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5,1,b (1872) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1587 bis 1617 : Herrschafts- und Schirmortsangelegenheiten, Beilagen, Anhang und Register
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1838
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Zum Zwöllfften. Wann nun dise gutte lobliche Berstendtnuß vnd Pündtnnß vsfgericht und beschlössewollen wir der König angends und vff das fnrderlichest einen stattlichen vnd luttern Bevelch vndsetzen vnd verschaffen, nitt allein dein jetzigen, sonder onch allen andern nachkommenden vnsern Gubernate^"zn Meyland, wöllichen onch allwegen ein söllicher Gnbernator mit ime gan Meyland bringen sol, obberib^'Sachen allen ordenlich vnd gethrüwlich statt zethnnd; wie dann sy die Herren Evdtgnosscn inen hierinnbehallten, das sh zn meercr Sicherheit der Sachen jeder Zhtt, so ein niiwer Gnbernator gan Meyland ko>»^'sölliche vnsre königklichc Verheißung begaren vnd haben wöllent, wie es dann onch vnscr Bevelch, WillMeinung ist, damitt sy nitt verknrtzt werdent, angesehen, das wo sy in der Nott erst deß Bevelchs vnd Gwa^so wytt Hispanien hernß erwarten müßten, es inen zn lang vnd der Sach zn spaat werden möchte. ^zu meererm Überfluß vnd Gnugsame der Sachen sol inen, den Eydtgnossen bemellter Orten, vor vnd ee ^Bereinung vnd Pündtnnß ansähe, ir Würcknng vnd Krafft haben, von vus dem 5dönig ein gnngsamer, lnttr^'versigleter, pergamentiner Schyn aller Dingen vnd mitt vnscr selbst eignen Händen vnderschriben, zugÜ'werden, das wir aller hievor erzelltcr Sachen znfriden sygent, onch die vnverbrochenlich zu hallten versprechtvnd zu verschaffen, das söllichs onch durch vnsre Bevelchslütt vnverbrcchenlich gehallten werde.

Zum Dryzehenden. Ob onch sich begebe, das by den Herren Eydtgnossen, nämlich den Ortte»,in diser Pündtnnß begriffen, ettwan Personen der Iren sich in Mißhandlung so wytt vergriffent, das die >Vrtheil vnd Recht vff die Galeeren erkhenndt vnd condemniert wurdent, söllent vnser deß Königs Ampt6"schuldig sin, inen dieselbigen abzenemmen; allso wann sy die an vnsre Grentzen überantwortend, sy alls »dieselbigen empfahen vnd vermög ergangner Vrtheil an Ort vnd End, da sich das gcbürt, verschaffen vndfertigen, doch mitt der Er- sj lüttrnng, das gesagte vnsre Amptslütt von jemandem von diser Sachwytters noch anders, dann allein vmb Vrkhund, wie oder an wöllches Ort söllche condemnierte Pers^geliffert sygent, nit ervorschet noch ersucht werden söllendt. Mitt wöllichem Vrkhnnd der Condennnrten ^ ^schafft, oder war sich iro znbeladen hatt, »ach verloffncm Zil der Vrtheil die Condemnierten wider ervorvnd, da sy noch in Leben, wider abfüren mögendt. ^

Zum Vierzeh enden. So ist abgehandlet vnd beschlossen, das dise löbliche Vereinnng vndwären vnd bestan sölle biß vff deß catholischen Königs vnd syncs SonS, deß jungen Fürsten, Absterbe»doch wir beidersytts bittend, das Gott der Allmechtig synem göttlichen Namen zu Lob dasselbig nachgöttlichen Willen lang verhütten, onch glückliche Wolfart mitt erwünschter Gesundheit vnd langem Labe»lyhen wölle), vnd fünff Jar lang nach ir beyder Absterbe». ^

Zum Fünffzehenden. Diewyl dann vnser der Eydtgnossen Macht vnd Stercke (nach gött^lZttthnn) an der Vile vnsrer redlichen dapfer» Mannschafft, in Kriegen geübt, gcwont vnd erfare», ^(alls die vergangne Zytt meermalen bezügt) vnd wir wenig andre Übung noch Vffenthallt habendi, da s» ^Ir catholische königkliche Mayestet sonderm gnädigem gnttem Willen sich entschlossen vndbessrer Erhalltung söllicher Fründtschasft vnd Pündtnnß den gesagten Orten, so in selbiger begriffe»,einem jeden Ort in den gemeinen Landsseckel fünffzehenhnndcrt Cronen, ye zwen Müntzgnlden für eingerechnet, an gnttem Gellt vnd Wärnng, allwegen nach dem Lousf der Zytt, vnfälbarlichen zu entrichte»' ^das allwegen vff das heilig Fest zn Ostern vnd in eins der verpündten Orten ze lisfern vnd zedie erste Zalung derselbigen vff Ostern deß nächstkünfftigen fünffzehenhnndert acht vnd achzigisten ^

fallen vnd erlegt werden sol. Demnach, so lang dise Vereinung wärt, allwegen vnd stätts von jedem