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5,1,b (1872) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1587 bis 1617 : Herrschafts- und Schirmortsangelegenheiten, Beilagen, Anhang und Register
Entstehung
Seite
1836
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verhindern, damitt sy ir Macht nit wol nach irem Vortheil vnd gesagten Orten, vnsern Pundtsgnossen, ^Schaden zusamen bringen oder by einander» haben inögendt.

Zum Nündten. Ob dann sy die Herren Eydtgnossen, vnsre Pundtsgnossen vorgemelldt, von vnse^waaren, allten, catholischen Glvlibens wegen in Rott vnd Kriegsgfaar käment, allsdann vnd in Michemsollen vnd wollen wir der König one einichen Verzug, vff jedes ires Ervordcrn, mitt aller vnser Macht v«din allen Thrliwen inen zu Hillff kvinnien vnd Bystand thnn mitt söllicher Anzal Gellts vnd Zal Kricgsliitte»,alls dann in söllicher Nott durch sy die Herren Eydtgnossen, in diser Pündtnnß begriffen, selbst fiir »-wendig erkennt vnd von vns dem König an Gellt oder Lütten bcgert wurde; da sol das minder oder »wer z"ir der Eydtgnossen Gfallen stan zu begären, vnd die Hillsf, so sy dann begärten, sötten vnd wöllen wirKönig inen gnädigklichen mittheilen vnd mitt allen Thrliwen gevvlgen lassen, so lang vnd vil, bis das sy ^Eydtgnossen (mitt Gnaden Gottes) dem Last deß Kriegs kvmment, doch das Mich Gellt durch vnsre ^velchshaber vßgeben werde. Dargegen vnd hinwiderumb versprechend wir die Eydtgnossen »werbe- s! i»e^^Orten, wann Ir catholische königkliche Mayestet vnch von gesagts Vilsers catholischen, römischen, christlich^Gloubcns wegen in irein Hertzogthnmb Meyland, onch desselbigen Plätzen vnd Zusätzen, zu Schutz vnd Schu'"desselbigen gelegt, so schwärlich überfallen, das sy noch meerer irer Hillff vnd Macht bedörffte, dannhievor erlüttret ist, das dann Ir Mayestet onch »wer Kriegsknecht vnser Nation vnd der Vnsern vffbrech^'möge, so vil sy deren vmb ir Gellt vnd in irem Kosten gnttwilligklich vsfzebrechen findt, vnd sich derselbig^zu ir Rettung nach der Nottdnrfft gebruchen, es wäre dann Sach, das wir Eydtgnossen zu selbiger Zytt so 'louch mitt schwärem Landskricg beladen wären, dann sol es aller Dingen by obberürter Vorbehalltnnß, uaw >vnsre Kriegslütt anheimsch zubehallten oder widernmb abzemanen, gentzlich blyben. Wann aber Sachdas sy die Herren Eydtgnossen von andrer Vrsachen oder Znfälen, dann von deß waaren, catholischen Glou" ^wegen zu Krieg käment, oder jemandt, wär die wärent, Fürsten, Herren oder Andre bekriegen wölltend, odann söllent vnd wöllent >vir der König inen zu sondern Gunsten vnd Beschirmung, one einichen Verzug "vff jedes ires Ervordern, inen Hillff thnn vnd innerhalb fünsfzehen Tagen inen schaffen zweytuscnt hispams^oder italianischer Schützen ze Fuß, ouch einhundert Schützen ze Roß vnd einhundert lychte Pfärd (die alle^von vnserin Gubernatoren zu Meyland begären mögent); derselbig vnser Gnbernator zu Nkeyland sol ^würdt ouch schuldig sin vnd Vevelch haben, söllche inen in söllcher Zytt vff ire Grentzen vnd an die Orl ^Flecken, so sy darzu ernamsent, zeliffern vnd zegeben vnd sy allso in irem Dienst erhallten vnd bezaleu,lang derselbig Krieg wären würdt. So bald ouch gesagte vnsre Kriegßlütt zu inen den Eydtgnossensöllent sy schwören, inen vnd iren rechten, ordentichen, verordneten Bevclchslütten gehorsam zcsynd bis zu ^vnd Bßtrag deß Kriegs. Ob aber inen, den Eydtgnossen obgenannt, fügklicher vnd angenämerSuinma Gellts an statt söllicher zweytnsent Schützen, onch zweyhundert Pfärden, wie obstat, da söllent ^wöllent wir der König inen für dieselbigen jedes Monats zehentusent Crvnen bezalen. Vnd wann dievorhanden, sol Mich Gellt vnserm Ambassadoren oder verordneten Bevelchshaber inn die verpündtenEydtgnoßschasft zugeschickt werden. Der selbig sol allsdann davon, so lang der selbig Krieg wärt, jedewalle Monat sin gebürenden Theil oder Anzal samenhafft zustellen, damitt ein jedes Ort sich desselbigett Gnach siner Nottdnrfft, Gelegenheit vnd Gfallen wüsse zu gebruchen. Wann aber der Krieg nitt ^gienge, Men wir Eydtgnossen, wie billichen, das geschickt Gellt Ir Mayestet, oder wär dessen Bevelch ^das zu empfahen, widernmb zu Händen liffern, mitt dem Heitlern, luttern, beschlnßlichen Verstand vnd