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5,1,b (1872) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1587 bis 1617 : Herrschafts- und Schirmortsangelegenheiten, Beilagen, Anhang und Register
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1799
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Abtei und Thal Engelberg 1591. 1592. 1799

^gerniß vermeiden sollen. Absch. 188. n. 96. Die Anforderung des Franenklosters an das obere Kloster^ird bis zu der beabsichtigten Reformation verschoben, auch wird vorgeschlagen, das Franenkloster zu Ab-fassung der täglich vorkommenden Ärgernisse an einen andern Ort zu verlegen. Ibid. k.

1592.

?lvt. 97. Die Angelegenheit des Klosters will man erst nach Ankunft der bischöflich constanzischen Gc-f>dten in Berathnng ziehen; indessen soll Nidwaldcn über die Mönche Kundschaften aufnehmen. Absch. 19V. i.

98. Die III Schirmorte erstatten den bischöflich constanzischen Abgeordneten Bericht über die Beschaffenheit^ Klosters und begehren Hülfe und Rath. Nach langer Besprechung wird für das beste Mittel erachtet,Prälaten von Einsiedeln nochmals zn ersuchen, daß er den früher schon ernannten Priester seines Convents^ Vorsteher dahin abordne, um die Verwaltung in geistlichen nnd weltlichen Dingen zn übernehmen, nnnüzeersoncn zn entfernen und eine vollständige Reformation in beiden Klöstern einzuführen. Die bischöflichensandten sichern ihre Verwendung beim Bischof zn. Absch. 199. b. 99. Der Cardinal von Österreich,chchvf zu Cvnstanz, übermittelt den Schirmorten ein Schreiben, welches der Abt von Einsiedel» in Betreff derHaltung des Klosters Engelberg an ihn erlassen haben soll. Dieses Schreiben wird Schwyz in Abschrift mit-^lheilt, nm sich beim Abt zn erkundigen, ob er dasselbe also erlassen habe. Absch. 205. b. 199. Da die"Rhc gedroht haben, daß sie, wenn man ihnen nicht gestatte, selbst einen Abt zu wählen, mit den Freihcits-'m'n, Kostbarkeiten und dem Silbergeschirr des Klosters fortziehen werden, so werden Gesandte bezeichnet,. ^ sich »ach Engelbcrg begeben nnd unter dem Schein, Rechnung abzunehmen, die Briefe nnd Kostbarkeiten/ Klosters zn Händen nehmen und in Nidwaldcn versorgen sollen, bis man mit dem Bischof von Constanz^"gclcgcnheitcn des Klosters geordnet haben wird. Absch. 213. Ii. 191. In Gegenwart dds Abts von^Wedeln nnd des zum Abt von Engelbcrg bestimmten Convcntnalen von Einsiedel», Andreas Hcrsch, wird von^'ien des weltlichen Schaffners zn Luccrn, Laurenz Wirz, Rechnung abgelegt. Dieselbe wird gutgeheißen, mit der^'Anng, daß er in Zukunft die Ncstanzen specificirt angebe und gegen den Ammann in Suis eine Gcgen-^H»n>ig hulte. Absch. 215. n. 192. Auch der geistliche Schaffner des Klosters, Jakob Sigrist, legt Rech-^ ^ ab; sw wird ebenfalls gutgeheißen. Indessen wünscht man von beiden in Znknnft mehr spccificirte^chnnng,in eine bessere Übersicht über die Einkünfte und Ausgaben dcS Klosters zu erhalten nnd stets dieiÄe» Verbesserungen vornehmen zn können. Ibid. b. 199. Nachdem man einen Auszug beider Rechnungen^fertigt und den ungefähren Bestand der Schulden nnd der Vorräthe des Klosters aufgestellt hat, werdenkibcn dem neuen Abt vorgelegt, um von ihm zn vernehmen, ob er die Prälatnr annehmen wolle. NachMr Weigerung gibt er die Zustimmung mit dem Vorbehalt, daß man ihn nach gewohnter Übung investire,fall Schirm und Rüken halte nnd daß ihm die Resignation, sofern die Bürde ihm zn schwer

eck!'" immer frei stehe. Seine Bedingungen werden angenommen nnd der Confirmationsbricf ans-

^>lst. Am andern Morgen wird der Abt dem Convent vorgestellt, und nachdem leztcrcr seine Einwilligung^ die feierliche Bcnedictivn und Einseznng vorgenommen. Das Begehren des Abts, daß man dieHeils erst im Mai des Jahres 1594 abnehmen möchte, theils nm dem Kloster Kosten zn ersparen,

^ Iveil der neue Thalvogt dann auch sein Amt antreten werde, wird in den Abschied genommen. Der. wird zum Gehorsam gegen seinen Vorgcscztcn ermahnt, worauf die geschworncn Näthe nnd Vor

^'zt.

e» des Thals dem Abt huldigen und alle Einwohner über vierzehn Jahren nach altem Herkommen ihren