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5,1,b (1872) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1587 bis 1617 : Herrschafts- und Schirmortsangelegenheiten, Beilagen, Anhang und Register
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1833
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Faal wann in künftigem Jr Atayestet deß bedürfte oder begärte, ein Anzal Kriegsvolck dnrch sölliche vnserEydtgnossen oder der Vnsern Landtschassten dnrch zezühen oder füren lassen, allsdann füllen ire Bevelchs-schuldig syn, söllichen Paß von vns zn begären; vnd so wirs dann verwilligend, sol es beschehen in sodeiner Anzal zum Mal, wie es dann von vnß Eydtgnossen selbst geordnet würdt (angsehey die Enge vnd"koininlicheit der Landen), vnd das ye ein Rott von der andern zwo Tagreisen wytt abgesöndert sin fülle,'6 das die begärte Anzal hindurch zogen; doch das sy alle Zöll vnd Narnng nach Billicheit bezalent vnd""st AM,- halltend, dcßglychen die hohen Gwör nitt glych ,nit inen selbst durchfüren,

ttder in Ballen oder Khisten vermacht ein Tagreiß oder zwo vor oder nach dem Kriegsvolck dnrch vertigen

nach der Ordnung, die wir in söllichem Fal geben mögendt, damitt wir vnd die Vnsern desto bas vor^e», Vnfng vnd Vffrur, so ettlvan in söllichen Fällen fürfallen möchte», gesichert sygen. Wo aber in söllichem"rchzng die Kriegsliitt mitt Schädigen oder andern vngebürlichen Handlungen sich vergryffen vnd versaren^üden, das strasfwürdig wäre, füllend sy von den Oberkeitten nach irem Verdienen gestrafft werden. Vnd° dann onch in söllichem Durchzug an Narnng vnd Proniand Mangel vorhanden, sollen Jr Mayestet Be-

^lchslütt

hiernmb ab dem Hertzogthumb Meyland nottwendige Fürsehung thnn, damitt es in vnsern Landen

Thüwrnng bringe. Vnd wir der König verwilligend onch, das im Faal die Herren Eydtgnossen diser^ verpünndten Ortten begärtend, ein große Anzal ires 5kriegsvolcks dnrch vnser Hertzogtunib Meyland inandern Fürsten, Potentaten oder Herrschafft Dienst dnrch zeschicken (so vcer es nitt zu Schaden vnsrer"den beschießt) vnd der Durchzug vff ir Begere» von vns oder vnsern Bevelchslüttcn bewilliget, söllen vnd^ dnrchzühen, doch das sy onch alle Zöll vnd Narnng nach Billicheit bezalent vnd sich sonst onch nach^ Gcbiir halltend. Wann aber sy die Kriegslütt in söllichem Dnrchzühen onch derglychcn Fäler, wie obenden Vnsern gesagt, bcgiengent, söllen sy onch von der Oberteil nach irem Verdienen gestrafft werden.^ der König bewilligent onch wytter in Ansehen vnd Betrachtnnß, das vnser Hertzogthumb Meyland vil dielitte Gelegen- vnd Komuilichcit hatt, derglychcn Dnrchzüg zetragen vnd gedulden, dann aber die rnchen vndLand der Herren Eydtgnossen, das allso zu mcerer irer Kommlicheit sy dnrch gesagtes vnser Hertzog-"»b Meyland dnrchzühen mögent mitt zweycn oder drycn Fcndlinen zum Mal, vnd dann allwegen zwo^reysei, Harnach aber ein söllche Anzal, bis das allso die gantze ^ Anzal ires Kriegsvolcks, für die man den^'chzug bcgert hatt, hindurch zogen; doch das in söllichem Durchzug glychförmige Ordnung gehalsten werde,Vnsern, so by den Herren Eydtgnossen, vns verpündteter Orten, dnrchzühent. Sonst söllen sy die. Eydtgnossen vnd die Iren gemeinlich in vnsern vnd vnser Vnderthanen Lande» onch fryen vnversperrten"l! vnd Durchzug haben, mitt Lyb vnd Gutt, glychförmig wie Anfangs biß Artickcls von den Vnsern ge-ästet ist.

^ Zum Fünfften. Wann sich fügte, das den Herren Eydtgnossen vorgenannter Orten, vnsern lieben^^M'ssen, in LandSkricgen oder sonst in derglychcn zufallenden spännigen Sachen der Paß oder die Narnng

^"^n alle Narnng, Saltz, Gekhürn vnd alle andre nottwendige Ding vmb ir Gellt, one alle Zöll

^^gen Landttricgs, doch in üsserstem Mangel deß Hertzogthumbs Meyland söllen vnd werden sich dieEydtgnossen der Billicheit fettigen.

Proniand (wie dann zuvor meer beschehen) abgestrickt wurde, allßdann vnd in söllichen, Faal Mendt vndendt wir der König inen vnd den Iren ab vnsern, Hertzogthumb Meyland vnd sonst onch allenthalben abbanden alle Narnng, Saltz, Gekhürn vnd alle andre nottwendige Ding vmb ir Gellt, one alle Zöll""dre Beschwärnnß, »ach ir Nottdnrfft gnngsanilichen zukommen vnd gevolgen lassen, bis z» End des

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