle,^ vns den König oder an vns gesagte Oberkeitten bestimpter Orten der Eydtgnoßschasft, eins oder meer,^>vas Mso zesprechen hette, da söllen dann wir der König, oder wir die Ort, oder sonderbare PersonenTheil zwen Eerenmenner in ircn Landen vnd Oberkeitten erwöllen, wöllche allsdann fürdcrlich vnd vn-vZvgenlich z» Bellentz zesamen kommen vnd allda (nachdem sy von irer Oberkeit ircr Pflichten vnd EydenEbings erlassen) by iren sonderbaren darumb gcthanen Eyden harnmb, vnd was in söllichen spännigcn^vchen sy ^nd bednnckt, mitt Brtheil Recht vßsprechen. Wann aber sölliche zugesatzte Ri6)ter

^ ven Vrtheilen zerficlent vnd sich glych theiltend, allsdann sol abermalen jede Parthyg zwen vnverlümbdete^ ^umeimcr ^nd dcnsclbigen beiden einer mitt dem Looß zum Obmann erwöllt werde».

..^'ü selb, so allso zum Obmann erwöllt, sol allsdann (nachdem er onch glych wie die zugesatzte» Richter^ Eyds von syner Oberkeit erlassen vnd vmb disen Handel sonderlich geschworen) zn eintwedrer der ge-^ ve>, ond sy für das Meer geben. By demselbigcn sol es dann gentzlich blyben vnd ein

^'^»lachte Sach heißen vnd syn, one einichs Widersprechen, vnd söllches onch alles innerhalb dem Zil der^ Monaten vßgemacht vnd verricht werden in glycher Gstallt, wie oben gemeldet in Sachen sonderbare^vnen belangende.