Abtei und Thal Engelberg. 1603. 1604. 1605.
1809
Haberkernen 40 Gld. 13 Schill., für Wein 262 Gld. 29 Schill., für Rosse und Vieh 608 Gld. 20 Schill.,a» alten Restanten bezahlt 082 Gld. 3 Hllr., einen Giiltbrief gekauft 162 Gld. 20 Schill., alte ausstehendeZinsen bezahlt 484 Gld. 37 Schill. 3 Hllr., die verfallenen Zinse ans Martini 1602 thun 265 Gld. 10 Schill,^ie sännntlichcn Schulden des Gotteshauses betragen 9125 Gld. 22 Schill. 6 Hllr. Ibicl. d. — 188. Ver-^'chniß des Gotteshauses Viehstand. Das Silbergeschirr ist noch alles vorhanden, mit Ausnahme einesLotzen Bechers, der in kleine Tischbccher nmgeschmolzcn worden ist. Bezüglich der Kirchenzierden werden die^chmnorte um Verehrung eines Ornats gebeten. Idiä. e. — 189. Der Prälat bittet die Schirmorte umk»ie Beisteuer für Anschaffung von Ornaten und andern Paramenten. Lncern ist dazu bereit und bittet dieandern Orte, dasselbe zu thnn. Absch. 514. i.
1604.
^lrt. 1<)0. Jedes der III Schirmorte soll seinen Bescheid über das Gesuch des Abts um Schenkungk»>es Kirchenornats nach Lncern senden. Lncern wird überlassen, mit dem Nuntins über „Befrynng einerWien, so der Herr Abt auch begert", zu unterhandeln. Absch. 523. p. — 191. Jedes Ort wird gebeten,e>n verarmten Gotteshaus zur Herstellung der Kirche und „Gotszierden" eine Unterstiizung nach seinem gutenzu verabreichen. Idiä. v. — 192. Seit einigen Jahren hat man sich wiederholt bcrathcn, wie man^ Frauenklvstcr an einen andern Ort verlegen könnte, damit das große Ärgcrniß abgeschafft werde; da sich"Un Gelegenheit bietet, die Frauen im Kloster zu Nenenkirch unterzubringen, so soll sich jedes Ort darüber^Wietzen. Absch. 536. I. — 199. Auf den Bericht des Schultheißen Pfyffer und des Abts über das un-ehrliche Benehmen des alten Wcibcls Matter und seines Sohnes, wird der Thalvogt beauftragt, die SacheZu untersuchen und die Schuldige» nach Verdienen zu strafen. Absch. 545. d. — 194. Die GesandtenSchwyz sollen an ihre Obrigkeit refcriren, was der Thalvogt mit ihnen in Betreff des ins Kloster an-^schaffende» Ornates gesprochen hat. Absch. 548. n.
/ 1605.
195. Da der Abt eine Summe Geld aufzubrechen wünscht, um sie zu des Klosters Nnzen zu vcr-^'den, so sollm Schwyz und Unterwaldcn ihren Bescheid darüber beförderlich nach Lncern senden. Jedes, ^ soll auf nächste Maienrcchnnng seinen Gesandten Vollmacht ertheilcn, die Anstände zwischen dem Abt und^-hallcnten zu berichtigen. Absch. 550. 1>. — 196. Die III Schirmorte solle» ans nächste Jahrrechnnng^ Gesandten instrniren über die Anstände zwischen dem Abt und den Thallenten hinsichtlich des Weibels»>st der
Raths- und Gerichtsbesaznng, sowie über den Streit zwischen Fähnrich Matter und dem Abt. Absch.
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^l> n. Rechnung des Jahres 1603 erzeigt an Einnahmen an Korn, Haber, Vieh, Geldzinscn
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i^ldaalMe j,,,. H»iish»ltii»g, weil ihvi die Sache viel »i schwer sei »ad er viele ii»,cl?arfa»icn Ilvlerthaae»^ »nd erbietet sich dagegen, für den Gottesdienst nach Kräften sorgen zu wollen. Es wird ihm für seine