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5,1,b (1872) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1587 bis 1617 : Herrschafts- und Schirmortsangelegenheiten, Beilagen, Anhang und Register
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Abtei und Thal Engelberg. 1605. 1606. 1603.

gute Verwaltung gedankt und die Erwartung ausgesprochen, er werde sich auch fernerhin derselben annehme»,wobei ihm der Schuz der Schirmorte zugesichert wird. Damit er aber mit ferneren Unannehmlichkeiten >»^seinen Thalleuten verschont bleibe, wird verfügt, es dürfe kein Thalmann, der etwas wider den Prälaten Z"klagen habe, vor die Schirmorte gelangen; sollte er sich mit dem Prälaten nicht vereinbaren können, so soll ersein Anliegen auf der Jahrrechnnng vorbringen. Ibid. d. 201. Da zwischen dem Abt und den WeibesRüthen und gemeinen Thalleuten des Engelbergerthals seit einiger Zeit verschiedene Anstände und Zwistsleiten sich erhoben haben bezüglich der Besezung der Thalräthe, Verehrschaznng der Lehengüter, Abzug »r»dem Vermögen solcher, welche ans dem Thal fortziehen, sowie wegen der fremden Einzüglinge, welcheden Thalleuten angenommen werden, so wird nun von den hierzu besonders beauftragten GesandtenSchirmorte nach Anhörung der Klagen und Antworten beider Parteien ein Vertrag zwischen ihnen vernütt^,welchen beide Thcilc zu halten versprechen. Bei diesem Anlaß werden ans die persönlichen Klagen ^Abts alt-Weibel Melchior Matter und dessen Sohn, sowie Sckelmeister Hans Cnster und Statthalterthasar Amstnz wegen gröblicher Beleidigungen und Scheltungen gegen den Abt zu Geldbußen und zur Abbildverfällt. Ibid. v.

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Art. 202. Die durch Abt Jakob Benedict erstattete Rechnung erzeigt an Einnahmen (an Wein,Kernen, Haber, Vieh, Anken, Rosse und dergleichen, sowie an Gülten und Zinsen) 5803 Gld. 20 Schill-,Ausgaben aber 5762 Gld. 12 Schill. An Gülten hat er angelegt 435 Gld., an alten Nestanzen abgel^1000 Gld. 22 Schill. Nach Abzug dieser Schulden, alten Nestanzen und Anderem bleibt der Herr P»cil»41 Gld. 8 Schill, schuldig. An die Schuldenlast im Betrage von 11,036 Gulden restiren noch 7200inbegriffen, was der Herr Prälat um Gülten, so 1331 Gld. betrage», noch zu thnu schuldig ist. Der P»»"ersucht um Genehmigung dieser Rechnung und empfiehlt das Gotteshans dem Wohlwollen der Schll'»^Absch. 594. n. 203. Betreffend das Silbergeschirr, so ist das alte erneuert und noch mehr gemacht ww^'Idid. 0. 204. Die Gesandten werden ihren Obern berichten können, wie vor drei Jahren ans Anhades Prälaten beschlossen worden ist, mit Nüksicht auf die eingetretene Armuth des Gotteshauses bei den Oum einen ganzen Ornat anzuhalten zur Ehre Gottes und der Kirche zur Zierde. Ibid. e. 205. Ve»ö^ ^des Viehstandes des Gotteshauses. Ibid. d.

1008.

Art. 200. Bezüglich der Verlegung des Frauenklosters zu Engclberg nach Sächseln, sollen Lnccrn >>»Schwyz ihre Stimmen so bald als möglich nach Lucern schikeii. Absch. 652. u. 207. Abt Jakoblegt über die Verwaltung der leztcn zwei Jahre Rechnung ab. Die Einnahmen betragen 8533 Gld. 20 S 1die Ausgaben dagegen 8508 Gld. 22 Schill. Sodann wurde» au Gülten angelegt 699 Gld. und a» »Nestanzen abbezahlt 650 Gld. Bezüglich der Schulden des Gotteshauses gibt der Prälat die Auskunft,dieselben ungefähr 6000 Gld. betragen. Die Rechnung wird unter Verdankung gut geheißen und deintaten und dem Gotteshause der fernere Schirm zugesagt. Absch. 663. n. 208. Jeder Gesandte wird st"'^Obern berichten können, wie man vor fünf Jahren auf Anhalte» des Prälaten beschlossen habe, bei den L>anzuhalten um einen ganzen Ornat, Gott zu Ehren und der Kirche zur Zierde. Ibid. I). 209. Verze>