1798 Abtei und Thal Engelberg 1590. 1591.
bessere Disciplin nnd Ordnung im Gottesdienst und eine zwekmäßigcre Verwaltung im Kloster einzuführen,an den päpstlichen Nuntius geschrieben, er möchte sich der Sache nach Kräften annehmen und den Prälatvon Einsiedeln zur Uebernahme dieses Werkes vermögen; Schwhz soll dann durch eine RathsgesandtschaftBrief des Nuntius dem Prälaten von Einsiedeln überbringen nnd dessen Autwort den beiden andern Or^"mittheilen; die Regnlirung im untern oder Frauenkloster soll dann nach jener des obern Klosters vorgenonnR"werden; der Verkauf der Quart am Zürichsec wird einstweilen verschoben. Absch. 159. u. — 81. Nidwalde"soll dem Propst zu Klingnan eine Abschrift der dem Kloster St. Blasien verpfändeten Gerechtigkeiten desKlosters Engelberg mittheilen. Ikicl. <1.
1591.
Art. 82. Der Abt von Einsiedeln hat an Schwhz geschrieben, warum er den bereits nach Engeldsgeschikten Verwalter zurük'beordert habe. Er wird nun ersucht, ihn nochmals hinzusenden, da man ihnSchuz nehmen und den gegenwärtigen Abt und die beiden Conventnalcn Stefan und Stierlin aus dementfernen werde. Dabei wird der Nuntius um seine Mitwirkung ersucht, die er bereitwillig zusichert. Abs^-109. ä. — 83. Schwhz soll den Prälaten von Einsiedeln dahin zu vermögen suchen, den schon ernannt^Verwalter auf die Jahrrechnuug nach Engelberg zu schiken, damit man mit demselben das Nöthige verabrede"könne. Absch. 173. o. — 84. Der Schaffner, Melchior Sigrist, legt Rechnung ab: Einnahme» 1202 G»ld^25 Schilling, Ausgaben 1195 Gulden 18 Schilling 2 Haller. Absch. 174. u. — 85. Der SchaffnerLncern, Laurenz Wirz, legt Rechnung ab: Einnahmen 346 Gulden 31 Schilling, Ausgaben 235 G»^"31 Schilling 4 Haller. Ikicl. b. — 86. Das Kloster bcsizt au verfallenen Zinsen nnd Guthaben 315 G»lde"20 Schilling. Ikicl. o. — 87. Der Erlös der Güter ennet dem Wasser nid dem Berg, sammt der Alp ^zehn Kühe beträgt 12,000 Pfund. Ikicl. cl. — 88- Berzcichniß der Schulden des Klosters zu Unterwelt"!"'Lucern, Zürich und Engelberg, in Summa 4722 Gulden 35 Schilling. Ikicl. o. — 89. Abt Gabriel (Blattw"^von Lucern) bittet, mau möchte ihm, da man ihm die Verwaltung abgenommen, die Einkünfte eineroder etwas vom Kloster zuerkennen. Wird in den Abschied genommen. Ikicl. f. — 99. Die Wirthe wiinst^Bescheid über ihre Anforderung an den Abt. Ikicl. g. — 91. Verzeichnis; des Viehstandcs des Klosters.— 92. Bis auf nächste Tagsazung der V Orte soll man sich über Entfernung des gegenwärtigenTilgung der Schulden des Klosters, Belassung des Schaffners, Bezahlung der Wirthe entschließen. Iki<I. "93. Die III Schirmorte sollen auf nächste Tagsazung Instructionen in Betreff des Klosters ertheilen. ^182. g. — 94. Schwhz wird beauftragt, nochmals den Abt von Einsiedeln anzusuchen, daß er dem ^der katholischen Orte in Betreff des Klosters entspreche. Absch. 186. lc. — 95. Nach Anhörung eines B"''der Gesandten von Lncern nnd Unterwalden über den schlechten Zustand der Verwaltung im Kloster,in geistlichen als weltlichen Dingen, hält man zur Wiederäufnung des Klosters für das Geeignetste, ^Prälaten von Einsiedeln dahin zu vermögen, daß er Einen ans seinem Convent als Vorsteher dahin ^auf daß dieser dann unter Mitwirkung des Weihbischofs zu Constanz eine ordentliche Reformation eins"und das unnöthige Gesinde entferne. Man hofft auch einige Personen ausfindig zu machen, welche lstangemessenen Zins und Verschreibnng die Summe von 3000 Gulden zur Tilgung der Schulden vors'-'werden. Man soll au Abt nnd Convent des Mannsklosters, sowie an Äbtissin nnd Convent des zKösters, ferner an die Neun und Näthe des Thals mit allem Ernst schreiben, daß sie inzwischen M'