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5,1,b (1872) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1587 bis 1617 : Herrschafts- und Schirmortsangelegenheiten, Beilagen, Anhang und Register
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^ König sy samcnhafft vff die Anstoß gegen nein Vatterland füren, sy daselbst aller Dingen vßbezalen vndnoch über dasselbig inen noch zchcn Tag für iren Heimzng'gntt mache» lassen, glycher Gstallt, ob es5'ch allso fiigte, das sy ein Schlacht gethan hetten, inen den Schlachtsold nach ircm Brnch vnd Harkommen^zalen. Wn Ment mich söllich eydtgnossisch Kriegsvolck in Vyendsnötten von cinandern »itt theilen noch sy^»swegs ze stürmen brachen; sy söllent onch nit wytter gefürt »och gebrncht werden, dann zn Schutz vnd^hirin dcß HertzogthunibS Mcyland vnd selbiger Plätzen, Vestinen vnd Zusätzen, so zu Schutz vnd Schirm^sselbigcn Hertzogthumbs verordnet. Wann aber die Herren Eydtgnossen meergesagter Orten mitt Sorg vnd^saar eigens Landtskriegs in ircm Vatterlandt so gar schwärlich vnd öffentlich beladen, das sy der Iren selbs"'kngelbar wärent, allsdann vnd in söllichem Faal söllent sy nit schuldig syn, vns dem König ir Kriegsvolckö" erlouben, vnd darzn onch Fug vnd Glvallt haben, ob die selbigen schon erlonpt vnd hingezogen wären,!°lliih ir Kriegsvolck zu Trost vnd Rettung ircs Vatterlands widcrlimb ab vnd hcimzemancn; vnd ivir der^°uig vnd vnser Bevclchslütt söllen inen dieselben allsdann angcnds vngeweigert vervolgen lassen.

Zum Sibenden. So osft sich onch begebe, das wir die obgenanntcn Ort der Eydtgnoßschasft vnsre^'egslütt in eines andern Fürsten, Hcrrschafft oder Potentaten, wär joch der oder die wären, Dienst Helten,sicher das Hcrtzogthnmb Mcyland oder sine Plätz vnd Znsätz, so zu Schutz vnd Schirm dessclbigcn vcr°^"et, angryffen oder schädigen wollte, das allsdann vnd in söllichem Faal wir schuldig sin sötten, sittlicheKriegslütt abzeniancn vnd inen vßtruckenlich by höchster Straff, ja Libs vnd Gutts zugebictten, denOchsten vnd von Stnud an widernmb heimzezühcn vnd one alles Mittel den Dienst dessclbigcn Fürsten oder'^'en zu verlassen, sich onch zu enthallten vnd müssigen wytter zerucken, oder die Beschädigung dcß Hertzog-tt'Mbs Meyland uoch desselbigen Plätzen und Zusätzen zcfürdern, vnder einichcm Schyn. Darnmb dann vnd^ »leerer Erlüttrnng vnd Sicherung desselbigen söllen wir, gesagte Ort der Eydtgnoßschasft in diser PündtnnßRiffen, fürohin alle Zytt vnd so offt wir zu einem Fürsten oder Herren, wär joch der syge, vnsre Kriegs-' Zähen vnd vffbrechen lassendt, demsclbigen vssert dcm Vatterland zedicnen, densclbigen vnscrn Kriegslüttenfurnemlich irein Obersten, so sy zefüren in Bevelch hatt, vßtruckculich vfferlcgcn vnd bevelchcu, das sy inWys noch Wäg, zu keiner Zytt, mitt Jemandem zühen noch sich zngsellcu söllent, der da wölltc oder ver-,^'Ute, vnder was Gstallt das ss wäre, gesagts Hertzogthnmb Moyland, onch syne Plätz vnd Zusatz zn beleidigen,onch die vorerzellte Straff daruff setzen vnd allsdann strengklich, wo Mangel erfnnden wurde, vollstrecken,/"uinb sy dann onch jeder Zytt vor irem Hinreisen diser gcgenwirtigen Verpflichtung, Pündtnnß vnd Ver-nach Nottdnrfft bericht werden söllent, damitt sich keiner Harnach der Vnwüssenhcit halb entschuldigen

Nlög^

^ Zu», Achtenden. Wann sich onch fügte, das die Herreu Eydtgnossen obgcnannter Orten, vnsere liebe..^^^gnossen, in fürfallenden irer selbs eigner Landskricgen vnd Nötten angetast vnd die Grawen Pündter^ oder wider sy zühen wölkten (wie dann vormalen onch beschehcn), da sol dann ein jeder vnser Gnber-still^ ^^hkand (der dann ye zu Zytten da ist vnd syn würdt), sy von Stund an vnd vnverzogenlich manen^ ästend vnd rüwig zesynd, vnd ob sy das nitt lhättend, inen allsdann in das Velltlin vnd noch wytter vff^ Men bnd zühen, nachdem es die Rott ervordcrt, damitt sy gevrsacht werdcnt, sich still zehalltcn vnd vffzeblyben. Allso onch söllen vnd Möllen wir der König allenthalben an den Anstößen der Eydt-uzo wir könnent vnd vermögent, Fürsehung thnn vnd ire Vycndt cttlicher Gstallt antasten vnd