1834
Zum Sechsten. Hargegen vnd hinwiderumb so versprechent vnd verwilligent wir die Eydtgnossen ^be?nellter Orten Jrer catholischen königklichen Mayeftet, das im Faal sy zu Schirm vnd Rettung ires HerM'thumbs Meyland, wie sy dasselbig diser Zytt innhallt vnd besitzt, onch der Vestinen vnd Zusätzen, so zuvnd Schirm desselbigen darzu gelegt vnd verordnet oder zu Schutz vnd Schirm deß Hertzogthnmbs erhallte"wurdent, vnser der Eydtgnossen Kricgsvolck bedörffte, sy allsdann die Kriegsliitt in irem Kosten, die sy f>"^'by vns den Orten vnd vnsern Vnderthanen nach irem Gefallen annemmen möge, doch nitt meer dann tnVzehen Tusent vnd nitt minder dann vier Tusent. Derselbigen mag sich Jr Mayestet gebruchen wider du-jhenigen, war die wärent, so sy in irem Hertzogthnmb Meyland oder aber die Platz, Lütt vnd Zusatz, ^Schirm desselbigen gelegt vnd verordnet, antasten, angryffen oder schädigen wölkten. Darnmb dann ouchsagte vnsre Kriegslütt schuldig vnd Pflichtig sin söllent, zezühen wie, wo vnd an was Ort vnd End Jroder ire Bevelchslütt bedunckt der Sachen dienstlich sin, vnd allso zu Feld oder in was andrer Gstallt st'Vwilligklich, one einichen Vßzug, Vorbehallt noch Verzug zc dienen; nämlich vnd ouch nitt änderst, dann Z"Schutz, Schirm vnd Rettung diß Hertzogthnmbs Meyland, so Jr Mayestet diser Zytt innhallt vnd besitzt,der Plätzen, Vestinen vnd Zusätzen, so zu Schutz, Schirm vnd Bewarnng deß Hertzogthnmbs geordnet s>"^wöllichs sy die Kriegßlütt nach besten? irem Vermögen vnd Krefftcn, Liebe vnd Thrüwen schirme?? vnd erhalt''hellsten sollen, in Fori?? vnd Gstallt wie oben gemeldet ist. Wann aber wir der König söllichc Kriegsknechvffzebrechcn begerten, söllen ?vir sy die Herren Eydtgnossen zuvor darnmb ersuchen, ouch von deßwege"vnscrm Kosten einen Tag in ircn Orten beschryben, daselbst den Fürtrag vnd vnser Begärcn thuuwöllichs dann ire verordnete Gesandten widcrnmb ai? ire höchste Gwällt heiinbringcn vi?d dieselbigen allßdc»^(wo nit angenschy??liche Kricgsgfaar deß eignen geliebten Vatterlands vorhanden) söllichen begärtten VfMinnerhalb zehen Tagen vor iren höchsten Glvälltei? bekvilligen söllent. Doch so söllent onch wir der Königsöllichen? Faal den Oberste??, onch die Honptlütt, alle Ampts-, Gerichts-, Ordnung- vnd Bevelchslütt vonalls erbornen Eydtgnossen, oder in ircn Orten nemmen,s> vnd die Erwöllnug der Honptlütten vnd obersteA?nptslütten alltvcgen bcschchcn mitt Bewilligung deß Obersten, vnd in Erwöllnug deß Obersten in bcrüA^Orten vnsrer P?l??dtsgnosscn so fl?)ßigs Nachdenkens gcbrncht, damitt zu einem söllichen Bcvelch einvnd in Kriegen wolgeübtcr erfarner Mann gcnomiuen werde, der dann mitt synen? Ansehen vnd Erfaruuß ^rechte Gehorsame vnd gntt Regiinent hallten möge. Derselbig Oberst sol onch alsdann »ach vnser dergnossen Bruch vnd Harkominen die Kriegsordnungen, Gericht vnd Recht erhallten, damitt allso Jrcr ^tischen königklichen Mayestet zu Nutz vnd Wolfart vnd vnser Nation zu Lob vnd Reputation wolgcdicntEs sol ouch Jr königkliche Mayestet eine?» jeden gemeinen Kriegsknecht der Eydtgnossen jedes Monatsminder dann vier Goldkronen, ye zwen Müntzgnlden für ein Kronen gerechnet, zu Sold geben; darnach ^die Obersten vnd Honptlütt ire Bestallungen wüsten zc machen vnd anzenemmen. Wir der König söllc»twöllent ouch inen den ersten Monatsold glych angends in irem Vatterland oder doch vnvcrlengt vff den G?^vnd Anstößen irer Landen, so sy vß dem Vatterland komment, zalen lassen, dcßglychen ouch syAnfang deß Monats mitt gutten? lönfsigcn? Gellt vßzalen, >vie dann verschinncr Zytten onch gebrachtVnd diewyl dann Anfangs in söllichen Vffbrüchen den Kriegslütten ?nitt Vffrüstnng der Waaff^u,Bekleidung vnd dcrglyche», >vas zum Krieg gehört, vil Kostens vffgat, söllent söllichc eydtgnossischevoi? den? ersten Tag, alls sy vß iren Hüsern anzühent, für dry Monat vollkommcnlich vßbezallt iverde»,bruche sy dann oder nitt. Wann sy dann gevrlobet iverden, sy habent knrtz oder lang gedient, so wöllent