Abtei und Thal Engelberg. 1593. 1594.
1801
Schilling zu Engelberg Witt man sich über Verlegung des Francnklosters berathcn, damit diese Sache endlich^lediget wird. Absch. 229. i. — 100. Dein Prälaten wird auf seine Beschwerden folgender Bescheid ertheilt:^ soll mit jedem Gläubiger des Klosters abrechnen und darüber einen Auszug einsenden, ebenso soll er dieMinsen, Zehnten und andere Gefälle des Klosters beziehen und dieselben nach Gutfindcn verwenden; übrigens^re um,, ihm ,,, Allem den erforderlichen Schirm zu. Untcrwalden wird beanftragt, den gewesenen Schaffner^'iwist Gismyl über seine Schulden zur Rechenschaft zu ziehen. Absch. 232. v. — 110. Da ans lczter^gsazung der VI katholischen Orte zu Lncern der Abt von Engelberg Beschwerde geführt hat über Un-^chtigkeiten in der Rechnung des gewesenen Schaffners, Benedict Sigrist, indem derselbe einige Schulden desosters verschwiegen habe, so wird der Abt ersucht, diese Unrichtigkeiten und verschwiegenen Posten genauZugeben. Derselbe meldet nun, daß bei 1190 Gulden für Wirths- und Knechtenlohn, Ansprachen des unternosters, >1. dgl. ja dem ihm übergebencn Verzeichnis; der Schulden nicht verzeichnet seien, ferner daß derOffner die noch in Händen habende Baarschaft vcrlängne. Nach Anhörung der Verantwortung des Schasf-wird beschlossen, die beiderseits gebrauchten ehrverlezendcn Worte seien von Obrigkeits wegen aufgehobensollen keinem Theil an seiner Ehre nachtheilig sein, die ans der Jahrrechnnng gutgeheißene Rechnung desÖffners sei auch jezt wieder gutgeheißen und er habe sich durch seine Verantwortung genügend gcrechtfcrtiget," Abt sei sein Eifer für des Klosters Nuzen verdankt und er aufgemuntert, fernerhin für dasselbe so zuindem man ihm allen möglichen Beistand zusichere. Absch. 234. n. — III. Ein abermaliger Antrag,das ärgerliche Leben im Franenkloster durch eine strengere Clansur oder Verseznng des Klosters cinzn-"oiten, wird, da die Gesandten darüber nicht genügende Vollmachten haben, wieder in den Abschied ge-^""Ncn. UM. 0. — HZ Das Gesuch des Schaffners um Verabfolgnng der ihm gebührenden Belohnung,dem Abt die Baarschaft habe abliefern müßcn, wird in den Abschied genommen. UM. c. — 113. Das"treten über die Beschwerde des alt-Landammann Schilter gegen den Conventnalcn Hans Jörg! wegen nnge^'linder Äußerungen über die Gesandten, wird auf nächste Jahrrechnnng verschoben. U>i<I. ä. — 114. Die Wirthe. " ^»gelberg reclamircn ihre Anforderungen an den gewesenen Abt Gabriel. Wird in den Abschied genommen.^ 115. Auf das Gesuch des untern Thals, ihm an den unter dem vorigen Abt erlittenen Schaden^as beizutragen, gibt der Abt günstigen Bescheid. UM. I. — 116. 1. Man vernimmt mit Vergnügen, wie^Angelegenheiten des Klosters sich immer besser gestalten; 2. dem Abt wird der Schirmbrief ausgestellt;^"oern wird ersucht, dem Kloster zu gänzlicher Tilgung aller Schulden noch 1900 Gulden vorzustecken;' Mt bittet, allfällige Klagen ihm mitzntheilen, damit er sich verantworten könne; 5. über das Frauen-will man mit dem Wcihbischof bcrathschlagen; 9. den gewesenen Conventnalcn Peter Stierlin, der sichvertreibt, soll man ans Betreten verhaften, damit man endlich seiner los werde und um ferneres Ärgerniß^'Hilten. Absch. 249. n.
1504.
117. Da Klagen eingehen, daß den Frauen im untern Kloster nicht verabfolgt werde, was ihnen^ dcch der Prälat das Gesinde zu streng halte, daß einige ewige Lichter nicht „bczündet" werde» undPrälat sich zu sehr mit Ankaufen von Gütern abgebe, wird der Thalvogt beauftragt, Erkundigungen^ "bor einzuziehen. Absch. 249. i. — 118. Abt Andreas legt Rechnung ab. Die Einnahmen der zwei lczte»
betragen 5272 Gulden 2 Schilling, die Ausgaben 9394 Gulden 18 Schilling 2 Denier. Absch. 258. n.
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