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5,1,b (1872) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1587 bis 1617 : Herrschafts- und Schirmortsangelegenheiten, Beilagen, Anhang und Register
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1832
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einiche Hindernuß füren, selbs nutzen vnd nießen, oder ires Gfallens andern ir der Eydtgnossen Vndertha»e»verkouffen, vnd gar nitt schuldig sin, selbige ire Früchten vff berürtem vnserm Hertzogthnmb Meyland zukouffen, es wäre dann Wyns halb, wie es die eydtgnossischen Vnderthanen zu Zytten selbs begärent, das s^ouch zu irem Wolgefallen stau. Wir habendi ouch wyttlönffiger bewilliget, das vnsre Vnderthanen dielander, so Gütter vsf der Herren Eydtgnossen Erdtrich habent, derglychen ire Früchten ouch wol mögent de»eydtgnossischen Vnderthanen verkouffen vnd ouch nitt schuldig sygent, sittliche ire Früchten vff dasselbig v»sttHertzogthnmb Meyland zevertigen old daselbst zu verkouffen, sonder sol zu irem Gfallen stan, dieselbigen de»eydtgnossischen Vnderthanen zu verkouffen oder selbs zu beheimschen, darnnib sy dann ouch von der meyla»dischen Negierung keins Wegs darwider gethrungen werden söllent.

Zum Dritten, so Möllen ouch wir König Philip die Herren Eydtgnossen obbcmeldt vnd die Iren »littaller irer Waar, Hab vnd Gutt inn vnd durch vnsre Land vnd Herrschasften lassen wandlen vnd handlen, kaufst»vnd verkouffen, allso das sy vnd die Iren allerhand Waaren vnd Gntt kouffen vnd hinweg vertigen mögen,alle Hindernuß vnd Beschwärd, dann allein das man die rechten ordenlichen vnd zimmlichen Zöll beza^(doch was Nys vnd Korn Kouffmanschatz wys belangt, das sol mitt sondrer Erlouptnnß vnd BezalnngTratta, alls obstat, beschehen); was aber allerley Harnast vnd Gwör, ntttzit vorbehallten, betrifft, das stzu irem vnd der Iren Gebrnch verwilliget sin, das sy söllichs inn vnd vff vnserm Hertzogthnmbkouffen vnd hinweg vertigen mögen, one Bezalnng einicher Zöllen, allso ouch andern Landen vndschafften durch vnser deß Königs Land vnd Hertzogthnmb Meyland allerhand Narnng, Gethreyd vndzevertigen, wöllichs alles inen zugelassen werden sol durch zevertigen, one alle Beschwärd, doch allwegeugwonlichen, billichen Zöll an denen Orten, da Zollstett sind, zu bezalen, vnd nitt wytters; doch hiebybehallten das Saltz, wöllichs blyben vnd gan sol, wie bißhar gewonlich gwescn, one wyttere niiwe Beschwört»oder Vsflag. Es sol ouch den Herren Eydtgnossen, so in diser Pündtnuß begriffen, vnd iren Vndertha»^zugelassen syn, ir Vych vff vnser Hertzogthnmb Meyland zctryben vnd verkouffen zelassen, ob es glych nitt a>»Sambstag wäre, da der ordenlich Merckt gehallten würdt; doch söllent sy den ordenlichen Zoll bezalen,doch ouch nitt höher, dann wie das an sittlichem Merckt gwonlich vnd brüchlich ist, vnd sy die Verkönsstrsöllichem Faal schuldig sin, sittliche Verkouffnng den Zollnern anzezeigen, damitt kein Trug beschehe. ÄZ»'"'aber doch je in söllichem Veechzoll Gfaar oder Betrug gebracht wurde, soll der Fälend für sin Straff sch»^sin den Zoll zwyffach zu bezalen, wie man in» zallt vsserhalb den gwonlichen Sambstagmerckten. Watt» »sy das Vych vsf dem Merckt zu Meyland nitt verkouffen möchtend, sol inen zugelassen syn, dasselbig vff »»Merckt deß Hertzogthumbs zetryben; doch so sol inen von diß Durchtrybens wegen (so man Transitvon einem Ort an das ander durch zetryben kein Zoll abgenommen werden. Wann aber pestileiitzische » ^sterbende Löusf (die Gott verhütten wölle) ynfielent, söllent gesagte Herren Eydtgnossen den OrtenVnderthanen, so derglychen Vychgwerb bruchen vnd Vych by der Treyß dnrchtryben wöllten, schuldig sin'Vych daselbst durchzeschwämmen, doch söllent sy von desselbigcn Dnrschwämmens wegen ouch nützit zu beZ»schuldig syn. .

Zum Vierdten, so lassend zu vnd bewilligend wir die verpündten Ort, das Ir catholische köm ^liche Mayestet mitt irem Bolck ze Roß vnd Fuß, sampt Gellt, Posten, beschirmlichen vnd verletzlichen '

Kousfmanschatz vnd aller andrer Waar, Hab vnd Gntt, so einer by ime haben oder tragen vnd vertigen wdurch vnsre vnd vnser Vnderthanen Landtschafften fryen vnversperten Durchzug haben söllent vnd mögent-